Die vormals "bürgerlich" Genannten bilden sich weiter ein, mit politisch korrektem Anpassen in allen Grundsatzfragen Wähler zu gewinnen. Wer politisch korrekt wählen möchte, wählt kein CDU-Imitat, sondern das rote oder grüne Original.
Hat Frau Barley also alles falsch verstanden, was ihr am Schminktisch erzählt wurde und was sie dann ungebeten sowie ohne Erlaubnis in die Kameras weiterschwätzte?
Der von Justizminister Heiko Maas geleitete SPD-Parteitag in Bonn war ein grobe Mandatsanmaßung. Das gilt auch für die Mitgliederentscheidung der SPD.
Der Vorsitzende der SPD hat ein Problem. Eigentlich hat er nicht nur ein Problem, sondern mindestens zwei. Oder noch mehr. Oder vielleicht doch nur eins. Aber ein ganz großes.
So etwas gab es schon lange nicht mehr: Aktienkurse im freien Fall; für die einen ein vorübergehender Flash Crash, für die anderen der Beginn eines längeren Abwärtstrends. Deutsche Aktien spielen eine Sonderrolle; sie lässt nichts Gutes erwarten.
Um Wähler zu gewinnen, müssten Union und SPD ihren vergrünten Sozialismus Schritt für Schritt rückgängig machen. Aber das erlauben ihnen ihre vom Beruf Politik lebenden Funktionäre nicht.
Die BILD-Zeitung erfasste die GroKo mit einer Schlagzeile: „Wer kriegt was von der GroKo?“ Das wird Merkel freuen. Fehlt natürlich die Zeile: „Wer zahlt was für die GroKo?“. Die Antwort interessiert Merkel nicht - sie ist schon heute Deutschlands teuerste Kanzlerin.
Bei Plasberg kamen stellvertretend gleich mehrere Debatten durcheinander, die zwar irgendwie zusammengehören, aber für eine Annährung besser auseinander zu halten wären.
Nach Monaten Sondierungen und Koalierungen hat der anspruchsvolle Bürger zumindest gelernt: Irgendwie ist alles wurscht! Schadet nicht, solange die Wurst nur groß genug ist. Wie die Koalition, die ja auch ganz Viele satt macht. Hauptsache: Die Wurst ist rot.
Wenn wir es nicht selbst schaffen, die Energiewende zu beenden, erledigt das eben die Blockchain für uns.
Ein Witz auf Kosten von Behinderten? Da lacht die heute-show. Noch peinlicher: Sie haben es nicht mal gemerkt. Da hat es sich endgültig ausgelacht.
Zuerst hat niemand etwas gemerkt, dann haben es alle gewusst und nun verwandeln sich jene, die genau so waren, in oberste Verkünder von Normen, an die sich selbst nie hielten.
Die Hälfte von Irans Frauen und Männern hält den islamischen Schleier für eine private Angelegenheit, die den Staat nichts angeht. Doch die Polit-Frauen des Westens fallen den iranischen Frauen unentwegt in den Rücken.
Die Koalitionsvereinbarung verschärft die Mietpreisbremse, was keine einzige neue Wohnung schafft. Sie will Subventionen wie ein Baukindergeld, was ebenfalls keine einzige Mietwohnung zur Folge hat. Die Probleme liegen an anderer Stelle.
Wendt: „Wenn man an deutschen Universitäten nur noch darüber diskutieren darf, ob man links, halb links oder ganz links ist, dann gibt es keinen Dialog mehr.“
"Um ihrer politischen Verantwortung gerecht zu werden, muss eine Regierung sich im Zweifelsfall auch gegen den empirischen und kontingenten Volkswillen durchsetzen. Politische Entscheidungen, die der gegebenen Mehrheitsmeinung entgegenstehen, sind nur auf den ersten Blick demokratietheoretisch bedenklich." Bertelsmann.
Der Staat subventioniert Studien. Die beauftragten privaten Studienmacher wissen um die gewünschten Ergebnisse, fälschen ihre Umfragen und liefern eine Interpretation, die keine kritischen Fragen mehr offen lassen soll.
Thomas de Maizière, CDU, versprach den Seinen: "Der Flüchtlingsnachzug ist begrenzt." Eva Högl, SPD, versprach den Ihren: "Der Nachzug ist nicht begrenzt." Keine weiteren Fragen.
Im Fokus stand vor allem der Geschäftsbericht der Deutschen Bank. Das Geldhaus enttäuschte die Anleger mit den Zahlen. Das Papier rutschte um zeitweise sieben Prozent auf den tiefsten Stand seit Ende September.
Im Kampf gegen den IS nahm der Westen das Engagement kurdischer Milizen dankend an. Jetzt aber lassen die USA die Kurden im Stich – wie so oft schon.

























