Das im Moment bi-kollaterale Verhältnis über den Atlantik erinnert an den Satz eines US-Präsidenten, der einst in fast perfektem Deutsch verkündete „Alles ist möglich!“. Nur, dass Bill Clinton das damals, im Jahr 1994, irgendwie ganz anders gemeint hatte.
Erfüllen Boris Rosenkranz als Autor und Stefan Niggemeier als Partner der GmbH „Übermedien“ den § 186 des Strafgesetzbuches: Üble Nachrede?
Dieser Kirchentag hat 22 Millionen gekostet. Die Hälfte davon zahlen die Länder Berlin und Brandenburg sowie der Bund. Ach ja, VW hat als Sponsor mitgeholfen. Ablasshandel für gefälschte Abgaswerte? Da hätte Martin Luther auch katholisch bleiben können.
Gegen Massentierhaltung und Großschlachthöfe kommt gut an - verbunden mit der Freude, dass wieder Wölfe unsere Natur in den guten alten Zustand versetzen. Dass diese auch Lamm und Schaf auf der Weide reißen, empört nicht. Grüne Doppelmoral.
Trump wurde gewählt, um das politische Establishment zu brechen und in einigen konzentrierten Momenten gelingt ihm dies gar nicht schlecht. Aber das ist der einfache Teil. Gemessen an den Möglichkeiten eines US-Präsidenten muss er erst noch liefern.
Maas stützt sein NetzDG allein auf eine Untersuchung von wahrscheinlich befangenen Laien, die sein Ministerium nicht mal genauer anschaute. Die angeblich aufgedeckten Rechtsverstöße zu ahnden, zeigt sein Ministerium verdächtig wenig Interesse.
Wir brauchen mehr als nur Trauer, um auf diese neue Grausamkeit zu antworten.
Es war ein Aufbäumen der Wirklichkeitsverweigerung: Der Evangelische Kirchentag demonstrierte seine Staatsgläubigkeit und Staatsnähe. Er trifft damit den medialen Zeitgeist - aber löst Widerspruch in den kritischen Sozialen Medien aus.
Auf die Amis ist kein Verlass mehr, meint Angela Merkel. Und die Hofberichterstatter ergehen sich in Rüpel-Geschichten über Donald Trump. Was lernen wir daraus? Politik ist kein Kirchentag.
Im Sommer bleibt der Bildschirm bunt, aber weitgehend ohne Talkshows. Himmel hilf! Dabei ist doch heiße Phase im Wahlkampf?! Wie soll das gehen mit dem Wahlkampf? Steht jetzt Martin Schulz wirklich vor jeder Haustür? Ein Grund mehr für Fernreisen.
Ach ja, blauer Himmel und böse Wörter in Taormina beim G-7-Gipfel. Die Börse reagierte eher gelangweilt. Muss Bad Germany Fracking-Öl (in Old Germany verboten) aus den USA importieren? Möglich wäre es.
Schäuble nennt es ein Missverständnis von Religion, wenn sie in Fanatismus und Gewalt abgleite. De Maizière ist der Islam Kitt der Gesellschaft. Was aber nun, wenn den beiden Ministern ein gravierendes Missverständnis unterliefe?
Mit einem stetig wachsenden Anteil Muslime in den Gesellschaften Europas diskutieren wir mit einem Mal wieder über die Richtigkeit von Dingen, deren Diskussion wir im liberalen, demokratischen Europa eigentlich hinter uns gelassen hatten.
DER SPIEGEL wildert in FOCUS-Land: Ob ihm das gut bekommt? Politik ist neuerdings wohl zu heikel, die Angst, mit Schulz weiter in den Abgrund gerissen zu werden, wohl groß. Nur ein wenig Schützenhilfe - das darf schon sein, wenn es ums erben geht.
Nach Manchester traumtänzeln Unsere unter Siziliens Sonne. Schäuble hockt auf unserem Steuerschatz und Heiko hat mal eben einen Bestseller „geschrieben“.
Prof. Hans Jürgen Schlösser, Dr. Michael Schuhen und Prof. Dr. Nils Goldschmidt von der Universität Siegen haben im Auftrag des Verbandes Die Familienunternehmer e.V. „Marktwirtschaft und Unternehmertum in deutschen Schulbüchern“ untersucht.
Ab 2018 müssten Muslime in Deutschland – so wie in allen anderen EU-Ländern bisher schon – zum Ramadan bezahlten oder unbezahlten Urlaub nehmen und könnten keine zusätzlichen Kosten im Betrieb und Störungen im Arbeitsablauf mehr verursachen.
Braucht Deutschland eine Leitkultur? Nein! Denn sollte mit diesem Begriff die gesellschaftliche Kultur eines Landes gemeint sein, dann haben wir ja schon eine. Und das ist die Kultur der deutschen Mehrheitsgesellschaft. Zumindest im Augenblick noch.
Auf der Veranstaltung des Kirchentags zweifelt niemand. Der Präsident a.D. sagt etwas auf die Frage des Studenten. Die Kanzlerin ist einverstanden. Nachhaken ist nicht vorgesehen. Benedict nickt, das Publikum klatscht, die Kirche segnet ab. - Dann ist ja alles gut.
Was Präsidenten und Kanzler glauben, ist mir gleichgültig. Was sie wollen und tun, nicht. Wo Religionen zu viel zu melden haben, sind die Gesellschaften der Moderne nicht gewachsen: im Mittleren und Nahen Osten, im Bible-Belt der USA, im „Reichstag“ auch.













