In einer gut gelenkten Demokratie sollte nichts dem Zufall überlassen bleiben. Das gilt auch und vor allem dann, wenn es um Entscheidungen mit erheblicher Wirkung geht. Da muss dann auch das Detail bedacht sein, denn jedes noch so kleine Element kann seinen Beitrag zur „richtigen“ Entscheidung liefern. 

VON Tomas Spahn | 7. Januar 2019
Ignorierte Fakten und Widersprüche

Beim »World Hijab Day« sollen westliche Frauen für einen Tag mal den Hijab tragen, wegen Toleranz und so. – Frage: Wäre es nicht die authentischere Hijab-Erfahrung, ihn im Iran mal öffentlich NICHT zu tragen, dafür verhaftet und weggesperrt zu werden?

VON Dushan Wegner | 7. Januar 2019
Der Markausblick

Sparen können die Deutschen. So ist das Geldvermögen der Bundesbürger laut einer Studie der DZ Bank im vergangenen Jahr erneut gestiegen — und zwar um 1,9 Prozent auf über 6,2 Billionen Euro.

VON Redaktion | 6. Januar 2019
Manager sind keine Unternehmer

Sie klettern die Karriereleiter nicht deshalb nach oben, weil sie das Beste für die Eigentümer tun, sondern weil sie das Beste für ihre Vorgesetzten tun. Wenn sie oben angekommen sind, haben sie gelernt, das Beste für sich selbst zu tun. Wie der typische Manager sein Unternehmen kaputt macht.

VON Markus Krall | 6. Januar 2019

Sexy Motive und stereotype Geschlechterrollen in der Werbung machen angeblich psychisch krank. Bald werden wir nur noch Männer beim Kochen und Frauen in langen Hosen sehen.

VON Tamara Wernli | 6. Januar 2019
SPD mit besonderem Demokratieproblem

Hacker leaken Politikerdaten, vor AfD-Büro explodiert Sprengsatz – Demokratie ist unter Beschuss. Doch, vergessen wir nicht: auch legale Taten können die Demokratie beschädigen, etwa dann, wenn man Debatten durch immer engere Meinungskorridore abwürgt und so seine Macht sichert.

VON Dushan Wegner | 5. Januar 2019
Auch ein Spiegel-Märchen

Zur Rolle des SPIEGEL in der Propaganda zur Flüchtlingskrise seit 2015 kam nun heraus, dass Relotius auch so genannte Rettungsaktionen deutscher NGO vor der libyschen Küste zumindest in Teilen im Fantasiemodus aufschrieb unter der Überschrift: „Der Kapitän weint“.

VON Alexander Wallasch | 5. Januar 2019
Orientierungsloser Westen

In der sogenannten Hauptstadt fährt man Tempo 30 auf sechsspurigen Hauptverkehrsadern, wg. „Luftreinhaltung“. Wäre es kein blöder Witz, könnte man es für eine perfekte Metapher halten, für die zutreffendste Umschreibung des bundesdeutschen Narzissmus. Selbstvergessenheitswahn.

VON Wolfgang Herles | 5. Januar 2019
Peking holt weiter auf

Das Raumfahrtprogramm ist ambitioniert, 24 der insgesamt 35 Satelliten für Beidou sind bereits im Orbit. Das ist die chinesische Antwort auf GPS, das russische Glonass und das europäische Galileo und macht China vom amerikanischen GPS-System unabhängig. Es funktioniert seit 2011 im asiatischen Raum und soll ab 2020 weltweit verfügbar sein.

VON Holger Douglas | 4. Januar 2019