Stefan Grüll, Ex-FDP-Politiker in NRW und Gründungsmitglied des BSW schreibt, welche zweite Chance das BSW als Funktionspartei neuen Typs nach dem Einzug in den Landtag von Sachsen-Anhalt haben könnte.
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Das BSW ist dem andernfalls sicher auch bundesweiten AUS mit 5.3 Prozent in Sachsen-Anhalt gerade nochmal entronnen. Dank Sahra Wagenknecht. Ob die Partei die damit jetzt zweite Chance nutzen wird, relevanter Akteur in der deutschen Politik zu werden, hängt wesentlich davon ab, ob das BSW die Rolle positiv annimmt und überzeugend ausfüllen kann, die ihm Wagenknecht mit der Positionierung als demokratiestabilisierende Funktionspartei in einem bisherige Strukturen aufbrechenden System wechselnder Mehrheiten zugeschrieben hat.
Mit strategischer Finesse, kommunikativer Chuzpe und einer medialen Präsenz, die an die Anfangsphase des BSW erinnerte, hat Sahra Wagenknecht ihre Partei bei den für das BSW schicksalhaften Wahlen am vergangenen Sonntag in Sachsen-Anhalt über die neuralgische Fünf-Prozent-Hürde gehievt. Den Wahlkämpfern vor Ort soll ihr Anteil an dem Erfolg nicht abgesprochen werden. Die Kampagne des BSW wahlentscheidend geprägt aber hat Sahra Wagenknecht als Person und als Marke in gleich dreifacher Rolle:
Wagenknecht als strategische Leitfigur und machtbewusste Taktikerin in der Rolle der Königsmacherin, deren Partei – zu diesem Zeitpunkt in allen Umfragen zementiert bei lediglich vier Prozent – nach einem Einzug in den Landtag über die Regierungsbildung bestimmen wird. Wagenknecht als personifizierte Anti-Brandmauer und das BSW damit Garant eines Politikwechsels auch durch Zusammenarbeit mit der AfD. Wagenknecht schließlich als Sprengmeisterin etablierter Strukturen parlamentarischer Mehrheitsfindung; als charismatische Projektleiterin des Modells wechselnder, ausschließlich an Sachfragen orientierter Mehrheiten unter der moderierenden Führung eines parteiunabhängigen Ministerpräsidenten.
Was von dem Gros der traditionellen Medien und aus durchsichtigen Motiven von den Wettbewerbern im Wahlkampf als AfD-Anbiederung diskreditiert wurde, erweist sich im Nachhinein als ebenso wirksamer wie demokratiestabilisierender Weg, absolute Mehrheiten der AfD zu verhindern. Nicht länger ermöglicht eine anachronistische Brandmauer, sich mit der Erzählung von der isolierten Partei vor den realpolitischen Herausforderungen des verschleißenden Alltagsgeschäfts der repräsentativen, auf Konsens angewiesenen Demokratie schützen zu können.
Das ist der eigentliche, über den Wahlsonntag hinausreichende Effekt des Plädoyers von Sahra Wagenknecht eines notwendigerweise differenzierten Umgangs mit der AfD; gleichermaßen Chance für die Parteiendemokratie, wieder Attraktiviät zu erlangen, sowie für die alten Parteien, in einem durch die Einbindung der AfD neu belebten Wettbewerb wieder unterscheidbar zu werden. Die AfD demokratischen Regeln folgend in parlamentarische Prozesse einzubinden, verweigert ihren Wählern nicht länger eine faire und endlich auch sichtbare Berücksichtigung im Repräsentationsprozess.
Dafür die Brandmauer zu öffnen, ist zuvorderst ein Gebot der Demokratie, im Lichte des Scheiterns der Ausgrenzungsdoktrin aber auch Ausdruck weitsichtig wahrgenommener Verantwortung für die politische Stabilität in Zeiten gesellschaftlich zunehmender Polarisierung. Es ist damit exakt das Gegenteil des Sahra Wagenknecht unterstellten Ziels, der AfD zur Macht verhelfen zu wollen. Es ist vielmehr der überfällige Einstieg in eine substanzielle Auseinandersetzung mit der AfD und die lösungsorientiert pragmatische Bearbeitung der Themen, die die Bevölkerung bewegen, ohne damit antidemokratische Ziele zu legitimieren.
Funktionspartei neuen Typs
Mit dem Votum der Wähler in Sachsen-Anhalt ist das Ende der Brandmauer besiegelt. Die etablierten Parteien sind gut beraten, den geordneten Prozess konditionierter Öffnung jetzt einzuleiten, wollen sie ihn gestalten und nicht die Demokratie bei einem unkontrollierten Einsturz als Folge anhaltender Realitätsverweigerung der Gefahr aussetzen, Schaden nehmen zu können.
Der mit der regelkonformen Einbindung der AfD verbundene Neubeginn parlamentarischer Mehrheitsbildung und Entscheidungsfindung entsprechend des Wagenknecht-Vorschlags könnte der Turbo zur Überwindung des die bundesdeutsche Politik schon zu lange blockierenden LINKS-RECHTS-Schubladendenkens werden. Dem BSW eröffnet das Modell jetzt zunächst in Magdeburg die Möglichkeit, sich als Funktionspartei neuen Stils den Menschen zu empfehlen, die in begründeten Sachentscheidungen ohne Risikopotenzial für die freiheitlich demokratische Ordnung Mehrheiten selbstverständlich auch mit der AfD organisiert, ihrer Wächterfunktion aber ebenso entschieden gerecht wird, wenn es um deren Verteidigung geht. Dies übrigens auch dann, wenn die Angriffe diesseits der bisherigen Brandmauer initiiert werden; Beispiele gibt es: Die Angriffe auf die Bürger-/Freiheitsrechte etwa, die während der Pandemie mit bemerkenswerter Leichtfertigkeit geschliffen wurden. Oder jüngst die Erweiterung der Befugnisse für die Geheimdienste, die FDP-Chef Wolfgang Kubicki zu einem drastischen Vergleich mit den Eingriffsmöglichkeiten von Gestapo und Stasi veranlasste.
In der Bonner Republik war die FDP über Jahrzehnte paradigmatische Funktionspartei. Ihre Rolle bestand darin, handlungsfähige Koalitionen möglich zu machen, indem sie inhaltliche Brücken zwischen den damals zwei grossen Gegenspielern – den ehemaligen Volksparteien – CDU und SPD baute. Die FDP war einerseits konservative Machtreserve marktwirtschaftlicher Verlässlichkeit und andererseits bürgerrechtliches Korrektiv und Katalysator gesellschaftspolitischer Moderne. Als Zünglein an der Waage bezog sie ihre demokratische Legitimation aus dem Aushandeln von Kompromissen und aus der Übernahme von Verantwortung im exekutiven Handeln. Möglich war das in dem überschaubaren drei Parteiensystem, dessen relevante Akteure ausnahmslos und vorbehaltlos die freiheitlich-demokratische Grundordnung der alten Bundesrepublik bejahten.
Die AfD ist eine Partei, die in Teilen immer wieder und mehr oder weniger offen an den Grundfesten der Demokratie rüttelt. Eine Demokratie aber, die deswegen bundesweit plus/minus ein Drittel der Wähler ausgrenzt, zeigt sich nicht als eine wirklich wehrhafte Demokratie. Das ist vielmehr eine sich selbst schädigende Veranstaltung, die es ihren Gegnern unverantwortlich leicht gemacht, unsere freiheitliche Gesellschaft samt rechtsstaatlicher Ordnung als lediglich noch Demokratiesimulation zu verhöhnen.
Die Funktionspartei in der Berliner Republik muss daher – anders als die FDP zu Bonner Zeiten – im Sinne flexibler Mehrheiten Brückenbauer nicht nur zwischen den politischen Wettbewerbern sein, sondern insbesondere auch Brücken bauen zu den Menschen, die sich von der Politik nicht mehr gesehen und abgehängt fühlen und daher erreichbar sind für Extreme. Die Funktionspartei dieses Rollenverständnisses nimmt die legitimen Anliegen dieser Wähler auf, trägt die Sorgen, Ängste und berechtigten Fragen in die politische Arena und übersetzt sie in praktische Politik der Verständigung, ohne rote Linien zu überschreiten.
Diese Partei widersteht selbstbewusst der AfD-Phobie der Wettbewerber. Dies nicht, um aus Machtkalkül zu koalieren, sondern um in Sachfragen zu kooperieren und im System wechselnder Mehrheiten Lösungen zu organisieren, von denen die Menschen spürbar profitieren. Auf Sicht wird der AfD ihr Monopol auf emotionalisierend spaltende Themen und deren populistische Deutungshoheit entzogen. Die nach Rechts- oder Linksaussen abgewanderten Wähler werden in den Meinungsbildungsprozess reintegriert, indem sie ernst genommen werden und ihre Stimme wieder Gewicht bekommt. Im System flexibler Mehrheiten garantiert die neue Funktionspartei die Einlösung des Grundversprechens der Demokratie ein: Jede Stimme zählt!
Poleposition für die Avantgarde
Als politisch couragierte Avantgarde die strategische Poleposition im Sinne der Funktionspartei neuen Typs zu besetzen, setzt ein überzeugendes Angebot einer von ideologischen Scheuklappen befreiten Programmatik voraus: Marktwirtschaftliche Vernunft verbunden mit dem verpflichtenden Versprechen sozialer Gerechtigkeit. Entschiedene Verteidigerin der Bürgerrechte, des Rechtsstaats und der freiheitlichen Grundordnung gegen Angriffe gleich von welcher Seite. Der Wahrung des inneren und äusseren Friedens verpflichtet. Eine Partei dieses Angebotes kann nicht nur die für das System flexibler Mehrheitsbildung essentiell wichtige Brückenfunktion ausfüllen, sie wird auch Dinge in einem Maße bewegen können, die einem in einer Koalition gebundenen Juniorpartner niemals möglich wären.
Den Anstoß, diese Partei zu werden, hat Sahra Wagenknecht mit der Kampagne in Sachsen-Anhalt gegeben und dem BSW die Möglichkeit eröffnet, diese Rolle zu besetzen. Versagt die Partei aber ein weiteres Mal, weil die sie dominierenden Kader mit LINKEN-Agenda etwa das Prinzip eines überparteilichen Ministerpräsidenten ideologisch verblendet missverstehen, wie die teils hysterisch verunglimpfende Ablehnung des von Sahra Wagenknecht lediglich beispielhaft genannten Namens Professor Stefan Homburg als vermeintlicher „Neoliberalen“ mit angeblichen „Sympathien für Zionisten“ befürchten lässt, hat sich das Projekt endgültig und selbstverschuldet erledigt.
Ein überparteilicher Kandidat ist eben einer, der natürlich auch dem BSW Zugeständnisse abverlangen muss. Erste Stimmen aus den Reihen der Sozialdemokraten haben unter dem Eindruck der „39 : 39“ Patt-Situation beider Blöcke (ohne die fünf Stimmen des BSW) im Magdeburger Landtag in der BILD-Zeitung bereits vorsichtig Sympathie für die Idee eines überparteilichen Ministerpräsidenten zu erkennen gegeben. Es wäre absurd, würde sich das BSW als Urheber dieses zukunftsträchtigen Modells just in diesem Moment in einem Streit über das Verhältnis zur AfD oder das Profil eines geeigneten MP-Kandidaten verlieren.
Am Montagabend nach der Wahl war Sahra Wagenknecht zu Gast bei Markus Lanz; wie früher. Nach wie vor ist sie Gesicht, Stimme und polarisierende Projektionsfläche des BSW, egal wer die Partei gerade führt. Warum denn nicht eigentlich wieder sie selbst? BSW reloaded! Ein zweiter Anlauf unter ihrer Führung bei Verzicht auf die Fehler des ersten Versuchs. So weit wird es nicht kommen. Auf das ohnehin vergiftete Angebot von Björn Höcke, sie könne mit den Stimmen der AfD zur Ministerpräsidentin in Thüringen gewählt werden, reagierte sie mit dem zutreffenden Hinweis, dass die damals noch existierende BSW-Fraktion sie nicht wählen würde.
Es gibt Kräfte in der Bundespartei, die eine Rückkehr Wagenknechts an die Spitze aus Eitelkeit, aufgrund eigener Ambitionen oder auch grundsätzlicher Ablehnung der Ausrichtung der Partei, wie sie im Gründungsmanifest 2024 beschrieben ist, zu verhindern wüssten. Überwiegend sind es übrigens die, die sie selbst aus der LINKEN mitgebracht hat. Wahlen aber wollen sie auch künftig selbstredend mit der „Marke Wagenknecht“ gewinnen; bis die BSW-geneigten Wähler den Etikettenbluff realisieren.
Dr. Stefan Grüll, Jahrgang 1961, ist Rechtsanwalt. Bis 2008 war er Mitglied der FDP; u.a. gemeinsam mit Christian Lindner Mitglied der NRW Landtagsfraktion und Stellvertreter von Jürgen Möllemann. Grüll ist BSW-Mitglied der ersten Stunde und Gründungsmitglied der parteinahen Stiftung. Als Bürgerrechtsliberaler von dem Gründungsgeist des BSW überzeugt, hadert er mit dem nach links verrückten Kurs der Partei nach dem Rückzug Wagenknechts vom Vorsitz.


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Zitat: „Mit strategischer Finesse, kommunikativer Chuzpe und einer medialen Präsenz, die an die Anfangsphase des BSW erinnerte, hat Sahra Wagenknecht ihre Partei bei den für das BSW schicksalhaften Wahlen am vergangenen Sonntag in Sachsen-Anhalt über die neuralgische Fünf-Prozent-Hürde gehievt.“ Das kann man natürlich so sehen, weil man es will. An Stelle „strategischer Finesse, kommunikativer Chuzpe und einer medialen Präsenz“. Man kann stattdessen allerdings auch andere Faktoren für das Hieven über die 5-Prozenthürde ausmachen, die da lauten Schützenhilfe aller DemokratischenParteien bei der Briefwahl und der approportional positiven medialen Präsenz. Es ist doch sehr bemerkenswert, das alle diese Parteien, bei den Auszählungen der… Mehr
„… eine Partei, die in Teilen immer wieder und mehr oder weniger offen an den Grundfesten der Demokratie rüttelt.“
Tatsächlich?
Belege, bitte. Stellen im Parteiprogramm. Aussagen führender (!) Köpfe der Partei, aber bitte nicht aus dem Zusammenhang gerissen, sondern im Gesamtkontext.
Da kommt nichts?
Da kommt NIE etwas!
(Und gerade ein sogenannter Liberaler, dessen politische Heimat gerade den Geschlechtswechsel nach Morgenlaune mit durchgewunken hat, sollte am besten ganz einfach still sein!)
Voraussetzzung fuer ueberparteiliche MP’s ist die Abschaffung des Parteienstaates mit dem Ersatz des Verhaeltniswahlrechts durch ein Mehrheitwahlrecht.Damit waere man auch die Berufspolitiker in den Parlamenten los und koennte darauf vertrauen, dass ausschliesslich persoenlich gewaehlte Parlamentarier mit dem Vertrauensbonus der Mehrheit in ihrem Wahlkreis eine Politik machen, die keinem Hinterzimmerkluengel aus Parteifunktionaeren gefallen muss.
Guter und interessanter Beitrag! Informativ v.a. auch der Hinweis auf Stefan Homburg, über den man bei Wikipedia allerhand Positives lesen kann.
Allerdings sollte/muss das BSW seiner Ankündigung treu bleiben, sich im dritten Wahlgang geschlossen zu enthalten, denn ich glaube nicht, dass die Altparteien den Herrn Homburg akzeptieren werden. In den alten Bundesländern jedenfalls würde der komplett durchfallen, wobei ich den Ossis da weit mehr Toleranz und Intelligenz zutraue.
Hab nur die ersten Sätze ungläubig, mit wachsender Wut gelesen, mußte dann aufhören und dachte nur, TE läßt sich anscheinend immer noch von dem Stalingroupie natzen.
Nach Corona, Merkel und Merz hätte ich eine solche Enttäuschung nur schwerlich verkraftet.
Hab dann aber nachgeschaut, wer den Text verbrochen hat und bin mega-erleichtert: Keiner von TE.
Nur ein SED´ler mit FDP-Hintergrund.
Deren Texte muß man nicht mehr lesen. Die kennt man noch aus dem Geschichtsunterricht, als die DDR und ihre Mauertoten durchgenommen wurde.
Von Null % auf 5,3 % nach all der schlechten Presse und den Thüringer Querelen sind ein sehr gutes Ergebnis. Die Partei schien den Umfragen nach totgesagt. Nun zählen zwei Parteien mit eindeutigem Wunsch nach Normalisierung der deutsch-russischen Beziehungen und Frieden zu den großen Wahlgewinnern. Wagenknecht hat einen klaren Blick auf die AfD und drischt keine Antifaschista-Phrasen wie der Rest der Parteien. Sie lud Höcke mehrmals zum Dialog; der wollte nicht (ohne Wertung; ich kenne den Grund seiner Ablehnung nicht). Eine solche Einladung sprach bisher kein anderer Parteichef aus, man sollte das anerkennen.
„Nun zählen zwei Parteien mit eindeutigem Wunsch nach Normalisierung der deutsch-russischen Beziehungen und Frieden zu den großen Wahlgewinnern“. Das ist das alles Entscheidende für Millionen von Menschen, für Deutschland, für ganz Europa und die ganze Welt. Alles andere ist politisch sekundär in dieser überaus gespannten Vor-Weltkriegs-Situation. AfD und BSW haben einen gemeinsamen Wählerauftrag, den Frieden zu bewahren. Denn auch all die anderen Wahlversprechen der AfD können nur im Frieden eingelöst werden. Die irrsinnige Kriegstreiberei von Seiten der deutschen Regierung und der Mainstream-Medien muss sofort beendet werden. Sie sollte durch umfassende Aufklärung über die Entstehung des Konflikts, über die Profiteure des… Mehr
Ein Höcke wollte nicht, weil ein Gespräch mit der schönen Sarah, sprich, ein Schlagabtausch der wahlstärksten Partei, mit einem BSW, daß nach den Demoskopen an der 5% Hürde kratzt, die Wagenknecht-Partei aufgewertet, und somit sicher über die 5% gelupft hätte.
Exakt das, was er vermeiden wollte. Das die Demoskopen bei der SA-Wahl allgemein so falsch lagen, wusste halb niemand.
Aufarbeitung der Corona-Krise (und damit aller Billionen-$-Geschäftsmodelle der Hochfinanz) und sofortige Deeskalation der Beziehungen zu Russland und Unterstützung sämtlicher Friedensbemühungen. Das sind lebenswichtige Schnittflächen und Gemeinsamkeiten zwischen BSW und AfD. Hier geht es um viele Millionen von Menschenleben. In ihrer Tragweite überragen diese Punkte alle anderen vielleicht mehr oder weniger strittigen Punkte. Ulrich Siegmund hatte für eine Regierungs-Zusammenarbeit mit anderen Personen oder Parteien eine stabile Mehrheit gefordert. Bei der Aufarbeitung der Billionen-$-Geschäftsmodelle Corona, Klimawandel, Massenmigration usw. und bei der Beendigung der Kriegstreiberei und des Kriegs-Billionen-$-Geschäftssmodells und der Berücksichtigung der historischen Fakten geht es um Millionen von Menschenleben. Deshalb ist eine… Mehr
Ausser dem flotten Spruch „Funktionspartei neuen Typs oder Stils“ kam nichts konkretes. Die FDP hat damals offen eine Koalition gebildet – ist die BSW dazu bereit?
Das ist doch das Einzige, das zählt. Wir sie den Wahlgewinner mit zum MP wählen, und wird sie mit der AfD die regierung bilden? Wenn nicht, dann ist es nur Thüringen 2.0.
S.W. ist vor Allem eines: Kommunistin. Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.
Mit Verlaub – ein doch sehr dubioser Beitrag. Warum sollte jemand, der die Brandmauer nicht mag, nicht gleich die schwefeligen wählen? Und nur weil Frau Wagenknecht und Konsorten teilweise AfD-Positionen vertreten sind es dennoch Hardcore-Linke. Und an diesen Blödsinn mit der Experten-Regierung glaubt – wenn sie ehrlich wäre – nicht mal Frau Wagenknecht. Das BSW hat außer Leihstimmen und ein paar Mandate nichts gewonnen. Verloren haben jetzt schon die Bürger in S-A. Aber die wollten es nicht anders.