Wenn die Journalisten Jakob Augstein und Nikolaus Blome ansetzen, die Fragen der Deutschen zu beantworten, könnte man Reflexe zeigen. Man kann aber auch einfach lesen und einen echten Mehrwert daraus ziehen. Ein Selbstversuch.
In Zeiten digitaler Steuerakten wäre eine gewaltsame Erstürmung eines Finanzamts mit der Zerstörung von Akten wie damals der Moselwinzer sinnlos. Aber vielleicht ist es Zeit, über zeitgemäße friedliche Formen des Steuerprotests nachzudenken.
Spätestens mit der Verhaftung der demokratischen HDP-Führung hat Erdogan eine rote Linie überschritten. Die angeblich terroristische PKK hat alle türkischen Demokraten zum Schulterschluss aufgefordert. Derweil träumt Erdogan weiter vom Großreich.
Welcher Kandidat bewältigt die außenpolitische Versagerpolitik Obamas am besten? Clinton oder Trump? Wem gelingt „Change“?
Europa wird vielfältig sein. Die einzige Frage ist, wie wir mit der Vielfalt umgehen. Wenn uns nicht gelingt, dass Europa das Europa bleiben, das wir geschaffen haben, würde Europa für lange Zeit kein Ort des Friedens und der Freiheit mehr sein.
Wie glaubwürdig ist ein Donald Trump? Wie glaubwürdig Hillary Clinton? Hier punktet letztlich Clinton für mich vor Trump.
Amerikas Stärke wird ganz wesentlich gespeist vom Bild, das die Amerikaner von sich selbst haben. Die Welt braucht ein starkes Amerika.
Die europäisch-türkische Frage lässt sich nicht auf Menschenrechte begrenzen. Sie hat soziale, religiöse und volkswirtschaftliche Elemente, die klare Antworten erheischen. Dies ist eine bleibende Herausforderung – über Erdogans Wirkungszeit hinaus.
Eine Gesellschaft in Verleugnung und Marginalisierung der eigenen nationalen Identität ist nicht in der Lage, Migranten eine neue Heimat zu geben. Ohne selbstverständliche, eigene Identität ist Integration unmöglich. Sagt Marcel Zhu, gerade zurück aus China.
Herr im Himmel! schreit selbst der Agnostiker in uns. Was soll dieser Fernsehterror? Vier Muslime, Wolfgang Bosbach, Anne Will und der radikale Islam. Den ARD-„Tatort“ aufmotzen? Erbärmlich. Am Ende waren wir selber kurz hochgradig radikalisiert!
Auch diesen Sonntag drängt sich Roland Tichy und Fritz Goergen der Eindruck auf, die Leute gewöhnen sich an das, womit sie sich nicht abfinden sollten: Empörungserschöpfung nennt es Ingrid Ansari in einem kommenden Beitrag.
Wir haben hier in Europa gegenüber den normalen US-Anlegern einen großen Vorteil, weil wir schon um 2 Uhr Nacht ET (Eastern Time) auf die Wahl reagieren können, während die US Anleger noch 6 Stunden warten müssen.
Auch in unserer wohlorganisierten Welt können Kinder verschwinden, weggeschickt, verheiratet werden: ein grausames Schicksal. Privilegierte Frauen der Oberschicht können sich das nicht vorstellen und instrumentalisieren Kinder für ihre politischen Zwecke.
Christian Rieck wünscht sich einen echten Außenseiter als US-Präsidenten, dessen Welt nicht (oder wenigstens anders) durch die allgemeinen Wahrnehmungsfehler geprägt ist. Die Chancen dafür sind etwa so hoch, wie häufig wir von Gary Johnson gehört haben.
Warum erheben Sie, der ausdrücklich die Freiheit zum Motto seiner Amtszeit gemacht hat, nicht Ihre Stimme für unsere demokratische Kultur und für die Meinungsfreiheit aller Bürgerinnen und Bürger in unserem Lande?
Bayern als No-Go-Area für die doch nicht Apokalyptische Angela. Heißluft-Horst gab sich verschnupft auf dem CSU-Parteitag und Siggi war total unsichtbar in China. Aber jetzt mal positiv: Obama for Bundespräsident!
Mit ihrer neuen Studie ruft die Umweltbehörde der Vereinten Nationen (UNEP - United Nations Environmental Program) die Welt zum Handeln. Tatsächlich markiert der Text das Ende der Klimahysterie und damit der Klimaschutzpolitik, wie wir sie kennen.
Wir können und dürfen es nicht zulassen, dass täglich minderjährige Mädchen von ihren erwachsenen Ehemännern missbraucht und ihre Gesundheit lebensbedrohlich aufs Spiel gesetzt wird. Dieser Spuk muss aufhören. Sofort.
Kein Mörder ist für sich selbst verantwortlicher und schuldfähiger als der Terrorist. Denn der Terrorist genießt - etwa im Unterschied zum Triebtäter - Gedankenfreiheit. Keine Religion und keine Ideologie stehen außerhalb der Moral.
Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass sich Politikwissenschaft zunehmend auf das Marketing gesellschaftspolitischer Ideologien reduziert, dann ist das dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien vollständig gelungen.
























