Eine Beschreibung

Christean Wagner sagt: Der Konservative verteidigt nicht das Bestehende, sondern das Bewährte. Für ihn ist nicht Fortschritt, was heute schlicht nur anders ist als gestern. Fortschritt ist dagegen das, was heute besser ist als gestern.

VON Gastautor | 8. Juli 2016
Metaethics 01

Wer mir sagt, was mir wichtig zu sein hat, ist ein Feind meiner Freiheit. Ich wähle selbst, was mir wichtig ist. Freiheit soll immer die Freiheit der Andersdenkenden sein, sagt man. Ich übersetze das so: Freiheit ist die Möglichkeit, ganz andere Dinge wichtig zu finden als der Mitmensch. In einem freien Land dürfen und können Menschen völlig unterschiedlicher Wichtigkeiten mit- und nebeneinander leben.

VON Dushan Wegner | 8. Juli 2016
Latte Matschiato und Kackbraun

„Steinblaue Schönheit“, „Dezente Opulenz“, “Hüterin der Freiheit“, „Befreiter Feuervogel“, „Melodie der Anmut“, „Erde des Südens“ oder „Tanz der Sehnsucht“ – darunter macht es das gute alte Alpina von 2016 nicht mehr. Ein Besuch im Baumarkt.

VON Alexander Wallasch | 8. Juli 2016
Helds Ausblick – 14/2016

Angesichts der demonstrativen Selbstgewissheit in Brüssel, Luxemburg und Strassbourg sollte man die Eckdaten nicht vergessen: Der Anteil der EU am (kaufkraftbereinigten) Bruttoinlandsprodukt der Welt sank von 21,77% (2005) auf 16,95% (2015). Aber rund 50% der Sozialausgaben der Welt werden in der EU ausgegeben – bei einem Bevölkerungsanteil von 7 bis 8 %.

VON Gerd Held | 7. Juli 2016
Nivelliermaschine Brüssel

Rosinen picken ist gut und richtig. Aus dieser eigensinnigen Ordnung erwächst nämlich der Fortschritt. Staaten zwingt der Systemwettbewerb zu Anpassungen, die sonst nie stattfinden würden.

VON Frank Schäffler | 7. Juli 2016
Die europäischen Eliten sind hysterisch besorgt um ihre Macht

Die Eliten haben versagt: Sie haben keine europäische Verfassung zustande gebracht. Und jetzt arbeiten sie ihre Frustration ungekonnt an den „Bevölkerungen“ ab, die sich zunehmend nicht mehr mit dem seelenlose Technokratenkonstrukt EU identifizieren mögen.

VON Bettina Röhl | 6. Juli 2016
EU-Musterknabe Deutschland

Michael Wolski hat die Rechtsprechung nach dem Allgemeinen Gleichstellungsgesetz AGG analysiert und zeigt, dass Deutschland – offenbar als einziges der 28 EU Länder – Muslimen bei der Religionsausübung sehr weitreichende Rechte am Arbeitsplatz einräumt, zu Lasten der Arbeitgeber. Sollten die Richter am EuGH der Sicht der Generalanwältin in einer anhängigen Klage folgen, kippt in Deutschland die Rechtsprechung.

VON Gastautor | 5. Juli 2016
Eine Polemik

Je weniger die SPD die wichtigen, praktischen Dinge des realen Lebens der Masse, die einmal ihre Klasse war, auf die Reihe bekommt, desto hochtrabender die Pläne. Damit kann man schön vom völligen Versagen ablenken. Aber wohl nur sich selbst.

VON Holger Douglas | 5. Juli 2016
Richtung Energielotterie

Wie der neue Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung zeigt, besteht das Ziel der gegenwärtigen Energiepolitik vor allem in der Verknappung des Angebots. Speicher helfen nur, den künftigen Energiemangel besser zu verwalten.

VON Peter Heller | 4. Juli 2016
Es wächst zusammen, was zueinander passt

Volk, Staat und Nation beschreiben gewachsene Beziehungen zwischen Menschen und Kulturkreisen, die über sehr viele Generationen hinweg Bestand haben. Deren sichtbare und unsichtbare Grenzen, insbesondere ihre Überschneidungen und Überdehnungen, entscheiden über Not oder Wohlstand, über Integration oder Abgrenzung - und über Krieg oder Frieden … beschreibt Uli Weber.

VON Gastautor | 4. Juli 2016