Auch nach einer halben Woche beherrscht die Corona-Demonstration in Berlin weiter die Schlagzeilen in Medien und Politik. Offensichtlich haben die Demonstranten einen wunden Punkt getroffen: Warum wurden frühere Demonstrationen wie BLM von denen beklatscht und bejubelt, die jetzt nach Demonstrationsverbot rufen? Darf es nur noch Demos geben, die der Regierung in den Kram passen?
Das Demonstrationsrecht ist ein Grundrecht – jetzt wird stellenweise verlangt, es abzuschaffen; manche SPD-Politiker fordern sogar, die Teilnehmer „irgendwohin“ abzuschieben. Warum dieser Hass und diese Aufregung? Denn offensichtlich haben brave, zum sehr weit überwiegenden Teil Bürgerliche ohne Gewalt demonstriert – schon das eine Besonderheit. Oder versteht die Politik nicht mehr, wie sie mit kritischen Bürgern umgehen soll? Auch viele Medien haben sich erneut blamiert – durch einseitige, einheitliche und unfaire Berichterstattung, die nachweislich die Fakten verdreht und verfälscht.
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