Sie missachten den Wähler: Wahlen ändern nichts

Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten. Das war nach 1968 die Rechtfertigung der Linken für ihren Widerstand gegen die verhasste "bürgerliche Gesellschaft".

 

Jetzt, nach dem erfolgreichen „Langen Marsch durch die Institutionen“, sind die Linken selbst an der Macht – und sie tun genau das: Sie sorgen dafür, dass sie behalten. Im Zweifel gegen den erklärten Willen der Wähler. Friedrich Merz trickste sich um das Grundgesetz herum, um die größte Schuldenorgie in Deutschlands Geschichte – und die größte Wählertäuschung – durchzudrücken.

In Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz schleift die Parteien-Querfront von „Unsere Demokratie“ das parlamentarische System, damit nur ja nicht die AfD auch nur in die Nähe der Macht kommt – obwohl der Wähler genau das will.

In seinem Kommentar zur Lage der Nation zeichnet Roland Tichy das Bild einer polit-medialen Kaste, die immer tiefer in Wirtschaft und Privatleben eingreift – um sich selbst an den staatlichen Fleischtöpfen zu halten.

Demokratien verschwinden nicht immer mit einem großen Knall. Meist sterben sie langsam – wenn Wahlen zwar noch stattfinden, aber keine echten Konsequenzen mehr haben dürfen.

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