Im Landtagswahlkampf in Brandenburg beruft sich die AfD auf die Friedliche Revolution von 1989. Medien und einstige Bürgerrechtler laufen dagegen Sturm. Doch warum wird die DDR im Osten plötzlich wieder zum Thema? Ein Erklärungsversuch.
Seit 1962 lebt Bassam Tibi in Deutschland. Der emeritierte Politologe streitet wider die Verschiebung der politischen Wertordnung. Besonders schmerzt ihn die Ersetzung rationaler Debatten durch Glaubensbekenntnisse. Einige Überlegungen aus seinem neuesten Buch.
Mit der Ausrufung einer finalen „Krise des Klimas“ wurde eine Stimmung ausgelöst, die ohne gründliches Nachdenken bereit ist, Kernbestände unserer Zivilisation und unserer Institutionen zu opfern. Eine solche Ausschaltung der Vernunft hat in Europa schon einmal fatale Konsequenzen gehabt.
Während noch viel fantasiert wird, schaffen Betriebe Tatsachen: Die große Hoffnung von Heerscharen von Auszubildenden aus der Massenzuwanderung hat sich nicht erfüllt. Im Gegenteil: Der drohende Wirtschaftsabschwung sorgt wieder für eine ansteigende Zahl hoch gebildeter deutscher Bewerber.
Angela Merkel hat eine weitere Verschärfung des Klimaziels ausgerufen – Deutschland soll CO2-neutral werden. Die Kosten dafür betragen bis 2035 das Doppelte der Wirtschaftsleistung eines ganzen Jahres. Welcher Haushalt kann 1.000 Euro im Monat extra aufbringen? Von Fritz Vahrenholt und Roland Tichy
Zeit ist vergänglich und das Gedächtnis ist kurz – vor allem das öffentliche, journalistische und besonders das öffentlich-rechtliche. Gerade jetzt, wo es doch um die solidarische Aktion geht „Rettet die untergehende SPD“.
Die massenhafte Installation regenerativer Energieerzeuger wird uns von Politik, Medien und Lobby schmackhaft nahegebracht. Glitzernde Solar-Paneele vor reinem Himmel, lautlos drehende Rotoren von Windkraftanlagen vor wogenden Getreidefeldern. So ist die Welt in Ordnung, so soll sie überall sein, das ist die Botschaft dahinter. Was bedeuten die „Erneuerbaren“ wirklich für Umwelt und Klima?
Angesichts der drohenden Rezession und des Klima-Hypes wächst in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft die Sehnsucht nach einer neuen Schuldenpolitik.
Vor 100 Jahren gab's für die Masse nur an Weihnachten und Ostern Fleisch. Dies nicht, weil man der Meinung war, dass zu viel Fleisch ungesund sei, sondern weil es zu teuer war. Fleisch war ein Luxusgut, das sich nur die Reichen leisten konnten.
Greta Thunberg ließ Hinweise auf Sponsoren an der Hochseeyacht entfernen. Reicht es, die Etiketten aus der Anzugjacke zu schneiden, wenn eine Bank, BMW, der Yachtclub von Monaco und eine Umwelt-NGO des Fürsten untrennbar mit diesem Boot verbunden sind?
In den Familien hat es angefangen, in der Politik setzt es sich fort – das Ergebnis heißt „Greta“.
Joachim Gauck als Hauptgast bei Maischberger darf Reklame für sein neues Buch machen: Er will versöhnen - aber dann doch nicht so ganz. Sein Aufruf für Toleranz zeigt vielmehr, wie wenig tolerant es zugeht mittlerweile.
Ein angeblicher Scheich – in Begleitung dreier vermeintlicher Ehefrauen, die Burkas trugen – hat Angestellte des Hamburger „Alsterhauses“ drastisch vorgeführt: Grenzenlos unterwürfig ertragen die deutschen Bediensteten auch schlimmstes frauen- und schwulenfeindliches Verhalten.
Eines steht fest, in der EU besteht Erklärungsbedarf, weshalb NGO-„Seenotretter” unbedingt Italien ansteuern müssen, statt Anrainer wie Tunesien, Marokko oder Ägypten. Immerhin, allesamt touristische Reiseziele.
Zum 70. Jahrestag der kommunistischen Volksrepublik China erschien jetzt eine Sondernummer der Bundestagszeitung Das Parlament. Bis auf wenige Fußnoten eine Lobeshymne auf „das erste sozialistische System, das funktioniert“.
Berlin soll autofrei werden, davon träumen Grüne schon seit langem. Doch je weniger Rot-rot-grün auf die Reihe bekommt, desto waghalsiger die Ankündigungen. Der neueste Beschluss: 2030 keine Verbrennungsmotoren mehr innerhalb des Berliner S-Bahnrings.
So viel Freude und Frohsinn war selten bei den verbiesterten linken Schwestern „Spiegel“ und „Zeit“, in der analogen Welt könnte man dazu sagen: Die Leser tanzen auf der Straße.
Die herkömmlichen Einteilungen nach links und rechts verlieren immer mehr an Bedeutung. Es entstehen ein neues „oben“ und ein neues „unten“. Dabei ist der grüne Bereich von „oben“ besetzt; die politischen, sozialen und kulturellen Kosten gehen zu Lasten derer da „unten“. Hier zeichnen sich neue Bruchlinien der kommenden politischen Auseinandersetzungen ab.
Zweihundert ausgewählte Leser der Ostsee-Zeitung schützen vor der Volksberührung.
Bürger halten bedruckte Schilder hoch: "Prima gli italiani" - zuerst die Italiener. Matteo Salvini zielt auf verlorengegangene Werte und packt die Zuhörer, wie auch bereits Tage zuvor in Sabaudia südlich von Rom, damit, dass Respekt und Gemeinschaft untereinander weiter wachsen müssen.































