Die FDP muss sich jetzt entscheiden, ob sie liberale Politik machen oder ob sie zum Wadenbeißer der Schwarzrotgrünen werden will. Die Partei hat einen Wählerauftrag bekommen, sie hat ihn angenommen im Nein zu Jamaika, jetzt muss sie ihn aber auch erfüllen.
Nach einer von "Duden Learnattack" bei YouGov in Auftrag gegebenen "School-Life-Balance-online-Studie" meinen 70 Prozent der Eltern, ihr Kind empfinde im Schulalltag "ein gewisses Maß an Stress". Befragt hatte man Eltern von Kindern im Alter von fünf (sic!) bis 19 Jahren. Allein schon die großspurigen Bezeichnungen der Auftraggeber der Studie und die Altersangaben machen stutzig.
Private Tafeln entscheiden selbst, wem sie helfen. Sie sind keiner staatlichen Institution verpflichtet. Und keinen selbsternannten Deutungshoheitsträgern unterworfen.
Sechs Seiten widmet der aktuelle SPIEGEL dem Unmut über die "sogenannten Mainstream-Medien". Ein Leser: "Ich finde es widerlich, dass ich ständig belehrt werde, was ich zu denken habe."
AKK und die Frage: Wollen wir noch eine Merkel? Die SPD versemmelt eine Chance. Durchbruch in der Gender-Forschung? Und Erdogan will zum Halbmond fliegen ...
Mit ihren Attacken auf die autonome Entscheidung der Essener Tafel dokumentieren die Mitglieder der politischen Klasse, dass sie das Land nicht kennen, in dem sie leben.
Mit Wählerstimmen ist es wohl wie mit Geld, lautet der Politik-Unterricht des SPD-OBs: non olet. Frankfurts Oberbürgermeister Feldmann sucht kurz vor der morgigen Wahl mit umstrittenen Kampagnen die letzten Stimmen zu mobilisieren.
Dieses Land braucht eine Leitkultur wie jede entwickelte Gesellschaft eine hat und eine braucht.
Ein Bild hat mir eine Geschichte erzählt, die ich nicht für mich behalten kann.
Vor dem Chef der Essener Tafel Jörg Sator verbeugen wir uns, vor einem Mann, dessen Anstand ihn gegen eine Phalanx von selbsternannten Tugendwächtern immun macht.
Die Volksparteien verlieren an Zustimmung und das Regieren wird – wie bereits in Italien – immer schwieriger. Politische Instabilität in einer Zeit wachsender Anforderungen an gutes und schnelles Regieren ist äußerst problematisch.
Bei der Rot-Grün-Sehschwäche ist der Betroffene nicht mehr in der Lage, Farben zu unterscheiden. In der Politik führt dieser weit verbreitete Sehfehler nicht bloß zu Verwechslungsgefahr unter den Parteien. Farbenblinde halten Unterscheidung für überflüssig.
Leser Rolf Bergmeier schickte uns diesen Kommentar gegen eine Generalität, die sich nicht öffentlich vor verleumdete Untergebene stellt, sondern die Empörung dem Bundeswehrverband und pensionierten Offizieren überlässt.
In den kommunizierenden Röhren von 10 Berufspolitikern und 100 MSM-Medienmachern spielt sich die Legitimierung der Herrschenden ab, die ausreicht, an der Macht zu bleiben: Demokratie-Dämmerung.
Das Resultat der Erhebung unter 3.000 Frauen war ernüchternd: Fast 90% der befragten Frauen empfanden, dass "Strömungen von Gemeinheit und Negativität von anderen Frauen ausgehen".
Die Politik beteiligt sich an der Aushöhlung des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung aktiv. Das Demonstrationsrecht ist zum Privileg der Herrschenden und ihrer Unterstützer verkommen, die sich im Zweifel auf linke Schlägertruppen verlassen.
Einst waren die EU-Strukturhilfen für die osteuropäischen Mitgliedsstaaten das Lockmittel, um deren Märkte für die westeuropäische Wirtschaft zu öffnen. Die deutsche Kanzlerin widmet sie jetzt einfach um: Wer keine Flüchtlinge aufnimmt, dem kürzen wir die EU-Investitionsförderung. So spaltet man Europa.
Wären Briefwahlstimmen und Urnenwahlstimmen wie in Österreich gezählt worden, hätte die Bundestagswahl 2005 Gerhard Schröder als Bundeskanzler zur Folge haben können.
Wer glaubt, nach Schulz sei das Schlimmste vorbei für die SPD, der hatte wohl Andrea Nahles noch nie so wirklich auf dem Schirm. Katastrophale Umfragen und regelmäßige Underperformance kündigen weiteres Elend für die Partei an.
Ein breiter Flur ist schön. Meist läuft man nur so durch. Manchmal kommt es aber auch darauf an, was drinsteht.



























