Placebo "Nein heißt Nein"

Was macht man, wenn dann auch noch ein Zusatz im „historischen“ Integrationsgesetz durchgewunken wird, der es uns künftig noch unmöglicher machen wird, Menschen, die hier eigentlich kein Anrecht auf Asyl haben, konsequent abzuschieben? Was, wenn man all diese jungen Männer, für die die Frauen hierzulande nichts weiter als Freiwild sind, nie wieder los wird?

VON Anabel Schunke | 13. Juli 2016
Das ist nicht mehr mein Spiel

Bälle hin- und herschieben, dass es eine wahre Freude ist und die filigrane Kunst, den Ball zu jonglieren wie eine Christbaumkugel: Für unseren Autor eher ein Hinweis, dass Gender-Mainstreaming die Stadien in Deutschland erobert hat: Ein Spiel ohne Siegwillen ist eben keins.

VON Gastautor | 12. Juli 2016
Ein agressiver Sultan

Der türkische Präsident Erdogan entwickelt sich im Eiltempo zu einem islamischen Despoten. Sein Einfluss greift bis tief in die deutsche Politik – und nicht erst seit der Armenien-Erklärung des Deutschen Bundestages dient ihm dazu eine irreale Blut- und Boden-Ideologie, die erschreckende Parallelen zum nationalsozialistischen Denkmodell aufweist.

VON Tomas Spahn | 11. Juli 2016
Metaethics 02

Es ist eine merkwürdige Stimmung in Deutschland 2016. Diese Schwere, die auf uns liegt, sie ist auch ein Gefühl der Hilflosigkeit. Wir fühlen uns ausgeliefert. Wir fühlen uns Merkel ausgeliefert, einigen ist es sogar bewusst, andere mögen das.

VON Dushan Wegner | 11. Juli 2016
Frankfurter Allgemeine SONNTAGSZEITUNG Nr. 27 und die Nr. 28 von WELT AM SONNTAG und BILD am SONNTAG

Die FAS sorgt für Heiterkeit (Vorsicht sarkastisch), die WamS bietet ein Bukett, die BamS besticht durch Kürze und alle sind im Sommerloch angekommen. Sonntagszeitungen, gelesen für Sie von Roland Tichy und Fritz Goergen.

VON Tichys Einblick | 10. Juli 2016
Terror verändert das Reisen. Was also tun?

Der SPIEGEL ist in dieser Woche ein Fenster in die Welt. Lesenswert das Doppelinterview Junker/Schulz. Ungewollt offenbar das Duo, woran die EU krankt - und die peinliche Schwäche des Europa-Parlaments, das diesen Namen nicht verdient.

VON Hans-Peter Canibol | 10. Juli 2016
Erstmaliges Eingeständnis: Bei offener Balkanroute wären es noch viel mehr

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 222.000 neue Flüchtlinge registriert, etwas weniger als im ersten Halbjahr 2015 (228.000). Dennoch: Zwischen Januar und Juni sind mehr Flüchtlinge gekommen als im ganzen Jahr 2014. Damals waren es 203.000.

VON Hugo Müller-Vogg | 10. Juli 2016
Taubes Euroland

Warum sollten jemand sein Kapital aktuell nach Europa schicken? Die Antwort kann einem den Schlaf rauben, aber der Schuss wird in Berlin, Paris, Rom und Brüssel immer noch nicht gehört. Wahrscheinlich muss es noch viel schlimmer kommen, bevor diese Ignoranz von den Flutwellen der Unruhe hinfort gespült wird.

VON Gastautor | 10. Juli 2016
Gegen Zentralismus und Staatsgläubigkeit

Jede globale Veränderung muss sich lokal bewähren. Denn Produktion und Dienstleistung sind ortsgebunden. Der Ort zur gesellschaftlichen Bändigung des Globalen ist das Lokale. Die öffentlichen Räume des Nationalstaats und globaler Entwicklungen korrespondieren nicht.

VON Fritz Goergen | 9. Juli 2016
Keine Macht den Muslim-Verbänden

Mimoun Azizi empfiehlt den deutschen Wohlfahrtsverbänden, sich ihre Ansprechpartner bei Muslim-Organisationen genauer anzuschauen - und lieber selbst aktiv zu werden. Eine abgeschottete, kultur- und integrationsfeindliche Parallelgesellschaft ist bereits im Entstehen begriffen.

VON Mimoun Azizi | 9. Juli 2016
Brief an den Blogwart

Bildung ist Anfang und Voraussetzung jeglichen Fortschritts. Wissenschaft bedeutet, die eigenen Glaubenssätze (oder Hypothesen, wie Popper sagt) in Frage zu stellen. Wer Wissenschaft und Bildung erst nimmt, geht mit tausend Fragen durch die Welt. Wissen ist wichtiger als Glauben. Zweifeln besser als Beten.

VON Wolfgang Herles | 9. Juli 2016
Brexit: Segen oder Fluch, und wenn ja, für wen?

Entgegen allen Sonntagsreden ist die EU kein Projekt eines ethisch fundierten westlichen Demokratie-und Rechtsstaatsprojekts, sonst hätte Großbritannien als die älteste Demokratie Europas von Anfang an dabei sein müssen. Es handelte sich um ein Kaufmannsprojekt von Firmen, die in staatlicher Hand waren.

VON Gastautor | 8. Juli 2016