EU-Musterknabe Deutschland

Michael Wolski hat die Rechtsprechung nach dem Allgemeinen Gleichstellungsgesetz AGG analysiert und zeigt, dass Deutschland – offenbar als einziges der 28 EU Länder – Muslimen bei der Religionsausübung sehr weitreichende Rechte am Arbeitsplatz einräumt, zu Lasten der Arbeitgeber. Sollten die Richter am EuGH der Sicht der Generalanwältin in einer anhängigen Klage folgen, kippt in Deutschland die Rechtsprechung.

VON Gastautor | 5. Juli 2016
Eine Polemik

Je weniger die SPD die wichtigen, praktischen Dinge des realen Lebens der Masse, die einmal ihre Klasse war, auf die Reihe bekommt, desto hochtrabender die Pläne. Damit kann man schön vom völligen Versagen ablenken. Aber wohl nur sich selbst.

VON Holger Douglas | 5. Juli 2016
Richtung Energielotterie

Wie der neue Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung zeigt, besteht das Ziel der gegenwärtigen Energiepolitik vor allem in der Verknappung des Angebots. Speicher helfen nur, den künftigen Energiemangel besser zu verwalten.

VON Peter Heller | 4. Juli 2016
Es wächst zusammen, was zueinander passt

Volk, Staat und Nation beschreiben gewachsene Beziehungen zwischen Menschen und Kulturkreisen, die über sehr viele Generationen hinweg Bestand haben. Deren sichtbare und unsichtbare Grenzen, insbesondere ihre Überschneidungen und Überdehnungen, entscheiden über Not oder Wohlstand, über Integration oder Abgrenzung - und über Krieg oder Frieden … beschreibt Uli Weber.

VON Gastautor | 4. Juli 2016
Ruhig und gefasst

Die Queen mischt sich nicht in die Tagespolitik der Britischen Inseln ein? Nein, tut sie nicht. Aber sie hat einen guten Blick dafür, wann Tagespolitik endet und es an die Fundamente ihres Königreichs geht. Deshalb nutzte Elizabeth II. nun die Möglichkeit der Eröffnung des Schottischen Parlaments, um den Politikern von Edinburgh über London bis Brüssel und in die Hauptstädte Europas hinein mit sorgsam gewählten Worten den Kopf zu waschen.

VON Tomas Spahn | 4. Juli 2016
FAZ am Sonntag Nr. 26, WeLT AM SONNTAG uNr. 27 und DER STANDARD vom 2. und 3. Juli

Von der Landtagswahl am 4. September in Mecklenburg-Vorpommern bis zu den nationalen Wahlen in Frankreich am 23. April 2017 reißen Schlagzeilen-trächtige Wahltermine von Berlin bis Washington nicht mehr ab: schlechte Bedingungen für Vernunft in der Politik. Sonntagszeitungen für Sie gelesen von Roland Tichy und Fritz Goergen.

VON Fritz Goergen | 3. Juli 2016
Cool down

Dass die EU die kleinen Staaten, wie einst der Pharao im alten Ägypten tributpflichtig macht, hat korrupte Züge. Der Brexit ist ein guter Anlass, diese Praxis endlich zu beenden. Und da ist noch die EFTA.

VON Frank Schäffler | 3. Juli 2016
Selbstbespiegelung

In seiner Brexit-Serie offenbart DER SPIEGEL eine bemerkenswerte Provinzialität oder sollen wir seinen Berlin-Zentrismus anders nennen? Stark ist seine Analyse, wie die ergrünte Öffentliche Hand monströse Windkraftprofite für Öko-Konzernen ermöglicht.

VON Hans-Peter Canibol | 3. Juli 2016
Blick zurück – nach vorn

Angela Merkel schließt das Ozon-Loch, Jean-Claude Juncker spricht mit Aliens und Kim-Jong-Dumm findet in Alexis Tsipras einen neuen Freund. Und was macht die die schwarze Null?

VON Stephan Paetow | 3. Juli 2016
Kampf gegen Links

Seit acht Tagen ziehen linksradikale Autonome eine Gewaltspur in Berlin. Hintergrund: Eine ihrer Zentralen, das besetzte Haus Rigaer Straße 94 wurde für eine Flüchtlingsunterkunft geräumt. Mit ihren 50 Jahre alten Deeskalationsredereien züchten Grüne und SPD immer neue Gewalt.

VON Bettina Röhl | 2. Juli 2016
Recht statt Gedankenpolizei

Die Aufgabe der Politik, besonders des Innen- und Justizministers, ist es, für Recht und Ordnung zu sorgen. Gebt uns Rechtsstaat, nicht Liebe. Bekämpft Verbrechen, nicht "Hass". Lasst Herzchen und Credos in Kindergärten und Meditationskreisen. Gebt uns kluge Gesetze und Richter, die sich auch dran halten. Gebt uns eine Polizei, die sich nicht von euch im Stich gelassen fühlt.

VON Dushan Wegner | 2. Juli 2016
Kein Rabatt für religiösen Extremismus

Vollverschleierung passt nicht zu Deutschland und zu keiner demokratischen Gesellschaft. Es wäre falsch, an dieser Stelle zu tolerant zu sein. „Political Correctness“ ist hier ein schlichter Irrtum. Auch Religionsfreiheit wäre mit einem Burka-Verbot nicht betroffen.

VON Ismail Tipi | 2. Juli 2016