Bundeszentrale für politische Bildung: Ist jetzt endlich Schluss mit Linksaktionismus?

Die seit dem Rückzug des bisherigen Präsidenten Sönke Rix führungslose Bundeszentrale für politische Bildung will in Zukunft andere Prioritäten setzen. Rix war nach eigenen Angaben aus „persönlichen Gründen“ und im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Bundesinnenministerium nach nur fünf Monaten zurückgetreten.

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Das hatte sich die SPD so schön vorgestellt: Auf Thomas Krüger (SPD), den linksaktivistischen, 25 Jahre lang dort installierten Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB), sollte ein vormaliger SPD-MdB namens Sönke Rix folgen. Gemäß CDU/CSU/SPD-Koalitionsabsprache übernahm Rix den Posten am 1. März 2026. Von CSU-Bundesinnenminister Alexander Dobrindt ernannt. Welches faule Ei das Bundesministerium des Innern (BMI) sich damit ins Netz setzen würde, musste damals schon bekannt sein. TE hat mehrmals darüber berichtet, erstmals im November 2025:

Dann erneut im März 2026 zu Sönke Rix’ Amtsantritt.

Aber Personalpolitik scheint nicht die Premium-Disziplin der Union zu sein. Sonst hätten nicht alle CDU/CSU-Innenminister der Jahre 2005 bis 2021 Thomas Krüger 16 Jahre lang an der langen Leine laufen lassen: einen vormaligen Vikar, der die BpB programmatisch und in der Personalauswahl konsequent auf Anti-Faschismus, Anti-AfD, Anti-Rassismus, Anti-Kolonialismus usw. trimmte.

Nun ist Sönke Rix „aus persönlichen Gründen“ Ende Juli nach nur fünf Monaten Amtszeit aus dem Amt ausgestiegen. Vermutlich hat Dienstherr Alexander Dobrindt die Reißleine gezogen. Immerhin wurde soeben bekannt, dass die BpB mit ihren 400 Mitarbeitern und einem aktuellen Jahresetat von 103 Millionen Euro in Zukunft andere Prioritäten setzen soll. „Künftig wird die Bundeszentrale für politische Bildung ihre inhaltliche Arbeit stärker entlang ihres Kernauftrags ausrichten“, sagte eine Sprecherin der Behörde dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagausgabe).

Gemeint sind „zentrale Zukunfts- und Stabilitätsfragen“ wie „staatliche Handlungsfähigkeit, innere und äußere Sicherheit, demokratische Resilienz und Krisenfestigkeit, wirtschaftlich-soziale Grundlagen und gesellschaftlicher Zusammenhalt.“ Wie verlautete, soll sich die Bundeszentrale künftig unter anderem mehr als bisher um die Themen Linksextremismus und Islamismus kümmern.

Guten Morgen, liebe CDU/CSU, kann man nach 25 Jahren Thomas Krüger und nach der Ernennung von Sönke Rix nur sagen. Immerhin ist Rix nun weg, weil ihm Dobrindt offenbar eine neues Pflichtenheft verpasst hat, das dem ultralinken Rix nicht schmecken könnte. Mal schau’n, was der SPD nun an neuem Personalvorschlag einfällt. Viel ist da nicht zu machen. Denn nicht nur die Union, sondern auch die SPD hat eigentlich niemanden mehr auf der Reservebank.

Der Spitze des Dobrindt-Ministeriums ist ansonsten dringendst zu empfehlen, dass sie die Bundeszentrale für politische Bildung (pardon: „politische Indokrination“) als einen Augiasstall wahrnimmt, der des radikalen Ausmistens bedarf.

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Kommentare ( 23 )

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Mausi
6 Tage her

BPB ist eine Bundesoberbehörde, die dem Innenministerium unterstellt ist. „Ihr Wirkungsspektrum umfasst die außerschulische politische Jugend- und Erwachsenenbildung, wie auch die politische Bildung in der Schule. Sie arbeiten im öffentlichen Auftrag und orientieren sich dabei an den Prinzipien des Pluralismus, der Kontroversität und der Rationalität.“, vgl. wikipedia. Der letzte Satz stammt von 2015, https://www.bpb.de/lernen/politische-bildung/193394/bundes-und-landeszentralen-fuer-politische-bildung/?p=all. Genauso verlogen wie der ÖRR. Denn es ist der politischen Bildungsbehörde nicht gelungen, mehr über Diktatur zu vermitteln, als das Geifern beim Wort NAzi oder rechts. Die Grundprinzipien von Dikaturen wurden nirgendwo vermittelt. Nur deswegen kann WokeLinks D so unangefochten in Richtung Planwirtschaft und demokratischerSozialismus verschieben.… Mehr

Deutscher
8 Tage her

😂 Sie glauben wirklich, da ändert sich was?

„Politische Bildung“ heißt im Klartext Propaganda.

Jeder kann sich selber politisch bilden und sich eine Meinung machen. Es braucht keine staatliche Zentrale, die diesen Prozess lenkt.

Sonny
8 Tage her

„Mal schau’n, was der SPD nun an neuem Personalvorschlag einfällt.“
Ich bin anderer Meinung.
Dieses, wie auch äußerst zahlreiche, andere Ministerien, können ersatzlos gestrichen werden.
Ich sehe dort großes Einsparpotential, was Gehälter aus Steueraufkommen angeht. Propaganda-Ministerien zum Eigennutz des Altparteienkartells müssen endlich verschwinden.

November Man
9 Tage her

Die Bundeszentrale für politische Bildung ist auch für den Wahl-O-Mat in Sachsen-Anhalt zuständig. Und das linksextremistische Lügenportal t-online ist der Medienpartner der Bundeszentrale für politische Bildung. Sieht eher nach einem Fake-O-Mat aus.

Werner F. Meier
9 Tage her

Es ist ein Jammer, wie seit Jahrzehnten unter den Augen der mitregierenden Union aus einer einst grundsoliden Informationseinrichtung mittlerweile eine nur noch schwer erträgliche woke Agitprop-Bude geworden ist. Ich erinnere mich noch an die Unterlagen der Bundeszentrale über Maos China, ohne die ich vermutlich meine Abiturprüfung nicht hätte bestehen können. Damals gab es weder Wikipedia, noch Google oder Youtube.

E.Frei
9 Tage her

Augiasstall, genau, um diesen komplett auszumisten bräuchte es allerdings einen Helden wie Herakles und die sind beim verfügbaren operativen Personal längst ausgegangen – ab Herbst aber vielleicht wieder vorhanden.

Benedictuszweifel
9 Tage her
Antworten an  E.Frei

Nö, es bräuchte keinen Herakles, sondern nur massiv weniger vollkommen durchgeknallte Wähler. Denn die überwältigende Mehrheit der Bürger hat diese wahnsinnige Politik immer und immer wieder, frei und geheim, selbst gewählt.

littlepaullittle
9 Tage her

Da ist der Tag aber schon lange vor dem Abend gelobt ……..
Wenn nun Kandidatinnen wie „Kahane“ o.ä. antreten, dann ist Land aber unter.

yeager
9 Tage her

Die Bpb als zentrale Anlaufstelle der Schulen/Lehrer für Unterrichtsmaterialien in den Fächern Gesellschaftswissenschaften und Geschichte ist eine ideale Schaltstelle für Propaganda durch einseitige Darstellung in den herausgegebenen Materialien.
Klar, dass die Linke da „gute Leute“ in der Führung haben will.

jansobieski
9 Tage her

Eine schöne Idee, dass es hier jetzt zu einem Umsteuern komme. Allein, mir fehlt der Glaube daran. Wahrscheinlicher ist wie immer ein „Wischi-waschi-Irgendwas“. Mehr ist nicht zu erwarten und schon gar keine deutliche Richtungsänderung.

Werner F. Meier
9 Tage her
Antworten an  jansobieski

Die woke CDU (Stichwort Prien & Co) wird schon dafür sorgen, daß der linksgrüne „Pfad der Tugend“ nicht allzuweit verlassen wird.

Enrico
9 Tage her

103 Millionen € p.a. geteilt durch 400 (MA) ergibt rd. 257 Tsd Euronen p.a.
Ja gut, Gebäudemiete, Strom, Wasser, Kaffebohnen, Kekse&Kuchen etc., aber die Praktikantengehälter sind da auch mit drinne.
Ist ja gut. Ich habs ja nur mal grob überschlagen. Grob reicht aber auch aus für die meisten Dummbratzen, die diese Zustände durch ihre Parteipräferenzen manifestieren.
Die Könige der Schöpfung (besser: Schröpfung) sind jedoch diejenigen Nettozahler, die weiterhin CDU/CSU/SPD/Grüne/Linke wählen, sich aber über hohe Steuerquoten und Sozialabgaben beschweren.
Nearly crazy.

Apfelmann
9 Tage her
Antworten an  Enrico

Diese Rechnung ist komplett sinnlos. Scheinbar wissen sie nicht was die BpB macht. Zu großen Teilen werden die Gelder an gemeinnützige Organisationen in Form von Projektförderungen ausgereicht. Es geht hier um Demokratiebildung, Ferienworkshops für Jugendliche, politische Bildung, usw.

P.Schoeffel
9 Tage her
Antworten an  Apfelmann

Macht´s das besser?
Da wird die Kohle genauso sinnlos verschleudert.

Apfelmann
9 Tage her
Antworten an  P.Schoeffel

Mit diesem fachlich topp untermauerten Einwand haben sie natürlich voll und ganz Recht. Bildungsarbeit ist doch überflüssig. Am besten wir machen solche Institutionen dicht und die Schulen und Unis gleich mit. Braucht kein Mensch. Und von dem gesparten Geld gibt’s dann jeden Monat einmal Freibier für alle!

pcn
9 Tage her
Antworten an  Apfelmann

Hören Sie mich lachen? Eine Kaderschmiede ist dieses „Institut“ nach Vorbild der Jugendorganisation in der DDR! Fragen Sie mal Frau Merkel. Die sieht da bestimmt Identitäten, wo sie doch Generalsekretärin einer solchen im Arbeiter- und Bauernparadies war. Die hatten auch genau diese Lockangebote für ihre auf Sozialismus getrimmten Programme, die Sie erwähnen!