Corona-Demonstration in Berlin: Das gewaltige Echo

Auch nach einer halben Woche beherrscht die Corona-Demonstration in Berlin weiter die Schlagzeilen in Medien und Politik. Offensichtlich haben die Demonstranten einen wunden Punkt getroffen: Warum wurden frühere Demonstrationen wie BLM von denen beklatscht und bejubelt, die jetzt nach Demonstrationsverbot rufen? Darf es nur noch Demos geben, die der Regierung in den Kram passen?

 
Das Demonstrationsrecht ist ein Grundrecht – jetzt wird stellenweise verlangt, es abzuschaffen; manche SPD-Politiker fordern sogar, die Teilnehmer „irgendwohin“ abzuschieben. Warum dieser Hass und diese Aufregung? Denn offensichtlich haben brave, zum sehr weit überwiegenden Teil Bürgerliche ohne Gewalt demonstriert – schon das eine Besonderheit. Oder versteht die Politik nicht mehr, wie sie mit kritischen Bürgern umgehen soll? Auch viele Medien haben sich erneut blamiert – durch einseitige, einheitliche und unfaire Berichterstattung, die nachweislich die Fakten verdreht und verfälscht.


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Kommentare ( 159 )

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159 Kommentare auf "Corona-Demonstration in Berlin: Das gewaltige Echo"

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Wir vernünftig gebliebenen Bürger müssen der linksgrünen destruktiven Dummheit entgegentreten, und zwar in allen Bereichen. Herr Tichy hat selbstverständlich recht. Ich habe keine Lust, mich entmündigen zu lassen, gewiss nicht von Ewiggestrige, nie dazugelernthabende Kommunisten und Träumer und Spinner. Ich komme mir langsam so vor, wie sich die chinesische Intelligenz vorkam, als Mao begann, seine jungen dummen roten Horden gegen sie aufzuhetzen. Die Umerziehung hat noch niemals funktioniert, nicht einmal über mehr als max. ein paar Jahrzehnte, was nur deshalb wenigstens schlecht klappte, weil das Wohlstands- und Entwicklungsniveau noch sehr tief angesiedelt war. Wir müssen dem neuerlichen Wahn aktiv Einhalt… Mehr

Gemäß den folgenden Zahlen ist die Pandemie vorüber. Kritische Stimmen wie Wodarg oder Bahkdi sollten recht behalten. Ghebreyesus (WHO) kann seinen panischen Death-Counter einstellen.

https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/

Wenn jetzt der Trump auch noch die Wahlen gewinnt, dann drehen die L-Medien vollends durch.

Bitte Ihren Lead-Text modifizieren zu dürfen: Die Corona-Demonstranten sind durch die öffentlichen Reaktionen glichsam verwundet worden. – Das scheint mir besser zu passen als zu sagen, sie hätten einen wunden Punkt getroffen. Die irreführenden Reaktionen auf die Demo bestehen ja nicht in der Kritik dessen, was da gesagt wurde, das Irreguläre ist vielmehr die Ungleichbehandlung der BLM-Demos und der Corona-Demo.

Ich muss gestehen, dass ich nicht so ganz verstehe, was Sie zum Ausdruck bringen wollen. Was meinen Sie mit „verwundeten“ Demonstranten? Wieso haben Sie keinen wunden Punkt getroffen, m.E. war bzw. ist es sogar mehr als nur ein Punkt, es war/ist ein ganzer Krater voller Wunden und Eiter. Ihr letzter Satz leuchtet mir wiederum ein. Nein, in der Sache hat niemand vom Establishment überhaupt versucht mit den übrigens überwiegend sehr gut informierten Demo-Teilnehmern – auch die nicht aus medizinischen Berufen kommenden Personen sprudeln nur so vor Infos über Covid-19, Grippewellen und Behandlungsmethoden – in einen Diskurs einzutreten. Das läuft nur… Mehr

Viel spannender als die Frage wieviele Demonstranten am 1.8. in Berlin unterwegs waren, finde ich ja, wieviele es bei der angekündigten Fortsetzung am 29.08. sein werden. Die dezentrale Mobilisierung läuft ja schon auf Hochtouren. Ich glaube einige Leute im Kanzleramt/Innenministerium würden einen wichtigen Körperteil hergeben, um telegram wirksam zu blocken. Die in Chemnitz gewählte Gegenstrategie, um unerwünschte Demonstrationen zu marginalisieren (gewaltiger Aufmarsch „Wir sind mehr“) kommt diesmal unter dem Aspekt der Corona-Prävention nicht in Frage… das wird spannend!

Obwohl ich inhaltlich mit Herrn Tichy weitgehend einer Meinung bin, kann ich nicht nachvollziehen, wieso er solche Probleme hat, als „rechts“ bezeichnet zu werden!? Schliesslich berichtet er doch selbst, dass Positionen der CDU früher auch als „rechts“ bezeichnet wurden und die CDU und deren Wähler nichts dagegen hatten, im Gegenteil, weil „rechts“ für bürgerlich-konservativ steht. Wenn Herr Tichy stört, als „Rechter“ bezeichnet zu werden, macht er nur das Framing der grösstenteils linken Leitmedien mit, die „rechts“ pauschal mit „rechtsradikal“ und „rechtsextrem“ gleichsetzen und damit „rechts“ diffamieren. Darüber freuen sich die wirklich Rechtsextremen und vor allem die Neonazis, die sich dann… Mehr

Ich glaube nicht, dass Roland Tichy und Sie hier viel trennt, Sandra Richter. – Im Übrigen ist es politisch ok, zu sagen, man kämpfe gegen rechts – genauso wie es ok ist zu sagen, man kämpfe gegen links. Der entscheidende Punkt ist, ob man das mit friedlichen und fairen Mitteln zu bestreiten gewillt ist. – In dieser Hinsicht versagt als allererster unser lieber Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Ich hätte ihn, muss ich zugeben, für demokratischer gesonnen gehalten. Aber man lernt eben nie aus.

Es ist nicht so einfach, dass man o. k. dazu sagen kann, da die Positionen definiert werden müssen, so ist es zu schwammig. Noch vor ein paar Jahren war man gegen rechts und meinte damit die NPD, die jedoch schon seit vielen Jahren überhaupt keine Rolle spielt. In jedem Volk gibt es solche Leute, das gehört zur Freiheit. Es werden in D. jedoch die Verhältnisse bewusst nicht gesehen, ist ja bekannt. Hierin steckt die große Gefahr, dass man sich als Bürger ständig vorbeten lässt, es gäbe eine große Gefahr von Rechts, also der NPD-Leute. Die extrem-rechten Mörder der NSU ermordeten… Mehr

Beste an der Demo war, wie Hayali die Ernte ihrer Saat eingefahren hat. Und wie sie alle Lügenpresse Rufer anzeigen wollte.
Der sollte wie der Chebli mal ein Richter die Meinungsfreiheit erklären.

@bkkopp ich denke, es haben jetzt alle verstanden, dass du ein Hubschrauber Fan bist.
Auf den Bildern sieht man sicher auch gut die Leute links und recht unter den Bäumen.

p.s.: Danke für den Knaller mit den alternativen Fakten; die gibt´s übrigens schon länger als Trump; ich schätze mal 2000 Jahre oder so / wobei die alten Pharaonen waren da auch recht pfiffig ^^

@Thomas (die Sache mit den gutmenschlichen Bekenntnissen in Kölner Fenstern): am übelsten aufgestoßen ist mir das riesige Propagandabanner an Schinkels Altem Museum, immerhin einem Weltkulturerbe: „..gegen Haß, Hetze, Rassismus..“ usw, also das ganze realsozialistische Programm. Warum dann nicht direkt deutlich werden: „Wählt SPD/ Grüne/ SED“, also eine der Berliner Volksfrontparteien?

Ich habe beschlossen, es mit Humor zu nehmen. Ich persönlich finde das Wort „Covidiot“ genial – danke Frau Esken für diese Wortschöpfung. Ich werde mir ein T-Shirt drucken lassen mit dem Spruch „Proud to be a COVIDIOT! Saskia Esken Supporter Team – SPD 4,9!“

Nicht zu überbieten! Me too!