Was ist schlimmer als Crystal Meth, Füllfederhalter und Berliner Selbstbesoffenheit zusammen? Es ist die Aufregung.
Am 17. Oktober traf sich De Maizière mit Islamvertretern. Auch eine Pressemitteilung lag den Teilnehmern gedruckt vor mit deutlicher Kritik an den muslimischen Verbänden. Diese Pressemitteilung wurde aber nie veröffentlicht. Mimoun Azizi fürchtet ein Kuschen vor den aus Ankara geführten Verbänden des radikalen Islam.
Sollten Sonntagszeitungen die Zeit und ihre Läufte spiegeln, gleiten wir unmerklich (ja, eine Anspielung) hinüber in eine neue Normalität, die uns in vieler Hinsicht nicht gefallen kann. Roland Tichy und Fritz Goergen lasen für Sie.
Brüssler Ignoranz und Abgehobenheit spiegeln sich im Spiegel; die Wallonie zehrt von ihrer Vergangenheit, Martin Luther wird auf den Boden gezerrt und zum Wutbürger simplifiziert.
Der PolitSeismoGraph (PSG) zum November 2016 präsentiert erstmals einen geringen Vorsprung der AfD gegenüber den Grünen. Gleichzeitig kann die SPD leicht zulegen.
Das Merkel von Delphi spricht so erratisch wie Thomas, die treue Blockflöte. Ralle Stegner erschreckt als Gruselclown die USA und rot-grüne Bildungspolitik walzt geistig blühende Landschaften platt.
Verbot von Kinderehen oder Wie schnell es gehen kann: Nachdem Joachim Steinhöfel und TE am Freitag seinen Gesetzentwurf kritisierten und BILD einstieg, will Maas es nicht gewesen sein.
Was geschieht, wenn in Deutschland ein staatliches Institut an einer staatlichen Universität für eine staatliche Institution die staatlichen Schulsysteme vergleicht? Richtig: Alles ist wunderbar und bleibt wie es ist, meinen Tomas Spahn und Peter Pedersen.
Die CDU zieht die Ausgrenzungskarte: Weil gegen ihre Pläne zur Sexualerziehung in Hessen demonstriert wird, bildet sie eine neue Front - zusammen mit der Antifa.
Wenn Carolin Emcke schreibt „Gehasst wird ungenau. Präzise lässt sich nicht gut hassen“, dann trifft das exakt auf ihr Buch zu. Letztlich geht es in ihrem Opferfetischismus um ihren ungenauen Hass auf die bürgerliche Mitte.
In der Kampagne gegen den „Populismus“ werden ganze Bevölkerungsschichten stigmatisiert. Aber wer spricht da eigentlich?
Die Debatte um den Umgang mit Kinderehen ist eine Folge der „Flüchtlingskrise“. Das Ausländerzentralregister verzeichnete im Juli nach Angaben des Bundesinnenministeriums 1.475 verheiratete Jugendliche in Deutschland, davon 1.152 Mädchen. Jetzt protestiert sogar die CDU dagegen - und Maas rudert zurück. Hier die aktualisierte Entwicklung.
Stellen wir uns mal vor, bei der nächsten Bundestagswahl würde nicht ein Drittel der Wahlberechtigten keine gültigen Stimmen abgeben wie 2013, sondern zwei Drittel. Was das wohl auslöste?
Es ist die große Frage, wer wen beherrscht. Wir die Technologie oder die Technologieanbieter beziehungsweise mehr und mehr die autarken künstlichen Intelligenzen uns. Wollen wir Zaubermeister oder Zauberlehrling sein?
Keiner führender politischer Kopf in Britannien kam auf die Idee, sich vor der Entscheidung der britischen Wähler mit einer Merkel-ähnlichen Drohkulisse wie „If Britain leaves the EU that's not my country anymore“ zu Wort zu melden.
Bundestagspräsident Norbert Lammert findet es gut, über das Reiten toter Pferde gesprochen zu haben. Das beweise die immanenten Stärken des Parlamentarismus. Ein Untersuchungsausschuss soll prüfen, wie in anderen Ländern tote Pferde geritten werden.
Die schon länger hier lesen, wissen, dass wir grundsätzlich die Fragestellung bei Illner für wenig glücklich halten. Wie diesmal auch. Kommt die Banken-Krise zurück? Das weiß der Zuschauer am Ende der Sendung genauso wenig wie am Anfang.
Die Ursache für die fortgesetzten Rechtsbrüche ist der unzureichende institutionelle Rahmen der EU. Sie ist nicht ausreichend demokratisch und sie ist nicht ausreichend rechtstaatlich. Das Prinzip der Gewaltenteilung existiert nicht.
Die Preisträgerin kommt ausgerechnet in jenem Moment in der Mitte der Gesellschaft an, wo diese zu zerbrechen droht. Herbeigesehnt wie der Feuerwehrmann, wenn die Dorfkirche brennt. Aber sie löscht nicht.
Neue Parteien können den eingerosteten Laden aufmischen, mehr nicht. Für Politik statt Laien-Verwaltung braucht es das Direktwahlrecht, Personen, die direkt zur Verantwortung gezogen werden können. Streicht die Parteien im Grundgesetz.




























