Die Bundeswehr braucht eine Runderneuerung. Waffensysteme und Ausrüstungsgegenstände stammen aus der Zeit des Kalten Krieges. Ein Beispiel: der Anfang der 1970er beschaffte Transporthubschrauber Sikorsky CH-53. Das bewährte Fluggerät aus den 1960ern gehört nach bald 50 Jahren im Einsatz auf's Altenteil.
Rechtliche Auseinandersetzung um den Bau neuer Anlagen könnten fortan mit dem Argument »öffentliche Sicherheit« niedergebügelt werden.
Was man 1989 für überwunden hielt, ist als "Culture Cancelling" zurückgekehrt. Ein Grund zur Resignation? Wohl nicht. Der dialektische Effekt könnte eine Aktualisierung des europäischen Kultur- und Geschichtsbewusstseins sein.
Dass es in der Nacht nach der Räumung zu weiteren Exzessen kam, spielt allenfalls in der Lokalpresse eine Rolle. 1.700 überwiegend junge, schwarz gekleidete Sympathisanten rotteten sich zusammen, marschierten durch die angrenzenden Straßen; sie warfen Feuerwerkskörper, Flaschen und Steine gezielt auf Einsatzkräfte.
Genau während des gigantischen Corona-Wirtschaftsbooms verkündet die Regierung einen neuen Prunkbau - für die Regierung. Ist das ein Fehler? Unsere Autorin meint: Nein, ihr habt einfach keine Ahnung.
Als langjähriger Bundestagsabgeordneter erlebte Gunter Weißgerber die Debatte um den früheren Berliner Finanzsenator aus der Nähe mit. Ihm ging es immer darum, den Sozialstaat zu verteidigen – ein sozialdemokratisches Kernanliegen. Mit Sarrazins Ausschluss verrät die Partei ihre alte Klientel.
CO2 lässt Pflanzen stärker wachsen, Temperatur steigt langsamer.
In Berlin wird wieder gerangelt, die SPD diskutiert die Frage: Ist Olaf Scholz ein Reicher? Und wegen Corona werden bei uns inzwischen schon die Schlagersänger verrückt ...
Im dritten und letzten Teil des Interviews spricht Russell Berman, Stanford-Professor für German Studies und ehemaliger Berater im US-Außenministerium, über die Polarisierung der politischen Lager in den USA, die "woke culture" und das, was nach den Wahlen passieren könnte.
In der Provinz Oromia wurden Hunderte Christen brutal ermordet, Tausende vertrieben.
Dem Papst in bewährter katholischer Tradition entgegengehalten: Gegen einen „verbohrten, übertriebenen, wütenden und agressiven Internationalismus“ kann sehr wohl ein weltoffener Nationalismus und eine weise Regionalisierung ein heilsames Korrektiv sein.
Aus deutscher Sicht steht Taiwan knapp hinter Indien an fünfter Stelle unserer wichtigsten Handelspartner in Asien. Im weltweiten Vergleich steht Taiwan auf Position 29 – vor Brasilien, Kanada oder Australien. Das ist für ein verhältnismäßig kleines Land wie Taiwan eine immense Leistung.
Die alte deutsche Großmannssucht ist wieder da. Unter Katastrophe der gesamten Menschheit tut es ein Joseph Fischer nicht, Luisa Neubauer, die Grünen denken in “planetarischen“ Dimensionen und die Bundeskanzlerin will ständig die Welt retten. Für Deutschland zuständig zu sein, genügt ihr nicht.
Startpunkt dieser neuerlichen Rüstungspleite ist die verquere Ausgangsentscheidung zum G36-Ersatz der früheren Ministerin von der Leyen. Gefolgt von offensichtlichen Unzulänglichkeiten im Ministerium, die sich bis auf die Arbeitsebene durchziehen.
Mit dem Unternehmer Marcel Luthe verliert die ohnehin schwache Berliner FDP ihr bekanntestes Gesicht. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2016 holte er das höchste Erststimmenergebnis für die Freidemokraten.
Der 2016 in den Ruhestand versetzte Chef des Bundesnachrichtendiensts Gerhard Schindler kritisiert die Migrationspolitik. Er fordert entweder schnelle Integration – oder schnelle Rückführung. Im TE-Gespräch erklärt er, wo die größten Sicherheitsrisiken für Deutschland liegen.
Die neue Ausgabe 11-2020 von Tichys Einblick jetzt im gut sortierten Handel, direkt als PDF oder per Abo erhältlich. Hier ein kurzer Überblick.
Ein Schwarzes Loch ist überhaupt kein Loch. Ein Loch ist per definitionem leer. Wie verhält es sich mit dem Grünen Loch?
"Man sollte Black Lives Matter nicht mit den schwarzen Wählern verwechseln". Denn die sind sehr besorgt über Kriminalität. Teil 2 von 3 des Gesprächs mit Russell Berman, Professor für German Studies in Stanford und ehemaliger strategischer Berater im amerikanischen Außenministerium.
Krisen sind in aller Munde, nur die grundlegende Krise der Wirtschaft nicht: Die Produktivität wächst seit Jahrzehnten immer weniger. Dieser ökonomische Langzeit-Trend ist zur akuten Gefahr geworden.





















