Vier gravierende Folgen von „9/11“, die noch immer die Welt prägen

Der 11. September 2001 veränderte die Welt. Islamismus und Terror, Afghanistan und Irak, Sicherheitskontrollen und politische Spaltung. Vier Folgen von 9/11 bestimmen noch immer unsere Gegenwart.

picture-alliance / dpa | Seth_Mccallister

Fast jeder, der am 11. September 2001 alt genug war, den Schrecken der islamischen Terroranschläge in den USA wahrzunehmen, weiß auch heute noch, wo er damals die aufwühlenden Fernsehbilder sah. Nicht nur die Politiker, auch die meisten Bürger erkannten schnell, dass die mörderischen Attacken auf die westliche Führungsmacht eine Zeitenwende einläuteten.

19 Islamisten der Terrororganisation Al-Qaida hatten vier Passagierflugzeuge in ihre Gewalt gebracht. Die arabischen Terroristen lenkten zwei Maschinen in die Türme des World Trade Center in New York, eines ins Pentagon in Arlington bei Washington. Das vierte Flugzeug stürzte nach dem Widerstand der Passagiere in Pennsylvania ab. Insgesamt starben bei dem schlimmsten Terroranschlag der Geschichte fast 3.000 Menschen, viele tausend andere Menschen wurden verletzt.

Das Datum, in amerikanischer Manier „9/11“ genannt, wurde zur Chiffre für die neue Herausforderung der freien Welt, die über die Jahre noch an Gewicht gewonnen hat. Schließlich finden sich die Gesinnungsgenossen der Al-Qaida heute in Regierungen, Verbänden und Terrororganisationen.

Vier zentrale und gravierende Folgen des islamistischen Terroranschlags vor 25 Jahren, die noch immer die Gegenwart prägen:

1. Fanal für den Kampf der Kulturen

Der lange geplante Anschlag hatte eine klare Botschaft: Der radikale Islam erklärt der westlichen Welt den totalen Krieg. Die Selbstmordattacken der islamischen Dschihadisten (Gotteskrieger) auf Zivilisten sollten der Beginn einer langen Kette von teilweise verheerenden Terroranschlägen sein. Allein in Frankreich, England, Spanien, Belgien und Deutschland starben in den vergangenen 25 Jahren insgesamt viele Hundert Menschen bei Bombenanschlägen sowie bei Angriffen mit Fahrzeugen, Schusswaffen und Messern. Nicht mitgezählt die Opfer der persönlich motivierten oder gänzlich zufällig-willkürlichen Mordtaten und Messerattacken islamischer Migranten, die sich nicht selten als fanatische Anhänger Allahs entpuppten.

„9/11“ belegte eindrucksvoll die Thesen des Politikwissenschaftlers Samuel Huntington über den „Kampf der Kulturen“ („Clash of Civilizations“). Bereits 1993 hatte der US-Wissenschaftler vorausgesagt, dass nach dem Ende des Konflikts zwischen dem kapitalistischen Westen und dem kommunistischen Osten künftig die kulturellen und religiösen Identitäten der Menschen die Hauptursache für globale Konflikte sein werden.

Dramatisch widerlegt wurde dagegen die Erwartung des Politikwissenschaftlers Francis Fukuyama vom „Ende der Geschichte“. Demnach habe die Menschheit mit der liberalen Demokratie die politische Ordnung gefunden, die ihr am besten entspreche. Der Triumph des freien Westens über die totalitäre Ideologie des Kommunismus ermögliche nun, dass sich weltweit die Demokratie ausbreite.

Fukuyama fühlt sich zwar mit einer solch verkürzten Darstellung missverstanden: Er habe 1989 keineswegs ignoriert, dass sich die Welt auch ganz anders entwickeln könnte. Letztendlich aber teilten nicht nur die Neokonservativen (Neocons) in den USA Fukuyamas Vorstellungen, dass sich weltweit die Demokratie durchsetzen werde – notfalls dank militärischer Interventionen der Supermacht USA.

Die Befürworter des Irakkriegs 2003, zu denen auch Fukuyama zunächst zählte, gaben sich der trügerischen Hoffnung hin, die Iraker würden begeistert die Beseitigung der Saddam-Hussein-Diktatur feiern und gute Demokraten werden wollen.

2. Die globale Vorherrschaft der USA wird herausgefordert

Das 20. Jahrhundert gilt Historikern als amerikanisches Jahrhundert. Die Anschläge vom 11. September 2001 waren allerdings nur der Auftakt zu globalen Entwicklungen, die große Zweifel an einer Fortsetzung der US-Dominanz nähren.

Neun Tage nach den Terroranschlägen erklärte der damalige US-Präsident George W. Bush vor dem Kongress den globalen „Krieg gegen den Terror“. Dieser Kampf beginne mit Al-Qaida, aber er werde erst enden, „wenn jede Terrorgruppe mit globaler Reichweite gefunden, gestoppt und besiegt ist“.

Den Amerikanern gelang es über die Jahre zwar, alle Verantwortlichen für die 9/11-Anschläge zu inhaftieren oder zu töten, auch Al-Qaida-Chef Osama bin Laden im Mai 2011 in seinem Versteck in Pakistan. Bis zum heutigen Tag sind im US-Gefangenenlager Guantánamo Islamisten in Haft, die von Washington als gefährliche Terroristen eingestuft werden. Das Hochsicherheitsgefängnis auf dem US-Marinestützpunkt in Kuba war 2002 von Bush eingerichtet worden, um im Kampf gegen den Terrorismus außerhalb des US-Rechtssystems agieren zu können.

Besiegt ist der terroristische Islam keineswegs. Im Gegenteil: Nicht nur haben die gefürchteten Terrororganisationen Hisbollah, Hamas, Huthis, Islamischer Staat (IS) oder Boko Haram in ihren jeweiligen Regionen enormen Einfluss, in den Regierungen Irans und Afghanistans dominieren sogar islamische Extremisten.

In manch anderen Ländern der islamischen Welt haben Anhänger der islamistischen Ideologie wichtige Machtpositionen in Politik, Wirtschaft und Kultur inne, in der ganzen Welt finden sich kleine und große islamistische Zellen und Gruppen. In nicht wenigen der vielen tausend neuen Moscheen im westlichen Europa soll Experten zufolge ein aggressiver, gewaltbereiter Islamismus gepredigt werden.

Nicht nur die militärischen Pleiten der US-Waffengänge in Afghanistan und im Irak haben deutlich gemacht, dass die Einflusssphäre Washingtons beziehungsweise des Westens deutlich begrenzter ist, als insbesondere die republikanischen US-Präsidenten George W. Bush (2001–2009) und Donald Trump (2017–2021, seit 2025) wahrhaben wollen. Noch ist offen, wie multipolar die Welt im 21. Jahrhundert wird.

Schließlich hatte Huntington durchaus zu Recht im Kampf um die globale Führung neben dem Islam das moderne, kommunistisch regierte China als weiteren Konkurrenten des Westens ausgemacht – wirtschaftlich, wissenschaftlich, politisch und auch militärisch.

3. Islamischer Terrorismus verändert den Alltag

Die massive Bedrohung durch den islamischen Terrorismus hat die westliche Welt teilweise gravierend verändert. Geheimdienste, Sicherheitssysteme und Terrorabwehr wurden fast überall massiv ausgebaut. Die finanziellen und personellen Aufwendungen für die Sicherheit sind geradezu explodiert, es geht dabei um gigantische, kaum vorstellbare Summen.

In den USA sollen Schätzungen zufolge – etwa der Brown University (Rhode Island) – die zusätzlichen Heimatschutz-Ausgaben seit 2001 mehr als eine Billion Dollar betragen, die Kosten für zusätzliche Kontrollen im zivilen Bereich über 300 Milliarden Dollar.

Sicherheitsmaßnahmen im weltweiten Flugverkehr, in Zehntausenden von Gebäuden in fast allen Ländern oder für Veranstaltungen, Feste und Umzüge verschlingen jährlich aberwitzige Summen – zu verdanken mehr oder minder ausschließlich dem islamistischen Terrorismus. Jeder Fluggast kennt die Mühsal, erst nach nervigen, zeitraubenden Sicherheitskontrollen fliegen zu dürfen.

Abgesehen von dem materiellen Aufwand im Kampf gegen den Terrorismus hat dieser die Menschen in der westlichen Welt tief verunsichert, misstrauischer und ängstlicher gemacht. Die Absage von Volksfesten, Weihnachtsmärkten oder Fastnachtsumzügen erfolgte oft nicht nur wegen der enorm gestiegenen Sicherheitskosten, sondern auch aus Sorge der Veranstalter, dass all die Schutzmaßnahmen auf viele Menschen abschreckend wirken würden.

4. Spaltung der westlichen Welt begann mit „war on terror“

An der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Terroranschlags vor 25 Jahren am Freitag am Ground Zero in New York werden alle vier noch lebenden ehemaligen US-Präsidenten teilnehmen. US-Präsident Trump allerdings wird nicht dabei sein, wohl auch, weil er bei der Veranstaltung keine Möglichkeit zu einer Rede hat, spekulierte zumindest die „New York Times“. Das Weiße Haus widersprach. Fakt ist, Trump wird im Pentagon des Jahrestages gedenken – mit einer Rede.

Seit 2012 verbieten die Organisatoren der jährlichen Gedenkfeiern Politikern, dabei Reden zu halten, um den Fokus auf die Opfer, die Überlebenden und ihre Familien zu richten. Trumps Absage scheint ein grelles Schlaglicht auf die Spaltung in der amerikanischen Gesellschaft zu werfen, denn unabhängig von den Differenzen an dem Gedenktag wissen alle um die tiefe Aversion der Trump-Vorgänger Bill Clinton, George W. Bush, Barack Obama und Joe Biden gegen den amtierenden Präsidenten.

Aber nicht nur Amerika ist eine gespaltene Nation, ähnlich ist es in vielen anderen westlichen Ländern und in der westlichen Allianz ebenfalls. Auch für das Auseinanderdriften der Menschen in Politik und Gesellschaft der westlichen Demokratien sowie für den Zwist der NATO-Verbündeten untereinander haben die Anschläge des 11. September 2001 einen gravierenden Anteil.

Als US-Präsident George W. Bush den „Krieg gegen den Terror“ ausrief, sagte er: „Entweder ihr seid auf unserer Seite, oder ihr seid auf der Seite der Terroristen.“ Kurz: „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.“ Es stellte sich spätestens 2003 beim Krieg gegen den Irak unter Saddam Hussein heraus, dass dieser ultimative, kompromisslose Ansatz die westlichen Verbündeten spaltete. Während Länder wie Großbritannien und Polen die Invasion unterstützten, stellten sich Deutschland und Frankreich offen gegen den Krieg.

Verschärft wurde diese Entwicklung aufgrund der Einrichtung des Gefangenenlagers in Guantánamo und neuen Vorgaben für die Inhaftierung und Verhöre von mutmaßlichen Terroristen. Die amerikanischen Methoden waren nach Ansicht vieler Politiker in Europa und von Menschenrechtsorganisationen nicht mit den Prinzipien eines demokratischen Rechtsstaates vereinbar.

Vor allem in Europa glaubten viele, dass Washington die Wertegemeinschaft infrage stellen würde. Dies führte nicht nur zu einer Entfremdung zwischen Washington und Teilen Westeuropas, sondern spaltete auch Europa selbst in ein „altes“ und „neues“ Europa, so damals US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld.

Der amerikanische Kampf gegen den Terrorismus und die Kriege in Afghanistan und im Irak verstärkten auch die innenpolitische Polarisierung innerhalb der westlichen Gesellschaften. Das Erstarken neuer konservativer und nationaler Bewegungen in westlichen Ländern ebenso wie die Wahlsiege von Donald Trump sind eng verknüpft mit den unterschiedlichen Sichtweisen auf die Gefahren der islamistischen Machtansprüche weltweit, mit dem islamistischen Terrorismus und der Ausbreitung des Islam in westlichen Gesellschaften.

Bis zum heutigen Tag sind diese Themen wesentlich für die teilweise tiefe Spaltung westlicher Gesellschaften. Dem radikalen Islam ist es nicht nur gelungen, Zwietracht und Hass in den westlichen Demokratien zu schüren, sondern auch – objektiv betrachtet – naive Bündnispartner in Politik und Gesellschaft zu finden.

Die Verharmlosung des Islam in Europa durch christliche Kirchen, Gewerkschaften und Parteien oder die Bündnisse zwischen linken Organisationen und islamistischen Bewegungen – oft dank ihrer gemeinsamen Feindseligkeit gegenüber Israel – sind Phänomene, die keineswegs zufällig ins Konzept der Extremisten im Namen Allahs passen. Es scheint vielmehr ein Ergebnis klugen strategischen Vorgehens der Islamisten zu sein – die einen werfen Bomben, die anderen treiben die Islamisierung voran.

Anzeige

Unterstützung
oder €

Kommentare ( 195 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

195 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
giesemann
23 Tage her

Immer noch? Macht euch auf einiges gefasst. ein Inder warnt euch: Weltbank-Chef Ajay Banga prognostizert weitere 800 Millionen Flüchtlinge – FOCUS online, nehmt das ernst.

Schwabenwilli
24 Tage her

Warum hinterlässt Mohamed Atta ein Testament um zu verfügen was mit seinem (toten)Körper bzw Grab zu geschehen hat?
Ging er davon aus daß das Attentat misslingt und er vorher neutraliert wird und das die Amis – so dumm sind – seine Leiche nach Hause schicken damit sein Grab ein Wallfahrtsort für alle weiteren Terroristen wird? Osama haben sie konsequenter Weise im Meer versenkt.
Oder hat er sogar geglaubt das man ihn aus dem Flugzeugschrott herauspellt? Kann ich mir absolut nicht vorstellen.
Egal, seine Atome haben sich längst in der Atmosphäre verteilt und sind zur Nahrung für hoffentlich friedfertigere Lebewesen geworden.

Freidenker
24 Tage her

Während wir hier über einen Anschlag diskutieren, dessen wahren Hintergrund wir niemals erfahren werden, bereitet die EU in aller Stille den E-Euro und die Bargeldabschaffung vor. Cui bono?
https://bargeldverbot.info/bargeldverbot-konkret/

Last edited 24 Tage her by Freidenker
Deutscher
24 Tage her
Antworten an  Freidenker

Ah, jetzt wird’s Tag! Die EU hat 9/11 geplant, um 25 Jahre später unbemerkt das Bargeld abzuschaffen!

„Cui bono“ führt immer auf die richtige Spur!
🤓👍🏻

murphy
24 Tage her

Jedes der 2 Flugzeuge die in WTC1 uns 2 flogen sollte einen Voice- und einen Data-Recorder gehabt haben. Nicht einer der 4 Recorder wurde gefunden. Nur Pässe der Attentäter fand man in (oder auf) den Trümmern. Zufälle gibt’s!
Nicht vergessen: seitdem wird jeder Flugpassagier namentlich dauerhaft erfasst, notiert. Nur zu seiner Sicherheit natürlich.

Last edited 24 Tage her by murphy
Johny
24 Tage her

Vielleicht waren es auch Sandwichanschläge: Einer, der die Tower sprengte und Einer mit den Flugzeugen, der die Begründung für den Einsturz lieferte. Das würde auch die vielen widersprüchlichen Aussagen erklären.

Last edited 24 Tage her by Johny
Marc Greiner
24 Tage her
Antworten an  Johny

„Der Einsturz des World Trade Centers | Die gesamte Physik“
https://www.youtube.com/watch?v=yHiijdr5az0
ACHTUNG für Allergiker: Enthält Physik! Also das Gegenteil von Verschwörungstheorien.
Die Statik und die Konstruktion werden sehr anschaulich dargestellt.

Der Ingenieur
24 Tage her

Es ist phyikalisch unmöglich, dass – wie behauptet – ein großes Verkehrsflugzeug in das Pentagon eingeschlagen ist. Denn davor liegt höher eine Autobahn und der Hügel des „Heldenfriedhofs“ von Arlington.

Ein großes Verkehrsflugzeug ist nicht so manöverierfähing, dass es dem Hügel hätte folgen können, um das relativ dazu in einer Mulde liegende Pentagon dann waagerecht zu treffen. Es hätte dabei auch die Autobahn abrasiert.

Die geographischen Verhältnisse vor Ort und die Schadensbilder lassen auf den Einschlag einer Cruise Missle schließen.

Schwabenwilli
24 Tage her
Antworten an  Der Ingenieur

Eines verstehe ich aber nicht warum haben die Amis ihre Twitter Towers gesprengt? Warum haben sie ein Cruise Missle aufs Pentagon geschossen? Warum haben sie ein Passagierflugzeug zum Absturz gebracht?
Aber wer bin ich schon so dumme Fragen zu fragen.

Lepanto
24 Tage her
Antworten an  Schwabenwilli

Lesen Sie mal über den Angriff auf die USS Liberty nach – auch hier war die Spitze der USA über alles im Bild.

Ron Unz, Remembering the Liberty. Hervorragend recherchiert und einfach im Netz zu finden.

Last edited 24 Tage her by Lepanto
Monostatos
23 Tage her
Antworten an  Schwabenwilli

Sie brauchten wieder einen Krieg.

Deutscher
24 Tage her
Antworten an  Der Ingenieur

Aha, ein Experte.

1. Eine Cruise-Missile-Einheit würde also auf Befehl einfach aufs Pentagon feuern. Eh klar. Natürlich würde der Abschuss oder das Fehlen einer CM im Arsenal auch von niemandem bemerkt.

2. Was schlug dann in die Türme ein?

3. Warum sollte jemand eine solche Aktion dermaßen fadenscheinig planen, dass sogar Sie dahinterkommen? Glauben Sie, diese Leute wären dümmer als Sie?

4. Die Zerstörung der Twin Towers oder auch nur eines der Türme wäre Rechtfertigung genug für einen Militäreinsatz. Ein Angriff aufs Pentagon wie auch die Zerstörung von WTC7 wäre völlig überflüssig und würde nur die Wahrscheinlichkeit einer Aufdeckung erhöhen.

Emanreztuneb
22 Tage her
Antworten an  Deutscher

Zu 1: wer weiß schon, was es war. Ein Passagier Jet war es auf jeden Fall nicht.
Zu 2: die wurden von innen heraus zerstört.
Zu 3: nein, ich glaube, die Leute, die „diesen Leuten“ glauben, sind dümmer als „diese Leute“. „Diese Leute“ sind so intelligent, dass sie sich absolut bewusst sind, dass man Leuten wie ihnen, Deutscher, alles erzählen kann und sie diese Geschichten für „diese Leute“ auch noch verteidigen.
Zu 4: Ganz im Gegenteil. Je größer die Lüge, desto weniger können sich Leute vorstellen, dass es gelogen ist. Sieht man ja an ihrer Argumentation.

Berlindiesel
24 Tage her

Der Beitrag hätte nicht unterschlagen sollen, dass es in der westlichen Welt längst von neurechten oder querfrontlerischen Seiten eine klares Appeasement gegenüber dem Islam gibt. Basis ist hier der Antisemistismus und Antiamerikanismus der Muslime, der Gemeinsamkeit schafft. Erhofft wird, mit Anbiederung einen Waffenstillstand mit den durch die unterschiedliche Geburtenrate immer offensiveren Islam schließen zu können. Tucker Carlson oder Maximilian Krah mögen hier als Beispiel diesen. Zum „Islamogauchisme“ gibt es längst ein rechtes Gegenstück.

Haba Orwell
24 Tage her

Viele der Bösen sind nicht mehr böse, seitdem sie westlich wurden: >>>Trump hebt wenige Tage vor dem Jahrestag des 11. September die Sanktionen gegen führende Rekrutierer und Geldgeber von Al-Qaida auf – uncut-news.ch<<< > „… Die Regierung von Präsident Donald Trump hat die Namen einiger der weltweit berüchtigtsten Kommandeure, Anwerber und Geldgeber des syrischen Zweigs von Al-Qaida von ihrer Liste besonders benannter Terroristen gestrichen. Zu denjenigen, die … von den US-Sanktionen befreit wurden, gehörte Abdullah Muhaysini, ein salafistisch-dschihadistischer Geistlicher aus Saudi-Arabien, der an auf Video festgehaltenen Massakern an gefangenen Soldaten beteiligt war und in den vergangenen zehn Jahren Scharen ausländischer… Mehr

Trankovits
24 Tage her

Allein schon die Vorstellung, es habe damals in den USA (oder es gebe heute) bei den damals oppositionellen US-Demokraten nicht genug kluge, ehrgeizige Leute, die begeistert eine Verschwörung im Interesse der Republikaner oder des militärisch-industriellen Komplexes oder der jüdischen Weltregierung aufgedeckt hätten, entlarvt alle Verschwörungstheorien als Nonsense. Verschwörungstheorien dieses Kalibers sind blanker Unsinn, weil es in Fällen größter, historischer Missetaten a) immer geschwätzige Mitwissen, Verräter oder Konronzeugen gibt b) mächtige Opponenten alles tun würden, um solche Verbrechen aufzudecken. Es ist beängstigend, wie viele Kommentatoren hier sichtlich in einer Pantasiewelt leben. Es gibt einen Bericht der unabhängigen 9/11-Kommission, der den US-Sicherheitsorganen… Mehr

Haba Orwell
24 Tage her
Antworten an  Trankovits

> weil es in Fällen größter, historischer Missetaten a) immer geschwätzige Mitwissen, Verräter oder Konronzeugen gibt b) mächtige Opponenten alles tun würden, um solche Verbrechen aufzudecken.

@a: Dann berichten ein paar kleine unabhängige Medien darüber, während Mainstream was von „Verschwörungstheorien“ schreit – und?
@b: Wenn es echte Opposition gibt und nicht zwei Marken der Oligarchie-Politik.

Lucius de Geer
24 Tage her
Antworten an  Trankovits

Danke für die klaren Worte, Herr Trankovits. Die „Argumente“, welche die 9/11-Skeptiker alle aus denselben paar Büchern und von denselben Personen reproduzieren, lassen sich alle mit Verstand und Recherche widerlegen – analog zur Mondlandung, welche leider ebenfalls viele Zeitgenossen intellektuell überfordert. Die Millionen-Auflagen von Märchen über das „Bermuda-Dreieck“ und den Käse aus dem Hause Däniken bestätigen leider, dass viele Leute lieber Sensationsstories als Fakten oder plausible Erklärungen mögen. – Allein schon die Frage, wo denn die Flugzeuge und deren Passagiere geblieben sein sollen, wenn WTC und Pentagon nicht von diesen getroffen worden seien, überfordert diese Spinner.

Haba Orwell
24 Tage her
Antworten an  Trankovits

Nehmen wir den Punkt (a) – wird etwa hier viel über diese Aktion bzw. Nicht-Aktion geredet? (aus einer israelischen Zeitung): >>>Days before Oct. 7, UAE leader warned Netanyahu Hamas was planning war, but PM did nothing with info – report | The Times of Israel<<<

Haba Orwell
24 Tage her

Wie auch immer der Auslöser organisiert wurde, spätere Entwicklung konnten die Amis steuern: >>>Amerika nach dem 11. September: 25 Jahre Angst, Krieg, Überwachung und permanenter Ausnahmezustand – uncut-news.ch<<< > „… Seit einem Vierteljahrhundert werden die Amerikaner von Angst beherrscht: Angst vor Terroristen und ausländischen Feinden, Angst vor einheimischen Extremisten und politischen Gegnern, Angst vor dem nächsten Anschlag, der nächsten Krise, dem nächsten Notfall. … Diese Angst hat uns endlose Kriege, Massenüberwachung, militarisierte Polizei, geheime Gerichte, unbefristete Inhaftierungen, staatliche Beobachtungslisten, Militäreinsätze im Inland und eine imperiale Präsidentschaft beschert, die mit Befugnissen ausgestattet ist, die vor dem 11. September undenkbar gewesen wären.… Mehr

Koepenicker
24 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

Ihr Kommentar zeigt mal wieder das klassische, völlig einseitige Zerrbild einer jahrzehntelangen russischen Paranoia: der „böse Westen“ gegen das „gute Russland“. Indem Sie die Folgen von 9/11 auf ein reines Schreckensszenario westlicher Unterdrückung reduzieren, bedienen Sie eins zu eins die üblichen Narrative zur russischen Herrschaftssicherung. Dabei blenden Sie völlig aus, dass Angst, totale Überwachung und Repression in Wahrheit die Grundpfeiler des russischen Autokratismus sind, die hier einfach auf den Westen projiziert werden. Auch Ihre ideologische Verblendung entlarvt sich von selbst, wenn Sie die bekannte Täter-Opfer-Umkehr nutzen, um die russische imperiale Aggression zum angeblichen Abwehrkampf umzudichten. Dieses Ganze dient nicht der… Mehr

Last edited 24 Tage her by Koepenicker
Haba Orwell
24 Tage her
Antworten an  Koepenicker

> Dabei blenden Sie völlig aus, dass Angst, totale Überwachung und Repression in Wahrheit die Grundpfeiler des russischen Autokratismus sind, die hier einfach auf den Westen projiziert werden. Aha – und im Wertewesten wird nie-nie-niemals irgend jemand überwacht, denunziert und eingeschüchtert? >>>Grenzüberschreitung: Der Pranger vor der Haustür<<< (TE) > „… Adressat ist damit ausdrücklich das private Umfeld. Der Nachbar soll hinschauen, soll misstrauisch werden. Der Nachbar soll wissen, dass da angeblich einer unter ihm lebt, neben ihm wohnt oder morgens dieselbe Straße entlanggeht, den irgendjemand als politischen Feind markiert hat. …“ Eventuell gibt es noch hysterische übergriffige Antifas in der… Mehr

giesemann
23 Tage her
Antworten an  Koepenicker

So einem ist nicht zu helfen.