Was macht man, wenn dann auch noch ein Zusatz im „historischen“ Integrationsgesetz durchgewunken wird, der es uns künftig noch unmöglicher machen wird, Menschen, die hier eigentlich kein Anrecht auf Asyl haben, konsequent abzuschieben? Was, wenn man all diese jungen Männer, für die die Frauen hierzulande nichts weiter als Freiwild sind, nie wieder los wird?
Ein Handwerker mit 2 Millionen auf dem Vorsorgekonto ist ein böser Reicher, ein Politiker mit Pensionsansprüchen in gleicher Höhe ist ein armer Wicht. Man muss sich die Verhältnisse halt nur zurechtzubiegen wissen.
Religionen sind im Westen 150 Jahre lang als „Opium fürs Volk“ verlacht worden. Mindestens sind die christlichen Kirchen auf die andere Seite des laizistischen Staates verbannt worden. Religiöser Krieg und Terror, von Isis, Al Quaida, Boko Haram usw. sind dabei, die Köpfe im Westen erfolgreich zu vernebeln.
Je weniger die Parteien zur Mitgliedschaft motivieren können, desto maßloser werden sie in den Vorschriften für unser Leben, desto ausufernder wird ihre Politik der kollektiven Volkserziehung. Mitgliederverlust und Parteienanmaßung sind direkt proportional.
Bälle hin- und herschieben, dass es eine wahre Freude ist und die filigrane Kunst, den Ball zu jonglieren wie eine Christbaumkugel: Für unseren Autor eher ein Hinweis, dass Gender-Mainstreaming die Stadien in Deutschland erobert hat: Ein Spiel ohne Siegwillen ist eben keins.
Die große Mehrheit der Deutschen ängstigt der Kontrollverlust des Staates in der Flüchtlingskrise und die Überforderung der Politiker: ein katastrophales Urteil für die politische Klasse.
Zwischen Hebriden und Stiefelabsatz machen sich nach dem Brexit-Referendum weitere Fliehkräfte bemerkbar. Reinhard Olt über vergessene Altlasten.
Der türkische Präsident Erdogan entwickelt sich im Eiltempo zu einem islamischen Despoten. Sein Einfluss greift bis tief in die deutsche Politik – und nicht erst seit der Armenien-Erklärung des Deutschen Bundestages dient ihm dazu eine irreale Blut- und Boden-Ideologie, die erschreckende Parallelen zum nationalsozialistischen Denkmodell aufweist.
Es ist eine merkwürdige Stimmung in Deutschland 2016. Diese Schwere, die auf uns liegt, sie ist auch ein Gefühl der Hilflosigkeit. Wir fühlen uns ausgeliefert. Wir fühlen uns Merkel ausgeliefert, einigen ist es sogar bewusst, andere mögen das.
Die FAS sorgt für Heiterkeit (Vorsicht sarkastisch), die WamS bietet ein Bukett, die BamS besticht durch Kürze und alle sind im Sommerloch angekommen. Sonntagszeitungen, gelesen für Sie von Roland Tichy und Fritz Goergen.
Der SPIEGEL ist in dieser Woche ein Fenster in die Welt. Lesenswert das Doppelinterview Junker/Schulz. Ungewollt offenbar das Duo, woran die EU krankt - und die peinliche Schwäche des Europa-Parlaments, das diesen Namen nicht verdient.
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 222.000 neue Flüchtlinge registriert, etwas weniger als im ersten Halbjahr 2015 (228.000). Dennoch: Zwischen Januar und Juni sind mehr Flüchtlinge gekommen als im ganzen Jahr 2014. Damals waren es 203.000.
Auch das exakte Gegenteil dessen, was bislang als Argument genutzt wurde, wird kackendreist als Trumpfkarte auf den Tisch gelegt. Zeigt Ludger Kusenberg aus dem Leben gegriffen.
Draghi rettet Italien, Barroso geht zu Goldman Sachs. Siggi hat noch keinen neuen Job und Nein heißt jetzt Nein – aber natürlich nicht beim Asylrecht.
Warum sollten jemand sein Kapital aktuell nach Europa schicken? Die Antwort kann einem den Schlaf rauben, aber der Schuss wird in Berlin, Paris, Rom und Brüssel immer noch nicht gehört. Wahrscheinlich muss es noch viel schlimmer kommen, bevor diese Ignoranz von den Flutwellen der Unruhe hinfort gespült wird.
Holger Douglas sprach mit Ralph Thiele, Oberst a.D., Vorsitzender der politisch-militärischen Gesellschaft und Geschäftsführer StratByrd Consulting.
Jede globale Veränderung muss sich lokal bewähren. Denn Produktion und Dienstleistung sind ortsgebunden. Der Ort zur gesellschaftlichen Bändigung des Globalen ist das Lokale. Die öffentlichen Räume des Nationalstaats und globaler Entwicklungen korrespondieren nicht.
Mimoun Azizi empfiehlt den deutschen Wohlfahrtsverbänden, sich ihre Ansprechpartner bei Muslim-Organisationen genauer anzuschauen - und lieber selbst aktiv zu werden. Eine abgeschottete, kultur- und integrationsfeindliche Parallelgesellschaft ist bereits im Entstehen begriffen.
Bildung ist Anfang und Voraussetzung jeglichen Fortschritts. Wissenschaft bedeutet, die eigenen Glaubenssätze (oder Hypothesen, wie Popper sagt) in Frage zu stellen. Wer Wissenschaft und Bildung erst nimmt, geht mit tausend Fragen durch die Welt. Wissen ist wichtiger als Glauben. Zweifeln besser als Beten.
Entgegen allen Sonntagsreden ist die EU kein Projekt eines ethisch fundierten westlichen Demokratie-und Rechtsstaatsprojekts, sonst hätte Großbritannien als die älteste Demokratie Europas von Anfang an dabei sein müssen. Es handelte sich um ein Kaufmannsprojekt von Firmen, die in staatlicher Hand waren.































