Skandale in Massenschlachtereien wie Tönnies gehen nicht zufällig einher mit dem Sterben traditioneller, mittelständischer Handwerksbetriebe. Letzteren gelten Tier- und Menschenwohl in unsentimentaler Weise als Bedingung für Produktqualität; dazu kommen Kenntnis und Kreativität, die Lebensmittel und kleine kulinarische Kunstwerke hervorbringen.
Er rettete Spanien als König in die Demokratie und verhalf dem Land zu neuem Ansehen. Am Ende seines Lebens hinterlässt Juan Carlos eine zutiefst beschädigte Monarchie.
Der Europäische Gerichtshof hat das Recht von Asylbewerbern besiegelt, sich innerhalb der EU den attraktivsten Staat auszusuchen. Dass also ein Migrant nur irgendwie europäischen Boden betreten muss, um sofort Zugang zum deutschen Sozialgeld zu bekommen, ist völlig untragbar. Von Simone Baum.
Dieter Nuhr strafte beim Tournee-Auftritt in Bonn die Deutsche Forschungsgesellschaft mit Nichtachtung. Dabei hatten sich die Bonner DFG-Forschungsgeldverwalter doch Stunden vorher bei Nuhr entschuldigt.
Georg Restle tritt in den Tagesthemen für die Freiheit der Berliner Demonstranten ein. Findet da ein Gesinnungswandel statt? Wohl kaum.
Auch nach einer halben Woche beherrscht die Corona-Demonstration in Berlin weiter die Schlagzeilen in Medien und Politik. Offensichtlich haben die Demonstranten einen wunden Punkt getroffen: Warum wurden frühere Demonstrationen wie BLM von denen beklatscht und bejubelt, die jetzt nach Demonstrationsverbot rufen? Darf es nur noch Demos geben, die der Regierung in den Kram passen?
Den Agitatoren der Cancel Culture geht es um das Ausstoßen missliebiger Meinungen und Menschen aus der Gemeinschaft. Das ist ein Verstoß gegen die Prinzipien der freiheitlichen, diskursiven Demokratie.
In Berlin gilt seit kurzem eine Regelung, die Polizeibeamte unter Rechtfertigungszwang setzt. Aber nur eigene Beamte – nicht Kollegen aus anderen Ländern. Ein FDP-Politiker sieht darin eine rechtswidrige Ungleichbehandlung
Zweierlei Maß bei Demonstrationen, Diffamierung von Bürgern – beides passt nicht zu einem demokratischen Land. Von Arnold Vaatz, stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion
Eine neue wissenschaftliche Publikation sorgt für Aufsehen: Autoren relativieren und leugnen Formen der Judenfeindschaft, die von Links oder von Muslimen kommen. Ihnen wird nun selbst Antisemitismus vorgeworfen.
Die Quartalsberichte der aktuellen Saison reihen eine rote Zahl an die andere. Die Börsen bleiben weitgehend unbeeindruckt in Halte- oder sogar Kauflaune. Sie haben einen entscheidenden Grund dafür, der nicht in den Unternehmensbilanzen zu finden ist.
Es bleibt spannend – im Rennen um den künftigen Kanzlerkandidaten mehr noch als im Rennen um den CDU-Vorsitz. Der Dezember wird deshalb in Berlin ein voraussichtlich unterhaltsames Vorspiel werden, bei dem jedoch mögliche Weichen nur scheinbar gestellt werden.
Ursula Sarrazin verlässt die SPD nach 40 Jahren – sie sei zu einer „Sekte“ geworden, in der es nicht mehr möglich sei, „die brennenden Probleme der Gegenwart“ – Migration und Islam – offen zu diskutieren.
Nun mag es viele Gründe geben, einen Profispieler vorzeitig aus seinem Arbeitsvertrag entlassen. So wie es beim Telekom-Verein in Bonn unter Wolfgang Wiedlich gelaufen ist, ist es zweifellos eine Schande für den Profisport.
Wäre die Überschrift nicht zu lang, so wäre sie doch passend: Wie Dunja Hayali an einem schönen Sommertag in Berlin auf Zwangsgebührenzahler traf und sich wunderte, dass diese wenig begeistert vom Programm des Staatsfernsehens und seinen Repräsentanten sind, obwohl alle Umfragen im Auftrag des ZDF genau das Gegenteil behaupten.
Der Bürger fragt sich, gehört das zu den Aufgaben des Ministerpräsidenten und wer zahlt diese Kandidatenkür des CDU-Politikers?
Der Kasseler Biologieprofessor Ulrich Kutschera wurde wegen "Beleidigung" verurteilt. Er habe Homosexuelle herabgewürdigt und biologische Fakten ohne Rücksicht auf Gefühle nur benutzt, um die Genderideologie zu kritisieren.
Bis eben hieß es noch: Es gibt keinen Meinungskorridor. Jetzt auf einmal doch: Seit linke Israelkritiker, radikale Aktivisten und ARD-Redakteure nicht mehr mit allem durchkommen, schreiben Intellektuelle ergreifende Aufrufe. Eine rechte Cancel Culture erhebe ihr Haupt.
In der CDU werden sogar schon Überlegungen laut, ob das Demonstrationsrecht nicht eingeschränkt werden muss, denn schließlich ist sicherzustellen, dass man, wenn man diese „unverzeihliche“ Demonstration schon nicht „rückgängig“ machen kann, zumindest Sorge dafür zu tragen hat, dass sie sich nicht wiederholt.
"Die Verantwortungslosigkeit einiger weniger ist ein Risiko für uns alle. Wenn wir jetzt nicht besonders vorsichtig sind, dann gefährden wir die Gesundheit vieler“, sagt uns jener Bundespräsident mit den mundschutzlosen Urlaubsfotos zwischen Südtiroler Musikantinnen.

























