Es ist staubig geworden in Deutschland. Es geht um Emissionen, nicht um den Zustand einer alternden Regierungskoalition.
Exzentriker gedeihen in ungleichen Gesellschaften, die Ungleichheit als normal oder sogar als wünschenswerten Zustand empfinden. Wo Gleichheit als höchstes gesellschaftliches Gut gilt, haben Exzentriker keinen Platz. Mit der heute so endemischen egoistischen Sucht auffallen zu wollen, sollte Exzentrizität unter keinen Umständen verwechselt werden.
Bei den Wahlen im Mai dürften „Rechtspopulisten“ sehr stark werden: 150 Sitze könnten sie erringen. Das Brüssel-Establishment ist beunruhigt. Aber auch die AfD geht hohe Risiken ein.
Zahl und Art der klammheimlichen Freude und Genugtuung über das Bremer Attentat sind verstörend.
Knaus gibt nicht nur die Fraktion der Europäischen Volkspartei als bisherigen Machträger in Brüssel auf, sondern plant mit der „Koalition betroffener Länder” eine Rückzugslinie, wenn die Institutionen der EU selbst seinen Migrations-Plan nicht mehr tragen.
Jetzt haben wir den Salat. Ein EU-Parlament ohne „Staatsmann Brok“, wie schon Helmut Kohl den Ostwestfalen zu nennen pflegte.
Allein die Herstellung des Akkus setzt bei Mittelklassefahrzeugen um die 17 Tonnen CO2 in die Luft. Dafür muss ein Diesel oder ein Benziner erst einmal 200.000 km fahren, um auf diese Menge CO2 zu kommen.
Junge, komm bald wieder, bald wieder nach Haus! Entwicklungshilfeminister Gerd Müller in Afrika am Boden.
Die tiefere Motivation für die Abneigung des linken und grünen Establishments auf den Individualverkehr im Allgemeinen und den Dieselmotor im Speziellen ist ihre Nostalgie für sozialistisch-militärische Ordnung in Reih und Glied aufgereihter Sitze in Bussen und Bahnen, Ausdruck einer sozialistischen Massengesellschaft in ihrem planwirtschaftlichen Utopia. Satire? Leider nicht.
Ein Abgeordneter der Opposition, Frank Magnitz, wird krankenhausreif geprügelt – der Grüne Özdemir kann es sich nicht verkneifen, dem 66-jährigen Vater ein »Nazisraus« hinterher zu senden. Merken Linke, wie verroht sie geworden sind?
Reschke, Relotius, Menasse, drei Namen, die eines verbindet: Haltung, die belohnt wird, drei Namen von Autoren, die zeigen, dass anscheinend besondere Mittel notwendig sind, um den Riss zwischen Ideologie und Realität zu übertünchen. Doch er wird von Tag zu Tag größer - auch deshalb.
Haltungsjournalismus in Bestform: Wie der „Verein zur Verleihung des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises für Fernsehjournalismus e.V.“ das Vermächtnis seines Namensgebers mit Füßen tritt.
Die Attentäter werden möglicherweise gefunden und verurteilt werden. Die Frage der Schuld allerdings wird damit lange noch nicht geklärt sein.
Nach fast zehnjähriger Boomphase dürfte sich 2019 die Konjunktur hierzulande deutlich abkühlen. Ist Deutschland wirtschaftspolitisch und strukturell auf diese Entwicklung vorbereitet? Hat die GroKo ihre Hausaufgaben gemacht?
Es ist eine Art Themenabend für das Auto bei der ARD. Zunächst geht es um die Borgward-Pleite. Dann um den aktuellen Diesel-Skandal. Das Ergebnis ist erfrischend und verblüffend für die ARD.
Leserkommentare sind eine tägliche Fundgrube. Hier einer der Sorte kurz und knapp.
In Stuttgart will die grüne Politik ganze Sache machen und zieht die Grenzen für das Fahrverbot bis in die Außenbezirke, also auch dort, wo die Luft rein ist.
Der Chef der Grünen über Twitter: "Offenbar triggert Twitter in mir etwas an: aggressiver, lauter, polemischer und zugespitzter zu sein – und das alles in einer Schnelligkeit, die es schwer macht, dem Nachdenken Raum zu lassen. Offenbar bin ich nicht immun dagegen.“
Mit dem Brexit verliert der Abstimmungsmodus des EU-Vertrages seine demokratische Legitimation. Die Bundesregierung ist verfassungsrechtlich verpflichtet, auf eine Vertragsänderung hinzuwirken, die diese Legitimation wiederherstellt.
Umfragen zufolge unterstützen weiterhin 55 Prozent der Franzosen die Gelbwesten, die Popularität Macrons lag Ende vergangenen Jahres bei 24 Prozent.
























