Der IS ist ein formidabler Gegner, ihn zu vernichten eine enorme Herausforderung. Es spricht viel dafür, dass wir uns dieser Herausforderng nicht stellen werden, sondern uns an steigende Opferzahlen und weiteres Relativieren und Verharmlosen werden gewöhnen müssen.
Viele, die gegen den Gender-Pay-Gap kämpfen, kämpfen nicht nur gegen fundamentale Prinzipien unserer sozialen Marktwirtschaft. Sondern sie können auch einfach die ungleichen Präferenzen und Verhaltensweisen der Geschlechter nicht ertragen. Ein Gastbeitrag von Kristina Schröder.
Der Attentäter von Orlando radikalisierte sich im Internet, stellte Obama gestern auf einer Pressekonferenz fest. In der Tat, das Internet und andere öffentliche Orte quellen über vor islamistischem Hass und Anstiftung zu Mordtaten und es wird gemordet. Diese Form der Volksverhetzung lässt Merkel und Maas sonderbar kalt.
Auf jede Empörungsrampe im Stil von "X hat Y gesagt!" sollten wir antworten mit: "Ja, schlimm – aber welche Lösung schlagen Sie für das konkrete Problem vor?" Empfiehlt Dushan Wegner gegen Blendgranaten.
Scheinbar ist der drohende Abschied der Briten aus der EU daran schuld, dass die deutschen Aktienkurse purzeln. Tatsächlich spielen ganz andere Gründe die Hauptrolle. Gerade in Zukunft.
Ist die AfD einfach noch eine weitere Partei im Wettbewerb um die Macht - oder ist sie ein Machtkonkurrent und Demokratiefeind, der mit allen, auch ungesetzlichen Mitteln bekämpft werden muss? NZZ-Autor Heribert Seifert über die entgleisende deutsche Debatte.
Wer jetzt bei der Präsidentenwahl in erster Linie auf die Migrationshintergrund-Muslim-Karte setzt, muss sich fragen lassen, ob er Reaktionen der AfD provozieren will, um sich dann als demokratische Feuerwehr zu profilieren?
Unser Wertekonsens fördert eine Kultur der Klarheit und der Konsequenz. Auf unsere Werte und Prinzipien müssen sich Träger wie Gegner auch in der Zukunft verlassen können. Appelliert Elio Adler.
Auf den Brexit schauen die Medien recht unterschiedlich, auf den Fußball eher gleich und die eigentlichen Themen finden sich garf nicht oder am Rande. Ein paar Sonntagszeitungen, für Sie gelesen von Roland Tichy und Fritz Goergen.
Warum der größte Blödsinn in den Medien den Betroffenen meist nicht schadet oder das Spiel mit Besserwissern. Die dümmsten Geschichten von Ryanair bis AfD.
Die Hamburger wollen jetzt nicht nur in Deutschland, sondern auch in Großbritannien Zünglein an der Waage spielen und die öffentliche Meinung beeinflussen. Es ist schriftlicher Größenwahn. Für die Story über den Nicht-Völkermord in Deutsch-Südwestafrika dagegen lohnt sich der SPIEGEL.
Die „EU“ ist nicht die logische Konsequenz des europäischen Einigungsprozesses. Er bedeutet eine problematische Wende, gegen die sich nun ein wachsender Widerstand richtet. Die Brexit-Kampagne zeigt, wie ernst die Lage ist.
Im Düsseldorfer Willkommenshotel „Hannelore“ versagt der Roomservice, Schäuble beklagt geistige Inzucht in Berlin und die Lügenpresse vergreift sich am Andenken von Willy Brandt.
Das Europäische Zeitalter, das die vergangenen rund 500 Jahre prägte, ist vorbei. Warum das seiner Meinung nach so ist, begründet Tomas Spahn in einer provokativen Streitschrift.
Damit sie Erdogan endlich auf Augenhöhe begegnen kann, muss die Kanzlerin Präsidenten in einem werden. Ultimativ alternativlos.
Im Gegensatz zu euch selbsternannten Guten weil Linken habe ich mich davon emanzipiert, gut wirken zu wollen und versuche stattdessen, im Rahmen meiner Möglichkeiten so etwas wie gut zu sein.
Die Anweisungen von dänischen Imamen haben zwei Muslime für den dänischen Fernsehkanal TV2 mit versteckten Kameras aufgenommen. Wir dokumentieren das Interview des dänischen Programmdirektors Thomas Breinholt mit dem Redakteur des niederländischen nrc.nl Moral Noshad Sharifi.
Auf absehbare Zeit werden die meisten Nationalstaaten über sehr viel größere und historisch besser fundierte Legitimitätsressourcen verfügen als die EU. Eine europäische Politik, die das nicht berücksichtigt, und in der Vergangenheit ist das oft ganz in Vergessenheit geraten, wird scheitern. Begründet Ronald G. Asch.
Das „Immer enger vereint“ der EU ist ein Anachronismus. Eine immer stärker durchregulierte, protektionistische Großraumwirtschaft ist nicht etwas ganz Neues „für das 21. Jahrhundert“, sondern ein Wiedergänger von Paradigmen, die sich schon im 20. Jahrhundert erschöpft haben.
Eigentlich war es eine entsetzlich langweilige Sendung. Aber wer trotzdem drangeblieben ist, lernte, dass jene, welche ständig von Europa reden, den Kontinent sicherheitstechnisch ganz schön vor die Hunde gehen ließen. Und, dass der Front National nicht die AfD ist.































