Den Grund für den CSD-Anschlag verschweigen sie wie den am Breitscheidplatz

Die gezielte Unterwanderung der Institutionen als Strategie des Islamismus wollen sie nicht erkennen, geschweige denn stoppen und zurückdrängen. Der Parteienstaat von Merz bis Pantisano weigert sich, die Wirklichkeit zu sehen.

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Diese Gesellschaft habe das Wegsehen zur Methode gemacht. Man kontextualisiere, man relativiere. „Toleranz, die den Feind der Toleranz nicht benennt, schützt am Ende nur ihn. Die Freiheit stirbt nicht am Terror. Sie stirbt an unserer Sprachlosigkeit danach.“ Das sagt Ahmad Mansour, als arabischer Israeli aufgewachsen, deutscher und israelischer Staatsbürger, einer der führenden Extremismus-Experten, nach dem Terroranschlag auf den CSD in Berlin nicht zum ersten Mal.

Auch gestern und heute beherrscht das Leugnen der Wirklichkeit den politmedialen Komplex. Noch mehr als seine Worte sagen das die Mimik und Körpersprache von Kanzler Friedrich Merz auf Welt-TV gestern. Er scheint neben sich zu stehen. Er wirkt völlig überfordert. Vermutlich gar nicht vom Berliner Anschlag in erster Linie, sondern von allem zusammen, das ihm pausenlos misslingt. Am allermeisten von der ersten wirklichen Gegenwelle, die ihm aus dem CDU-Südwesten entgegenschlägt nach seinem Menschen verachtendenden Umgang mit Patrick Schnieder.

„Der Islam hat sich noch nie in eine andere Kultur integriert und wird es auch nicht in Europa“, ist eine bekannte Feststellung von Ahmad Mansour. Diese Wahrheit kann jeder bei anderen Kritikern des Islam von Johannes von Damaskus (675–749), Ibn al-Rawandi (827–911), Abu Bakr al-Razi (865–925), Al-Maʿarri (973–1057), Michel de Montaigne (1533–1592) bis in diesen Tagen zu Oriana Fallaci, Salman Rushdie, Ayaan Hirsi Ali, Ibn Warraq, Hamed Abdel-Samad, Necla Kelek, Bassam Tibi und Susanne Schröter finden. Der politmediale Komplex lässt sich mit Argumenten nicht beeinflussen, für ihn ihn zählen weder Wahrheit noch Klarheit, für ihn zählt allein „Haltung“. An der Haltungs-Wand prallt jede Vernunft ab.

Sozusagen das Versatzstück zu Merz‘ Hilflosigkeit ist die unbegreifliche Heiterkeit des Queerbeauftragte Alfonso Pantisano und anderer Genossen beim Gedenk-Gottesdienst. Wer erinnert sich da nicht an Armin Laschet bei der Ahrflut 2021?

— 🇩🇪LilitThyra🩶 (@LilitThyra) July 27, 2026

Ahmad Mansour sagte auf 𝕏, was von CDU-Merz Friedrich bis Die-Linke-Pantisano Luigi partout keiner wahrhaben will: „Islamisten fühlen sich in Europa wohl, auch in Deutschland. Sie verachten unsere Ordnung und nutzen zugleich jede Freiheit, die sie ihnen bietet, um ihre Ideologie zu verbreiten. Sie berufen sich auf die Religionsfreiheit, um genau die Gesellschaft zu untergraben, die ihnen diese Freiheit garantiert.“

Der CSD war kein zufälliges Ziel, das wollen Politiker, je weiter links umso heftiger um keinen Preis wahrhaben. Mansour: »„Er ist das Symbol jener Ordnung, die der Islamist am meisten hasst.“ Diese Gesellschaft habe das Wegsehen zur Methode gemacht. Man kontextualisiere, man relativiere. „Toleranz, die den Feind der Toleranz nicht benennt, schützt am Ende nur ihn. Die Freiheit stirbt nicht am Terror. Sie stirbt an unserer Sprachlosigkeit danach.“«

Mansour sagt es noch grundsätzlicher: »Die Gefahren des Islamismus sind mehrdimensional. Neben den Terrororganisationen, die nach wie vor versuchen, Anschläge in Europa zu verüben – allen voran der „Islamische Staat” und sein Ableger ISPK – , haben wir mit dem Mullah-Regime und der Hamas zwei weitere Akteure, die mit Terror und verdeckten Operationen versuchen, unsere Gesellschaften zu destabilisieren. Dazu kommen die Einzeltäter: Menschen, die einer Ideologie folgen, aber keiner Organisation angehören und allein handeln. Sie sind es, die die Statistik der letzten beiden Jahre prägen – Arras, Brüssel, Paris, Mannheim, Solingen, München, Villach, Mulhouse, Groningen, Bielefeld, Winterthur und nun Berlin. Der Verfassungsschutz zählt allein seit 2024 sechs islamistisch motivierte Anschläge in Deutschland. Diese Reihe ist keine Häufung von Zufällen. Sie ist ein Muster. Hinter all dem stehen die Wegbereiter. Sie führen keine Messer, aber sie schärfen die Köpfe. Täglich versuchen sie über Propaganda, vor allem in den sozialen Medien, Menschen auf Distanz zu Deutschland und Europa zu bringen: Sie manipulieren emotional, vermitteln Werte, die im Widerspruch zu unseren Grundwerten stehen, und verfestigen hasserfüllte Einstellungen. Sie liefern die Weltanschauung, aus der die Tat erst erwächst. Sie bleiben meist unbehelligt – im Namen der Toleranz. Deshalb muss die Bekämpfung des Islamismus auf allen Ebenen ansetzen und für jede Ebene eine eigene Strategie verfolgen. Wer nur den Täter sieht, hat den Kampf schon verloren, bevor er begonnen hat.«

Warum sie die Gedanken der Aufklärung bei der unbegrezten Masseneinwanderung und ihren Folgen von Kulturkrieg und Parallelgesellschaften nicht gelten lassen, hat die deutsche und europäische Linke noch nie erklärt. Wie der Druck auf Frauen im öffentlichen Raum zunimmt und was das für unsere Sicherheit bedeutet, ignoriert der Parteienstaat von Merz bis Pantisano. Die gezielte Unterwanderung der Institutionen als Strategie des Islamismus wollen sie nicht erkennen, geschweige denn stoppen und zurückdrängen. Die Macht der Muslimbruderschaft in Deutschland und Europa ignorieren sie oder erklären sie zur Verschwörungstheorie; nicht einmal im Nahen und Mittleren Osten wollen sie ihre Wirkmacht erkennen.

Die Fragmentierung der Gesellschaft durch ihr Schweigen, ihre Sprachlosigkeit und das Dulden der Identitätspolitik hat bisher niemand der Herrschenden zum Handeln gebracht. Nicht in Deutschland, fast niemand in Europa. Was muss noch geschehen, damit die Classe Politique erwacht, fragen viele. Berufspolitiker kennen nur sich und ihre Interessen selbst, ist die ernüchternde Antwort. Erst muss sie der Wind der Geschichte wegwehen, bis sich Grundlegendes ändern kann.

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