Laschet bricht Besuch im Flüchtlingslager Moria ab

Der Bürger fragt sich, gehört das zu den Aufgaben des Ministerpräsidenten und wer zahlt diese Kandidatenkür des CDU-Politikers?

imago images / ANE Edition

Für Asylpolitik ist bekanntlich der Bund zuständig und für Außenpolitik erst recht. Was NRW-Ministerpräsident Armin Laschet also dazu bewog, das Migrantenlager Moria in Griechenland zu besuchen, bleibt wohl spekulativ. Vielleicht wollte er schon mal ein wenig für seine angestrebte Kanzlerschaft üben.

In Moria hielten ihn jedenfalls Migranten nach Medienberichten für den Prime Minister of Germany. Sein Auftritt dort endete in einem Beinahechaos und die  Sicherheitskräfte brachten ihn hastig weg.

Der Bürger fragt sich, gehört das zu den Aufgaben des Ministerpräsidenten und wer zahlt diese Kandidatenkür des CDU-Politikers?

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Kommentare ( 88 )

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88 Kommentare auf "Laschet bricht Besuch im Flüchtlingslager Moria ab"

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Ein jämmerliches Appeasement. Typisch Herr Laschet, der Mann hat kein Rückgrat und will sich weiter für die große Transformation warmlaufen. Wenn dieser Mensch Bundeskanzler wird, kann es schlimmer kaum kommen. Sein sinnfreier Besuch des Migrantenlagers erinnert ein bisschen an den peinlichen Einschleim-Besuch des Frankfurter OB auf dem Opernplatz- er wurde davongejagt.

Ich frage mich auch, was der Ministerpräsident von NRW dort zu suchen hat. Seine Politik in NRW war im Prinzip bislang nicht so schlecht, obwohl er 2019 bei den Kohlekraftwerken etwas standhafter hätte bleiben sollen. Er wollte wohl seine außenpolitische Kompetenz als Kanzlerkandidatenkandidat unter Beweis stellen, was aber offensichtlich nach hinten losgegangen ist.

Bei Welt online ist der Artikel von der Laschet Profilierungstour schon wieder verschwunden. Anhand der Kommentare zeigte sich wohl, dass diese Nummer voll nach hinten losgegangen ist. Hoffentlich hat es sich damit als Kanzler für den Merkelmitläufer erledigt.

Der Laschet fliegt nach Moria und NRW hofft, er bleibt da…

Leider hat er übersehen, dass dies noch nicht seine Wähler sind, auch hatte er keine Gummistiefel an, so wird dies nichts mit der Kandidatenkür Herr Laschet.

Sie hielten ihn fuer den deutschen Koenig!
Kein Wunder, dass er dorthin geflogen ist.
Ist auch genau seine Stellenbeschreibung: Such‘ dir Probleme, wenn noetig im Ausland.

Für Laschet wurde es zu gefährlich, für Lieschen Müller und ihre Töchter werden es dann die lieben Nachbarn.

Weltretter Inszinierung als Merkel II auf Kosten der Steuerzahler ! Irrer geht es nicht mehr ! So voll von Weltretterei hören Laschet, Söder den lachenden Dritten im Hintergrund, der schon längst die Hauptrolle in diesem Film hat. So wird Habeck noch zum Kanzler !

Was für Laschet zu gefährlich, soll für mich genehm sein, Toll.

Was gibt es daran eigentlich zu kritisiern?
Was Laschet da gemacht hat, ist richtig: Sich vor Ort ein eigenes Bild machen.
NRW ist das größte Bundesland und viele der Migranten, die nach Deutschland zuwandern wollen, landen so zwangsläufig in NRW.
Also ist das schon richtig, wenn sich der NRW Ministerpräsident vor Ort ein Bild darüber macht, wer sich da in den Flüchtlingslagern aufhält und sich wie verhält.

@Ralf Poehling, es ist völlig irrelevant, welche Menschen sich warum in Moria aufhalten. Sie dürfen niemals zu uns kommen! Wenn doch, öffnen wir damit der weiteren unkontrollierten Massenzuwanderung und damit unserer eigenen Zerstörung Tür und Tor. Die merkelsche Verantwortungslosigkeit von 2015 muss endgültig gestoppt werden.

Sehe ich auch so. Dennoch ist es nicht verkehrt, wenn ein Politiker aus seinem berufsbedingten Elfenbeinturm herauskommt und sich selbst ein Bild macht, meinen Sie nicht? Ich halte das für gut, was Laschet da gemacht hat. Ich hätte es nicht anders gemacht.

Reden sie hier von politisch verfolgten, Flüchtlingen oder Migranten auf der Suche nach einem besseren Leben und dem „PayPal“

Wer genau in den Lagern ist, erkennt man nur vor Ort.

Sich vor Ort ein eigenes Bild machen – das hätte er in NRW auch gekonnt.

Nun, es gibt ein von diversen NGOs vermitteltes Bild darüber, wer sich angeblich in den Flüchtlingslagern aufhält. Das vor Ort zu überprüfen ist doch nicht verkehrt, oder?