Friedrich Merz wollte Stärke zeigen und lieferte einen Zornesausbruch. Nun hofft die Union auf Ruhe, bevor aus der Debatte über Hendrik Wüst mehr wird als ein Gerücht. Aber mit kraftmeierischen Dementis läßt sich die durch Berlin kriechende Debatte nicht stoppen. Wut und Nervosität des Kanzlers werden aufmerksam registriert und konterkarieren die verordnete Beruhigung.

VON Redaktion | 29. Mai 2026
Bilder lügen nicht

Der „Lackaffe“-Fall von Heilbronn endet für einen Bürger mit 100 Euro – für Friedrich Merz mit dem nächsten selbstgebauten Spott-Denkmal. Der Kanzler mit Glaskinn kann, neben vielem anderen, den Streisand-Effekt nicht begreifen. Will er demnächst jede dritte Laterne im Land abmahnen lassen?

VON Sofia Taxidis | 29. Mai 2026
Wie SPD-Skandal in Hannover, aber größer

Das Aachener „Abraham Accords Institute“ erhielt Steuermittel in Millionenhöhe, hat aber nur sehr wenig von dem geliefert, was es versprach. Es scheint eine reine Renommierbude für Laschet und die CDU zu sein, finanziert auf Steuerzahlerkosten. Und Wolfram Weimer will noch mehr Geld hinterherschießen.

VON Matthias Nikolaidis | 29. Mai 2026
Durchhalteparolen von Thorsten Frei

Der Kanzler reagiert dünnhäutig auf Spekulationen um Hendrik Wüst. Kanzleramtschef Frei möchte darüber nicht sprechen, obwohl erst die derbe Reaktion die Diskussion zum Kochen brachte. Außer hilflosen Durchhalteparolen und dem Versuch der Ablenkung vom Misserfolg hat er wenig zu sagen. Von Fabian Kramer

VON Gastautor | 29. Mai 2026
Spekulationen mehr denn je

Das Medien-Beschäftigungsprogramm der "wüsten Spekulationen" über Merz und Wüst geht weiter. Weiter geht's auch im Zeitgewinn-Programm der Verhandlung US und Iran mit militärischen Zwischeneinlagen. Der politmediale Betrieb dreht sein Hamsterrad.

VON Fritz Goergen | 29. Mai 2026
„Antimuslimischer Rassismus"

Der Begriff „antimuslimischer Rassismus“ soll jedwede Islamkritik im Keim ersticken. Wer über islamische Kalifatsforderungen, Judenhass, Frauenverachtung und Gewalt spricht, soll darüber moralisch disqualifiziert werden, während das Land unter tatkräftiger Mithilfe von Linken (inkl. Union) umgebaut wird. Ein Beitrag von Alfred Schlicht.

VON Gastautor | 28. Mai 2026
Einsicht wäre der erste Weg zur Besserung

Nach der vom IPCC offiziell abgesagten Klimakatastrophe gibt es in der Bundesregierung kein Eingestehen von Irrtümern oder Fehlentscheidungen. Im Gegenteil: Die Abwendung des Extremszenarios wird dreist als Erfolg der deutschen Klimapolitik verkauft.

VON Frank Hennig | 28. Mai 2026