In Deutschland bilden sich drei Länder-Gruppen heraus. Die Deutschlandkarte verschafft einen Überblick über die Fälle pro hunderttausend Einwohner und Medien berichten von einem vertraulichen Papier des Innenministeriums, das es in sich hat.
Deutschland wirkt wie eine Nation, die eigentlich keine sein will und stand bereits vor der Corana-Krise vor immensen Herausforderungen. Salahdin Koban, Deutscher mit kurdischen Wurzeln und konservatives Mitglied der CDU, analysiert die deutsche Identitätskrise und fordert ein Umdenken.
Politische Kommunikation wird in der Pandemie zum entscheidenden Faktor. Wie schon bei anderen Pandemien haben sich aber manche Regierungspolitiker nicht durch Maßnahmen ausgezeichnet, sondern durch Vorwürfe einerseits und Beschwichtigungen andererseits.
Trotz Corona: Der Ausnahmezustand muss kurz und diskutierbar bleiben, sonst bringt er unsere Freiheit und den Rechtsstaat in Gefahr.
Bücher und Hintergründe beider Autoren sind ganz unterschiedlich in Ausrichtung und Diktion. Doch sie eint, ihre Auffassungen klar und unabhängig zu vertreten - und werden dafür von den Lesern belohnt.
Wurde Corona zunächst noch als „reine Panikmache“ heruntergespielt, haben sich „nun die Fakten geändert“. Die Meinung der öffentlich-rechtlichen Medien aber nicht: statt einer Entschuldigung und Richtigstellung verteidigen sie ihren Unfehlbarkeisanspruch.
Diese extrem schwere Zeit der Corona-Krise hat die Kraft, vertraute ideologische Formeln zu zerbröseln und Worthülsen zu entlarven. Auf dass unsere Zukunft auf ein realistischeres Naturbild gegründet werden kann.
Die Corona-Krise zeigt es erneut mit hinreichender Deutlichkeit: Die Themen und Meinungen der Mainstream-Medien kreisen eng um die Politik. Als Spitzenreiter dabei zeigen sich wieder einmal die Öffentlich Rechtlichen. Doch Kritik an der Kritiklosigkeit kommt auf.
Die Reaktionen auf den rassistisch motivierten Anschlag in Hanau offenbaren ein Unvermögen von Politikern, Kirchen und Journalisten, mit bestimmten Organisationen umzugehen. Die Folge: Die Falschen werden popularisiert.
Der Zustand der wissentlich und willentlich zurück gefahrenen Gesundheitssysteme lässt sich an den unterschiedlichen Todesraten ablesen. Die Menschen sterben nicht unbedingt am Coronavirus, sondern mit dem Coronavirus.
Das Robert Koch-Institut informiert seltener über die aktuelle Lage in Deutschland. Die Neumeldungen steigen langsamer - ein Grund zur Hoffnung? Jens Spahn verspricht 10.000 neue Beatmungsgeräte ohne Lieferdatum.
Ein italienischer Chefarzt machte sich Luft und schrieb dem "Corriere della Sera" eine Klageschrift über die Behandlung des medizinischen Personals - verglichen etwa mit Fußballprofis.
Die EU offenbart sich einmal mehr als ungeeignet zur Krisenbewältigung. Sie ist nicht zum Handeln geschaffen, sondern zur gemeinsamen Haftung. Der Widerstand der Bundesregierung gegen gemeinsame Corona-Anleihen ist ein Scheingefecht.
Einer der umfassendsten staatlichen Einschnitte in die deutsche Landwirtschaft ist beschlossen. Für die Bauern werden die Auswirkungen immens sein.
Die Politik wird sicherlich bald umschwenken. Die bisher vorpreschenden Schnellentscheider wollen wieder vorne stehen und sich als Retter von Wirtschaft und Gesellschaft präsentieren. Von Heiner Rindermann
Ein Syrer hat 2017 in Wittenberg einen Mann verprügelt, der an den Folgen später starb. Der Prozess endet mit einem Urteil, dessen Milde den Vater des Opfers sowie zahlreiche Menschen entsetzt.
Für Krankenhäuser und Arztpraxen deutet sich ein Silberstreif an: Südkorea ist bereit, Isopropylalkohol nach Deutschland zu liefern.
Auch der C&A-Modekonzern zahlt künftig keine Miete mehr und kann sich auf die neuen Gesetze der Bundesregierung stützen. Damit zeigt sich die Fragwürdigkeit der aktuellen Corona-Gesetze der GroKo.
Die Diskussion über die richtigen Abwehrmaßnahmen gegen die Seuche wird in den nächsten Wochen deutlich an Schärfe gewinnen.
Es macht einen gewichtigen Unterschied, ob man auf tausend Einwohner acht bis neun Krankenhausbetten zur Verfügung hat (Japan, Russland, Deutschland), oder sich mit sechs (Frankreich) und drei (Italien) behelfen muss.























