Ossis: Nicht integrierbar in die rot-grüne Republik

Nein, der Westen hat seine Ossis nicht mehr lieb. Sie wollen ihren eigenen Kopf durchsetzen, ihr Leben leben, ihre erkennbar minderwertige Kultur pflegen. Nehmen wir doch lieber Syrer! Eine Glosse zum Umgang mit den Nazis.

© Sean Gallup/Getty Images

Nein, der Westen hat seine Ossis nicht mehr lieb. Sie wollen ihren eigenen Kopf durchsetzen, ihr spießiges Leben leben, ihre erkennbar minderwertige Kultur pflegen. Nehmen wir doch lieber Syrer!

Haben und Sagen auch für Ossis

In den neuen Bundesländern ist die CDU nicht mehr stärkste Partei? Das ist gemein. Dabei bemüht sich doch die Bundesregierung so um die Ossis. Das kommende Jahr soll gar zum „Themen-Jahr der Partizipation“ erklärt werden. Alle Ossis sollen am Westen teilhaben dürfen, denn Deutschland ist nach der Wiedervereinigung ein Land für alle Menschen – nicht nur die aus dem Westen. Gleichberechtigt, unabhängig von Herkunft aus dem Osten, ohne Blick auf den Geburtsort und ohne Ohr für diese nun wirklich unangenehme sächsische Aussprache.

Zentrales Element der Partizipation soll eine Grundgesetzänderung sein: Eines neues Staatsziel kommt ins Grundgesetz als Art. 20b: ‚Die Bundesrepublik Deutschland fördert die gleichberechtigte Teilhabe, Chancengleichheit und Integration aller Menschen.“ ALLER.

Also gut, „alle Menschen“ geht mir persönlich etwas weit, damit würde ja dem gemeinen Ossi Mensch-Sein zugesprochen.

Aber die Bundesrepublik unter der ewigen Kanzlerin ist eben ehrgeizig und deshalb werden „alle staatlichen Ebenen zur Umsetzung dieses Staatsziels verpflichtet“.
Konkret bedeutet das: Auch der Westen muss etwas dazu lernen, sich anpassen an die Ossis. Das ist schwer vermittelbar in Berlin-Charlottenburg, Düsseldorf, Hamburg und München, um nur von den Ossi-offenen Regionen und nicht vom verbohrten flachen Land zu reden. Einfach wird es also nicht. Deshalb will Angela Merkel einen „Nationalen Rat zur Interkulturellen Öffnung“, damit auch sächsisch als Sprache anerkannt wird und „gänsefleisch gommen“ als das erkannt wird, was es ist: Können sie vielleicht kommen, die Ossis, in´s Herz der Republik?

Sage keiner, Merkel sei nicht großzügig. Alle, die wegen Teilnahme an Pegida-Demonstrationen ihren Job verloren haben oder mit Strafanzeigen überzogen wurden, können künftig frei von Furcht und Sorge demonstrieren: Kritik an Pegida ist zukünftig als „Rassismus“ zu bannen. Künftig sollen Bewerbungen anonymisiert eingereicht und bei der Besetzung von Verwaltungsposten der Qualitätsanspruch durch eine Ossi-Quote ersetzt werden.

Doch nicht für Ossis?

Möglicherweise gehen Ihnen diese Forderungen zu weit. Keine Sorge, sie kommen nicht. Sie sind nicht für Ossis gedacht, wo kämen wir da hin. Sie stammen von
der „Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration“ im Range eines Staatsministers, Aydan Özoguz. Sie hat ein sogenanntes „Impulspapier der Migrant*innenorganisationen zur Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft“ vorgelegt um das  Jahr 2016 zum „Themenjahr Partizipation“ zu erklären. Wir haben den Rassismus, der jedem Islamkritiker unterstellt wird, nur auf Pegida umformuliert. Sonst stimmt alles: Alle Menschen sollen kommen, und Deutschland sich ihnen anpassen, zum gemeinsamen „Haben und Sagen“. Die Gesellschaft soll umgebaut werden, zur gleichberechtigten Teilhabe der Migrant*innen – bis hin zur Quote bei Bewerbungsverfahren.

Eben nur nicht für Ostdeutsche. Denn hier liegt der Hase im Pfeffer: Deutschland soll sich den sogenannten Flüchtlingen öffnen – aber nicht den Sachsen. Der Wessi soll sich dem Syrer anpassen, aber nicht dem Ossi, der soll sich gefälligst wessimilieren. Der schon, klar, total.  Ossis haben sich ohne Wenn und Aber in das westdeutsche System zu integrieren. Flüchtlinge sollen das nicht. Ihnen werden subventionierte Parallelgesellschaften angeboten und Quoten zum „Haben und Sagen“.

Es ist eine seltsame Verkehrung: Es gehört zum guten Ton in Westdeutschland, den Tschechen zuzurufen: Ihr nehmt unsere Sachsen, wir euren Atommüll. Das sagte etwa der Sprecher des weit im Westen gelegenen Bistums Köln. Stellen wir uns vor, jemand hätte geschrieben: Lieber Assad, gib uns Deine Fassbomben und Giftgranaten, aber behalte die Leute, die können wir nämlich nicht gebrauchen. Die Hölle wäre losgebrochen und hätte den Schreiber verschlungen. Oder stellen wir uns vor, jemand hätte Kreuzberg, Teile von Duisburg, Düsseldorf und Köln, die No-Go-Areas, in denen Frauen zur Verschleierung gezwungen werden, Juden um ihr Leben fürchten müssen und 12-Jährige mit alten Hamas-Funktionären und SPD-Parteibuch zwangsverheiratet und junge Mädchen zur Zwangsehe in die Türkei verschleppt werden, diese Orte des in Deutschland herrschenden Islam als „braune Schandflecken in Deutschland“ bezeichnet. Himmel, hilf. Mit den Sachsen? Täglich ist in einer der großen Hamburger Illustrierten oder einer der süddeutschen Zeitungen mit Qualitätsanspruch von Schandflecken zu lesen.

Zukünftig nur betreutes Wählen

Natürlich wird als „Racial Profiling“ kritisiert, wenn die Polizei Nordafrikaner stoppt, die zum Zwecke der Randale und Vergewaltigung Banden bilden. Die Polizei weiß halt, was da auf uns zukommt; aber meist wird entschuldigend angeführt, dass es junge Männer sind und ohne Arbeit. Sie wollen doch nur spielen!

Diese Entschuldigungen gelte natürlich nicht für Männer, die zu ihren blauen Augen Glatzen tragen; es sind Nazis und dürfen unterschiedslos bekämpft werden. Vor allem auf dem Oktoberfest, dieser Brutstätte der Vergewaltigung in einem Bundesland, das gleich nach dem Osten kommt.

Man sieht: Diese Ossis sind einfach nicht integrierbar, obwohl sie doch total integriert sein sollten.

Statt dieses Impulspapier sollte die Bundesregierung anders vorgehen: Endlich in Ostdeutschland nur noch „Betreutes Wählen“. Jedem Wähler wird ein Bewährungshelfer in der Wahlkabine zur Seite gestellt, der darauf achtet, dass das Kreuz an der richtigen Stelle gemacht wird. In einer milderen Variante wird nach den Kästchen für CDU, SPD, FDP und Grünen ein Strich gezogen und ein Vermerk angebracht: „Wer weiter unten wählt, gefährdet seine Gesundheit, seinen Job und sein soziales Ansehen. Wollen Sie hier wirklich ihr Kreuz machen?“

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Kommentare

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  • Pe Wi

    Ja genau, meine damalige Kollegin in RLP hat mir das auch so erzählt. Die Mutter unseres Hauswirtes (waren übrigens ganz liebe Leute) hat auch erzählt, dass in dem Dorf (katholisch, jetzt in Neustadt/Weinstraße eingemeindet) der evangelische Bäcker (wars glaub ich) rausgemobbt wurde. Übrigens, Danke für die nette Unterhaltung.

  • N Schwalen

    Stimmt, allein die Buchstabenkombination KGE ist schon extrem toxisch, wenn ich nur an meine ‚Freundin‘ Katrin denke! An dieser Stelle soll jedoch nicht gegen islamfreundliche junge Frauen -ohne Ausbildung – aus Mitteldeutschland gehetzt werden!