Söders peinliche Selbstinszenierung

Die Bedeutung des verachteten Deutschlands ist gesunken auf die des Zahlmeisters. Mehr als Worte belegen das zwei Bilder bei der Trauerfeier in Rom: vier Regierungschefs im trauten Gespräch und vor der Tür der sich selbst inszenierende Söder – ohne Merz. Der wäre ohnehin nicht in die Runde gerufen worden.

VON Klaus-Rüdiger Mai | 27. April 2025
Blick zurück – nach vorn

Also dem Söder Markus hat’s gut gefallen. Viele Selfies hat er gemacht und mit unserem Frank-Walter um die Wette gestrahlt. Frankreichs Macron war ein wenig eifersüchtig, weil er nicht mit Trump und Selenskyj aufs Bild durfte. Aber wo war Fritz?

VON Stephan Paetow | 27. April 2025
Frankfurt: Prozess gegen Prinz Reuß

Seit einem Jahr wird gegen Prinz Reuß und Mitangeklagte verhandelt – ohne voranzukommen. Umgeben von Stacheldraht, Videokameras und Gittern wird dem Publikum klargemacht, was man von ihm erwartet. Der Bürger soll den Mund halten und kuschen. Macht er das nicht, ergeht es ihm wie den Angeklagten.

VON Konrad Adam | 26. April 2025
hochtheatralischer Kult

Die Kirche wirkt noch durch ihre Zeremonien und Rituale. Auch das Ritual gibt Halt in einer säkularen, komplett banalisierten Kultur. So ist der Mythos um den Papst samt Inszenierung und Symbolik die letzte Kraft einer mehr als zweitausendjährigen, ansonsten ziemlich ohnmächtig gewordenen Kirche.

VON Wolfgang Herles | 26. April 2025
Tichys Lieblingsbuch der Woche

Er war ein umstrittener Papst: Franziskus. Viele seiner Positionen haben konservative Katholiken verärgert. Aber das Vermächtnis des ersten Jesuiten auf dem Stuhl Petri ist Lebensgeschichte und Schlüssel zum Verständnis seines Denkens.

VON Roland Tichy | 25. April 2025