Friedrich Merz führt die CDU wie ein gekränkter Provinzfürst: Kriecher werden befördert, eigenständige Köpfe öffentlich gedemütigt. Nach der politischen Hinrichtung Patrick Schnieders geht die CDU in Rheinland-Pfalz auf Abstand und lädt Merz aus. Merz ist politisch ausgezählt. Er muss gehen.
picture alliance/dpa | Christoph Soeder
Laut INSA sind 18 % der Deutschen mit der Arbeit des Bundeskanzlers noch zufrieden, 75 % Prozent aber ausgesprochen unzufrieden. Nimmt man die Werte verschiedener Meinungsforschungsinstitute zusammen, dann kommt man sogar auf eine Unzufriedenheit von bis zu 84 %. Man nähert sich wohl der Wahrheit, wenn man spekuliert, dass diese Zahlen sich in der Tendenz selbst in der CDU inzwischen finden. Vor allem die Funktionäre der Partei dürften Merzens Kanzlerschaft für die Partei als Himmelfahrtskommando oder als Solidarität und Gefolgschaft mit der SPD empfinden, dementsprechend kumuliert sich mit jedem Fehltritt und Misserfolg das Unbehagen und die Kritik an Merz, vor allem die Erkenntnis, dass Merz seiner Aufgabe nicht gewachsen ist. Merz wird zum „physikalischen“ Maß für Peinlichkeit und Misserfolg.
Nach dem Merz in Spahns „Leihmutteraffäre“ komplett versagt hat, weil er erstens die Dimension komplett unterschätzte, dann zu spät eingriff und schließlich Spahn in einer Art zum Rücktritt nötigte, die jede Eleganz vermissen ließ, wollte er eine „Regierungsumbildung“ als großen Befreiungsschlag nutzen. Mit dieser „Regierungsbildung“, die nur die Unionsleute betraf und die man eher als Rochaden-Taumel bezeichnen könnte, wollte Merz seine Handlungsfähigkeit als Chef einer Reformregierung demonstrieren, um in der Öffentlichkeit wieder in die Offensive zu gelangen. Wie man früher in Berlin, als in Berlin noch berlinert wurde, sagte: das ist ihm gründlich vorbeigelungen.
Die Erfolgs-, Beliebtheits- und Achtungskurve des Friedrich Merz geht seit dem Wahlsieg so steil nach unten, dass er eigentlich die Fallwinde spüren müsste. Man sehe sich den Scherbenhaufen einmal an, den Merz angerichtet hat:
- der neue Gesundheitsminister wollte nicht Gesundheitsminister werden und hatte bereits im Vorfeld gesagt, dass ihm ausgerechnet für diese Amt jede Kompetenz fehlt. Hatte Linnemann schon in einem Amt vollkommen versagt, in dem er sich kompetent fühlte, das genau „sein Ding“ war, nämlich als Generalsekretär der CDU, was soll das erst in einem Amt werden, das für ihn ein Unding ist, als Gesundheitsminister? Zumal er von seiner Vorgängerin, Nina Warken, eine vollkommen vermurkste Gesundheitsreform übernehmen muss, die das Kliniksterben einleitet und für die Beitragszahler de facto Beitragserhöhungen und Leistungsverminderung vorsieht. Doch was erwartet man auch von einer Politikerin, die genau das umsetzt, was ihr Chef von ihr erwartet.
- Aus diesem Grund setzte Merz Warken an die Stelle des ebenfalls vollkommen gescheiterten Thorsten Frei als Kanzleramtsminister. Aber vielleicht kann man an der Seite von Friedrich Merz auch nur scheitern – und vielleicht hatte sich Linnemann auch deshalb von Anfang an dagegen gewährt, in die Regierung Merz einzutreten. Nun ist er drin und kommt unbeschädigt auch nicht mehr raus. Weil Linnemann das weiß, hat Linnemann den Blues. Warken wird tapfer wie bei der Gesundheitsreform marschieren. Dass sie Merzens Wünsche 1:1 umsetzen wird, ist klar, doch besitzt sie genügend eigenständiges Denken und politisches Gefühl, um als Frühwarnsystem zu funktionieren?
- Dass der Mann, der in der Union am besten und am ausdauerndsten Friedrich Merz beklatschen kann, Staatsminister wird, zeigt, worauf es im System Merz ankommt, nicht auf Kompetenz und Fachwissen, sondern auf Gefolgschaft und auf „Friedrich-Lob“ zu allen Tages-und Nachtzeiten. Offensichtlich erträgt Merz keine Kritik und nicht das eigene Denken anderer. Wo er sich doch selbst ständig unterordnen muss – und zwar Klingbeil.
- Damit die Unionsfraktion als Kanzlerfraktion werder miff, noch maff sagt und sich in der Kunst des Gehorsams übt, wurde jetzt zu ihrem Aufseher Thorsten Frei bestellt, sozusagen als Merzens Staatsminister für Fraktionsgehorsam in der neu geschaffenen Unterabteilung Fraktion im Kanzleramt.
Wenn dieser Merz-Pfusch für Partei und Fraktion schon schwer zu ertragen war, sorgte der Umgang mit dem Verkehrsminister Patrick Schnieder für allergrößten Unmut, für Unmut in einer Partei und in einer Fraktion, in der Vorsitzendentreue gilt und die seit einem kurzen Pantoffelaufstand 2015 und Anfang 2016 eher Akklamateure, denn Abgeordnete sind.
Es war dann doch allzu offensichtlich, dass der tiefere Grund für Schnieders Entlassung darin lag, dass er über einen eigenen Kopf verfügte und Widerworte gegen den Kanzler wagte, der dadurch in die Lage getrieben wurde, Klingbeils Befehl gegen Schnieder durchsetzen zu müssen. Die Entlassung geriet zum Skandal, weil sie nicht nur Merzens Unfähigkeit als Chef, sondern zudem noch seine schlechten Umgangsformen vor allem mit Mitarbeitern bloßstellte.
Am Donnerstag informierte Merz Schnieder in einem Gespräch über seine bevorstehende Entlassung, die er am Freitagmorgen vor der Presse verkünden wollte. Schnieder informierte am Freitag via SMS:
„Liebe Kollegen, der Bundeskanzler hat mir gestern am späten Nachmittag mitgeteilt, dass er mich als Verkehrsminister entlassen wird. Heute Morgen um 9.00 Uhr wird er dies u. a. in einer Pressekonferenz öffentlich machen. Ich wollte Euch vorher informieren. Die Zusammenarbeit mit Euch war hervorragend. Beste AG der Welt! Vielen Dank für Eure großartige Unterstützung!
Herzliche Grüße
Euer Patrick“
Doch in der Pressekonferenz am Freitagmorgen fiel Schnieders Namen nicht, denn der von Merz erwählte Nachfolger sagte kurzfristig ab. Blamiert bis auf die Knochen stand Merz nun da. Dieser Umgang erregte Unmut in der Union, der zunächst von den CDU-Pensionären, die nichts mehr zu verlieren haben, geäußert wurde, so von Wolfgang Boßbach und von Peter Altmayer. Um diese unerträgliche Situation, de facto kein Amt mehr zu haben, das man de jure noch hat, zu beenden, veröffentlichte am Sonntag Patrick Schnieder über X seinen Rücktritt: „Ich werde den Bundeskanzler bitten, dem Bundespräsidenten vorzuschlagen, mich aus dem Amt des Bundesministers für Verkehr zu entlassen. Mit diesem Schritt ziehe ich die Konsequenzen aus den Entwicklungen der vergangenen Tage und will zugleich den unwürdigen Zustand beenden, der die notwendige sachliche Arbeit unmöglich macht.“
Das kleine Wörtchen „unwürdig“ meint vor allem den Umgang von Friedrich Merz mit ihm. Und so wird es in der CDU auch empfunden, dass Merz mit Schnieder unwürdig umging. In dieser Situation bestimmte Merz als Nachfolger von Schnieder ausgerechnet den Parlamentarischen Geschäftsführer der Unionsfraktion Steffen Bilger, der auf Merzens Wunsch damals dafür gefochten hatte, dass die für die Funktion ungeeignete Brosius-Gersdorf Verfassungsrichterin wird. Bilger reiht sich würdig in die Riege ein: Linnemann, Warken, Amthor, Frei. Merz hat sich nun vollständig mit Ja-Sagern umgeben. In seiner unmittelbaren Umgebung existieren keine Köpfe mehr, sondern nur noch Hüte. Von der Pleite und dem Skandal der „Regierungsumbildung“ floh Merz in die Arme der Queeren-Community, um von dort aus allen zu drohen, die „dumme Redenarten“ gegen ihn und „schlechte Witze“ über ihn reißen.
Der Unmut über Merz wird sich nicht legen, zu hoch ist das Entsetzen. Doch man sollte den Aufstand der „Duracel-Hasen“ auch nicht überschätzen, denn wenn die Unionsfraktion Ehre hätte, wenn die Bundestagsabgeordneten der Union sich als frei gewählte und nur ihrem Gewissen verantwortlich seiende Abgeordnete verhalten, ließen sie die Merz-Personalie Frei durchfallen und wählten einen eigenen Vorsitzenden ihrer Fraktion und nicht den Mann, den Merz für sie als Aufpasser bestimmt hatte. Es ist eine Frage der Ehre.
Ehre eingelegt hat die Fraktion der CDU im Landtag von Rheinland-Pfalz, die Friedrich Merz zur gemeinsamen Klausurtagung auslud. Im Brief von Christoph Gensch, dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, den Robin Alexander gepostet hat, heißt es: „Aufgrund der Ereignisse in den vergangenen Tagen im Zusammenhang mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder haben wir uns nach internen Beratungen in der Fraktion dazu entschieden, von einem gemeinsamen Termin mit Ihnen und unserer Fraktion Abstand zu nehmen. Diese Entscheidung ist mir und uns nicht leicht gefallen. Die CDU Rheinland-Pfalz hat die Arbeit der Bundesregierung und insbesondere die Ihre auch in für uns politisch herausfordernden Zeiten loyal unterstützt. Gerade vor diesem Hintergrund hat der Umgang mit Patrick Schnieder in unserer Fraktion und auch bei mir ganz persönlich für erhebliches Unverständnis gesorgt. Patrick Schnieder steht für hohe fachliche Kompetenz, große persönliche Integrität und eine verlässliche politische Arbeit. Die Art und Weise, wie in den vergangenen Tagen mit ihm umgegangen wurde, ist für uns schwer nachvollziehbar. Ein persönlicher Austausch zwischen der CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz und Ihnen setzt aus unserer Sicht ein Mindestmaß an gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung voraus, was durch die aktuelle Situation so leider nicht gegeben ist. Dafür bitte ich Sie, stellvertretend für die CDU-Landtagsfraktion, um Verständnis.“ In einem Satz: Friedrich Merz ist in Rheinland-Pfalz, in der Landtagsfraktion der CDU nicht mehr willkommen.
In der Präsidiumssitzung der CDU heute Morgen soll es zu einer Auseinandersetzung mit Patrick Schnieders Bruder Gordon, der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz ist, gekommen sein, der Merz für den unwürdigen Rauswurf seines Bruders kritisierte. Außerdem sei die Stimmung in der Partei schlecht und die Austritte mehren sich. Merz soll sich vereidigt haben, dass er das Recht habe, sein Personal auszusuchen. Bremens CDU-Chef soll ihm dann daraufhin erwidert haben: „Sie leiten hier keine Firma, sondern eine Partei.“ Stromberg eben. Aber fair ist fair: Merz führt die Partei in die Krise wie das ganze Land. Warum sollte es der Union anders gehen?
Nicht, dass es von besonderem Interesse wäre, aber man darf gespannt sein, wie die CDU weiter erodiert. Civey startet übrigens gerade eine Umfrage: „Vermissen Sie Olaf Scholz als Bundeskanzler?“ So eine Umfrage muss man erst einmal als Bundeskanzler über einen gescheiterten Bundeskanzler provozieren – nach etwas über einem Jahr. Was für ein Rekord!


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Man muss sich wirklich fragen, was hat er bloß für Black Rock gemacht? Und wie hat er was gemacht. Ich glaube, ich hätte ihn in meiner Firma noch innerhalb der Probezeit entlassen.
Frühstücksdirektor mit Kontaktbuch zu Parteikollegen
Der ist zu blöd zum Kaffee kochen.
das Wichtige ist das Adressbuch,nicht der Kaffee….
„Nach dem Aus der Ampel-Koalition arbeitete Ex-Vizekanzler Habeck zunächst in den USA als Gastdozent. Jetzt nimmt er – kurz nach Ablauf der Anzeigepflicht – einen mutmaßlich lukrativen Beraterjob bei einer dänischen Investmentgesellschaft an.“
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/habeck-berater-vertrag-100.html
Habeck hat als Wirtschaftsminister Milliarden in den Sand gesetzt,
deshalb hat er auch diesen gut bezahlten Job bekommen 😄
Gibt es eigentlich einen Politiker der nach dem Ausscheiden aus der Politik ich weich gefallen ist?
Die Verbindungen und Kontakte öffnen Türen und sind für mache Leute etwas wert?
Nichts entscheidendes, der war bloß Aufsichtsrat der Deutschland-Tochter von Blackrock. Eine von x solcher Positionen in diversen Firmen, die der innehatte. Daher wird die Blackrock-Zeit auch völlig überschätzt. Für einen internationalen Giganten wie Blackrock ist der deutsche Finanzmarkt weitgehend uninteressant – nur rund 1 % der von Blackrock gehaltenen Aktien sind deutsche Titel. Blackrock und andere Großanleger wissen, dass die Zukunft woanders liegt (vor allem in Asien)
Stimmt, seine Funktion bei Blackrock ist irrelevant.
Aber ein Gebilde wie Blackrock hält sich doch keinen gut bezahlten Hofnarren, ohne nicht damit einen Zweck zu verbinden, wo mehr für Blackrock bei herauskommt als Blackrock investiert hat.
Darum, warum Merz und Blackrock?
Wegen seiner politischen Kontakte. Sie haben nicht Friedrich Merz bezahlt, sie haben seine Adressenliste gemietet.
Für mich taucht immer die Frage auf: Wem oder welchen Personen gehört Black Rock?
BlackRock ist ein börsennotiertes Unternehmen und hat keinen einzelnen Eigentümer oder Mehrheitsaktionär. Die Anteile sind weltweit gestreut.
„Aber ein Gebilde wie Blackrock hält sich doch keinen gut bezahlten Hofnarren, ohne nicht damit einen Zweck zu verbinden…“ – Merz soll rund 150.000 EUR p.a. für den AR-Job bekommen haben – für Blackrock ein sehr überschaubarer Betrag. Merz hat keine Kundenmandate beschaffen können, er war nur Türöffner für Gespräche mit Politik und Behörden über regulatorische Fragen (das machen alle großen Assetmanager so), es gibt keinen Hinweis auf eine erfolgreiche Einflussnahme auf einzelne Firmen dank Merz. Und noch etwas: Blackrock als in erster Linie passiver ETF-Investor (im Kundenaufrag) zielt weniger auf Extrarenditen (Alpha) durch gezielte Einzelwetten ab, als auf breite… Mehr
Merz gehörte folgenden Aufsichtsräten, Beiräten und Verwaltungsräten an: DBV-Winterthur Holding Alba / Interseroh Commerzbank (bis Ende 2009) IVG Immobilien (bis Mai 2010) HSBC Trinkaus & Burkhardt (bis 2021) Axa Konzern (bis Juni 2014) BASF Antwerpen N. V. (bis Juni 2014) Borussia Dortmund (bis Juni 2014) Deutsche Börse (bis Mai 2015) Stadler Rail (bis April 2020) Flughafen Köln/Bonn (2017 bis 2020) WEPA Industrieholding (2009 bis 2021) BlackRock Asset Management Deutschland (Aufsichtsratsvorsitz von 2016 bis 2020) (wikipedia) Merz war nur der Briefträger, der die wichtigen Nachrichten von Chef zu Chef getragen hat oder zum richtigen Zeitpunkt den Arm gehoben hat. Eine eigene… Mehr
Furchtbar, der kam vor den vielen Terminen nicht in den Schlaf.
Hat das etwas mit Gier zu tun ?
Beziehungspflege… Was immer die Machthaber von Blackrock darunter verstanden. Mit Kompetenz hat das eher wenig zu tun, mit Bekanntschaften mehr.
Grüßaugust bei B-R und Zurverfügungstellung seines Adressbuches? Fachkompetenz ????
Probezeit? Dazu müsste er bei mir erstmal das Vorstellungsgespräch überstehen…
Merz ist bei Black Rock sozialisiert worden. Das ist eine normale Führungsart in US-amerikanischen Unternehmen. Ich war selbst in so einem Unternehmen als Berater beschäftigt und habe später immer wieder mal mit solchen Unternehmen in Projekten zusammen gearbeitet. Merz agiert und handelt wie er es bei Black Rock gesehen und erlebt hat.
Übrigens wird in us-amerikanischen Unternehmen absolute Loyalität, volle Motivation und absolute Hingabe bei der Zielerreichung erwartet.
Zielerreichung? Merz ist hier als BK in Anstellung. Bislang absolute Zielverfehlung und die „silbernen Löffel hat er zwar nicht geklaut, aber gegen unseren awunsch verschenkt. Für mich ein fristlose Kündigungsgrund.
was hat er bloß für Black Rock gemacht?
Die Sondervermögen durchgebracht …
Lobbyist bedeutet nichts anderes als Schmiergeldbote, dafür bedarf es keiner Fähigkeiten, nur Skrupellosigkeit.
Das war genau meine Vermutung, als er von Blackrock wieder in die deutsche Politik zurückkehrte. Ich stelle mir das etwa so vor:
Die Jungs bei Blackrock haben ihm gesagt „Hör mal zu Fritze, Dich kann man zu wirklich GAR NICHTS brauchen. Am besten kehrst Du in die Deutsche Politik zurück und versuchst dort, irgendwie zu reüssieren. Solange Du nichts, aber auch gar nichts machst, was nicht in unserem Interesse ist, halten wir auch brav die Klappe und verbreiten nicht, was für eine grandiose Pfeife Du bist. Geh mit Gott, aber geh.“
Meinen Sie, die Pfeife hat „reüssieren“ verstanden? Oder hat er das als „Niederreißen“ interpretiert?…
Ist es nicht so, daß Back Rock das Geld auf Grund der Leistungen Anderer macht? Oder auch zum Schaden Anderer?
Die Ereignisse und die Beiträge überschlagen sich. Man kommt nicht mehr mit. Die Mannschaft ist in Auswechslung und taugt genau so wenig wie die Vorherige. … Der Mannschaftskapitän kann das Spiel nicht leiten und sollte zurücktreten.
Man muß „die Kirche im Dorf lassen“: Der Bullschit-Kanzler trägt da weniger Schuld als augenscheinlich gedacht: Der eine Kandidat sagt zu, trotz: „Ein Tormann soll keinen Rechtsaußen spielen“ – Sorry, das weiß man schon nach 2,3 Minuten wenn einem als Wirtschaftsprüfer das Amt des Bundesverkehrsministers angeboten wird. Der andere teilt aus dümmlicher Geschwätzigkeit im Morgengrauen eine Personalie mit, was ausschließlich (!) Sache des Chefs ist!
Na, irgendein kleines Pöstchen in der CDU? Oder einfach nur Merz-Fanboy?
Scheint mir eher ein infantiler Nach-Kommentar zu sein … Das war einfach ein Hinweis auf die wohl über 100 Jahre üblichenn Ussancen, sprich Gepflogenheiten in der höheren deutschen Politik. Der Chef – wenn in diesem Falle auch ein Dauerlügner – gibt einfach den (Kommunikations)Takt vor. Allerdings längst nicht mehr üblich und offensichtlich auch nicht mehr allgemein bekannt.
Beisitzer. Maximal.
Der Chef sind wir, der Souverän. Er, der höhere Angestellte macht nicht das, was er sagt und wofür er bezahlt wurde. Dann vergrault er die einzigen leistungswilligen Kollegen. Er hatte genug Chancen den Kommunikationstakt vorzugeben. Jetzt ist es fast zu spät, dem „Kommunikationsdesaster“ namens Merz in die Speichen zu greifen. Entweder die CDU geht unter (mit der SPD) oder sie reicht ihm den Schierlingsbecher und macht das, wofür sie ein Mandat erhalten hat. Einhaltung der Schuldenbremse (retten was zu retten ist), links ist vorbei (weg mit dem Koaltionsdingsbums), Zurückweisung an den Grenzen, Remigration illegal eingereister Migranten (Festsetzen, so lange bis… Mehr
Daß der Vorsitzende eines Ministerrates, eines (Bundes)Kabinetts das Volk ist, ist eine recht originelle Idee. – Nein: Bei jenem ist es der Ministerpräsident und bei diesem der (Bundes)Kanzler. Um Letzteren geht es hier im Verhälntnis zu seinen (Bundes)Ministern, da ist nix „Volk“ (vgl. Artikel 64 und 65 Grundgesetz).
Das weiß man in den Augenblick, wenn die Frage gestellt wird!
Sorry: „gestellt wird“ bedeutet, daß die Frage noch zu Ende ausgesprochen werden muß. „Gestellt worden ist“ bedeutet hingegen, daß die Frage tatsächlich vom Fragesteller beeendet wurde und nun im Raum steht. Erst jetzt (sic!) kann der Befragte auch zu einer Antwort aufgefordert sein. Bereits nach einem ersten Halbsatz der Frage – auch wenn man sich das Folgende vorstellen kann – schon zu antworten, nennt man üblicherweise vorschnell und dann man den Fragenden nicht aussprechen läßt, ist schlichtweg unhöflich. Sich nun 2, 3 Minuten Zeit zu lassen, um die eigene Antwort auch überzeugend in ihrer Klarheit, Trefflichkeit sowie in ihrer Form,… Mehr
Kleinklein. Eindeutig CDU.
Es ist das – letzte Aufgebot – der sogenannten CDU/CSU.
Die haben sich in größter Dummheit selber erledigt.
Hat Merz keinen guten Freund, der ihm sagt: Junge, Du kannst es nicht…..
Die CDU sieht doch seit der Deutschlandverräterin Merkel wohin diese Partei steuert. Seit ca. 10 Jahren sieht diese unfähige, verlogene „Regierungspartei“ zu, wie das Land immer weiter mit Vollgas gegen die fährt und die einzige und dafür dümmste Entscheidung ist die Brandmauer gegen eine Partei, welche Mitglieder mit Hirn und Verstand vorweist. Und spätestens seit Friedrichs äußerst verlogenen Wahlbetruges hätte die CDU munter werden müssen. Aber was tut sie: Sie belügt und betrügt mit ihrem Münchhausen zusammen weiterhin die Menschen in Deutschland. Ich hoffe und wünsche für die CDU, dass diese Partei wegen Hochverrats am deutschen Volk, in die Bedeutungslosigkeit… Mehr
Und das ist sein Sohn: https://infoszentrale.de/prominente/philippe-merz-lebenslauf-beruf-und-werdegang
Sein Betätigungsfeld:
https://www.mariocristiano.de/5-fragen-an/dr-philippe-merz/
https://www.ksg-stiftung.de/3fan-merz
Dieser Amthor; noch bis vor Kurzem war er nur ein Konfirmand in Deutschen Bundestag, der ganz brav „seinen Katechismus“ auswendig gelernt hat und diesen mit eingeübter Gestik und Mimik von sich geben konnte; dieser Amthor ist jetzt Hofnarr geworden!!
Wie immer im Leben: Loser haben kein Fehlerbewusstsein, treten nicht zurück. Müssen zurückgetreten werden.
Macher und Winner zweifeln, Loser nicht…
Merz hat mal wieder göttliche Eingebungen aus der Wall Street bekommen, indem er Rezepte zur Bekämpfung aller ausländischer Übel anwenden will und das geht hin bis zum Entzug der Staatsbürgerschaft und eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als daß hier was geändert wird und wenn schon, dann wird man vorher jedem Nazi die Staatsbürgerschaft entziehen und der Wahlentzug ist ja schon der Vorbote weiterer Verbrechen, weil es vom großen Zampano so vorgegeben ist. Seine Eingebungen dienen nur dem Zweck nicht gleich unter die Räder zu kommen, weil die Geduld langsam zu Ende geht und die Zahlen sprechen ihre eigene… Mehr
Bisher habe ich ihn vor allem als Lügner, Landessaboteur und strategisch als intellektuelles Sondervermögen gesehen. Nun muß ich mein Bild von ihm wohl erweitern: Anscheinend ist er auch menschlich eine A…h.
Ja, jetzt fehlt nur noch Bübchen Amthor in der Versager-Truppe, dann ist das Mass voll!
Bei all dem Gesagten, im Artikel sowie in den Kommentaren, fiel nicht ein einziges Mal das Wort „Kokain“. Dabei ist es das, das allgegenwärtig ist, das die Ursache für Merzens immer offensichtlicher werdenden Persönlichkeitsstörungen und daraus erwachsenden kommunikativen und interaktiven Fehlleistungen ist.
Es wird diskutiert und diskutiert. Aber an der Ursache vorbei. Wollt Ihr so „Demokraten“ sein? Wie soll das gehen? Wo soll Orientierung herrschen, wenn jeder nur noch in Verwirrung versinkt, weil niemand mehr das Offensichtliche erkennt und somit auch nicht benennt.
Wenn die CDU diesen sog. Kanzler nicht mehr sehen will oder kann, dann wäre es an der Zeit, ihn vom Hof zu jagen. Dazu braucht es aber entsprechendes Personal. Nur sind die wahrscheinlich alle entweder „entmerkelt“, also senza uova, oder so merzlich angetan, dass man sich wie die Lemminge verhält und ohne weiteres Nachdenken in den Untergang folgt.
Ein schwacher Trost: vor dem merzgesteuerten Untergang erhält die CDU hoffentlich nur noch weniger als 5% der Wählerstimmen. Aber selbst dann passiert nichts.