Das beliebteste Argument für ein „Weiter so“: 88 Prozent haben nicht die AfD gewählt, daher gebe es keinen Grund, die Einwanderungspolitik zu ändern.
In den Räumen des Umweltbundesamtes wurde eine Studie vorbereitet, die in der Forderung gipfelt, dass nur noch zehn von 1.000 Einwohnern in Städten ein Auto haben dürfen. Zehn, das wird sogar für die Oberen knapp. Vom Volk redet sowieso niemand.
Ein Bundespräsident schwafelt am Nationalfeiertag daher, als hätte es vorher keine politischen Entscheidungen gegeben, die den Erfolg der AfD möglich machten, an denen er selbst in Regierungsverantwortung aktiv beteiligt war.
Der 3.Oktober willkürlich festgesetzt ohne historischen Hintergrund. Dabei wäre der 17. Juni über die Wiedervereinigung hinaus der passendere Termin gewesen. Denn mit ihm wären Ost- wie Westdeutsche gleichermaßen einbezogen gewesen.
Nach dieser Wahl braucht das Land alles andere als eine Spalter-Regierung. Aber vielleicht kriegen wir sie, damit ihr vorzeitiges Platzen Frischluft in das gelähmte und eingeschläferte Volk bringt. Machen wir uns auf alles gefasst, vorerst auf nichts Gutes.
Nein, der Westen hat seine Ossis nicht mehr lieb. Sie wollen ihren eigenen Kopf durchsetzen, ihr Leben leben, ihre erkennbar minderwertige Kultur pflegen. Nehmen wir doch lieber Syrer! Eine Glosse zum Umgang mit den Nazis.
Die Welt am Sonntag fordert zum Tag der Einheit „Wir müssen über den Osten reden.“ Der Dresdner Journalist und Autor Torsten Preuß fordert das Gegenteil.
Das Projekt der Wiedervereinigung beruhte auf der Vorstellung des Volkes, dass es da etwas gab, das über die Mauer hinweg verband und wert war, wieder zusammenzukommen. Das Projekt der Eliten beruht auf der Vorstellung, dass sich das Volk 1989 geirrt hat.
Nach Auswertung der ARD-Wahlanalyse sind etwa 40% der AfD-Wähler rechts. Das macht bei einem Gesamtstimmenanteil von 12.6% ca. 5% aus. Ohne ihre nicht-rechten Wähler läge die AfD also nur knapp oberhalb der parlamentarischen Wahlklausel.
Die Grünen-Vorsitzende Simone Peter markiert im WELT-Interview ihre Positionen und macht damit klar: Jamaika ist eine Totgeburt.
Da mögen Martin Schulz und Genossen erzählen, was sie wollen: Ihr Drang in die Opposition ist Flucht aus der Verantwortung. Der gescheiterte Kanzlerkandidat Schulz will seine Position als SPD-Vorsitzender retten.
War im Nachkriegsdeutschland der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine Notwendigkeit, um Meinungsvielfalt herzustellen, bewirken die aufgeblähten Anstalten heute Meinungseinfalt.
Wie lange noch können die Lobbyisten französischer Interessen im Gewande der Wissenschaft in Deutschland um die Feinde deutscher Souveränität buhlen?
Sonst stellen wir uns oft die Frage: Was hat sich die Redaktion bei dieser Gästeliste gedacht? Heute fragen wir die Parteien: Was wollt ihr uns mit der Entsendung ausgerechnet jener Vertreter sagen?
VW mit Gewinnwarnung, Covestro vor Aufnahme in den DAX, Japan vor Neuwahlen.
Gerechtigkeit, diverse Heilsversprechen und keine Steuersenkungen waren die Kernaussagen vieler Wahlprogramme. Die energiepolitischen Aussagen haben den „Volksparteien“ nicht geholfen, die Grünen können sich vom Wahlergebnis bestätigt fühlen.
Katalonien hält die Unabhängigkeit von Spanien schon für geritzt, während die spanische Regierung das heutige Referendum für gescheitert erklärt. Der heutige 1. Oktober wird zu einer dramatischen Auseinandersetzung in der spanischen Geschichte, die fatale Auswirkungen für Europa haben kann.
Die Leute wählen Protest nicht, wenn und wo es passiert ist, sondern damit es bei ihnen gar nicht erst passiert.
Die Einbettung des rechten Spektrums im „bürgerlichen Lager“ tat der politischen Kultur dieses Landes weitaus besser, als die schulterzuckende Ausgliederung in ein Sammelbecken freier Radikaler.
Der Abschied von der Macht - warum fällt er so schwer? Dabei sind doch Demokratien dafür und eigentlich nur dafür da, gelegentlich das Führungspersonal auszutauschen.






























