Setzt sich das durch, wären deutsche Freibäder selbst an den heißesten Sommertagen künftig nicht mehr ganz so voll: Die Geschäftsführung des Heidebads in Halle-Nietleben hat beschlossen, dass es keinen Einlass mehr für Personen gibt, die die Sicherheitsregeln nicht auf Deutsch verstehen.
IMAGO / VIADATA
Sicherheit geht in Halle nun vor politischer Korrektheit: An den heißesten Tagen dieses Jahres wurde im beliebten Heidebad in Halle-Nietleben ein dramatischer Rettungseinsatz zum Auslöser einer aktuell bereits viel diskutierten Regelung. Geschäftsführer Mathias Nobel, selbst ein erfahrener Rettungsschwimmer, will mit den neuen Sprach-Bedingungen ein klares Signal setzen.
Der 12,5 Hektar große Heidesee erreicht Tiefen von bis zu 13 Metern und weist an manchen Stellen fast senkrechte Uferkanten auf. Auf den Sandstränden und Liegewiesen sind an schönen Sommertagen Tausende Besucher – vor allem Familien. Am vergangenen Sonntagabend musste Mathias Nobel ein Kleinkind aus tiefem Wasser bergen: Das Kind spielte ohne Schwimmhilfe in einem gefährlichen Bereich, die Eltern reagierten nicht auf Warnrufe. „Der See ist einfach gefährlich. Ich habe das Kind herausgeholt, die Eltern haben mich nicht verstanden“, schilderte Nobel gegenüber dpa.
Seit diesem gefährlichen Zwischenfall gilt die neue Einlassregel: Am Eingang wird nicht nur das Ticket kontrolliert, sondern auch das Verständnis der Baderegeln geprüft. Hinweisschilder zu Nichtschwimmerzonen, Tiefen und Verhaltensvorschriften existieren bereits. Bei erkennbaren Verständigungsproblemen entscheidet das Personal im Einzelfall. „Wir müssen uns sicher sein, dass die Besucher unsere Baderegeln verstehen und konsequent sein, damit die Sicherheit der Badegäste gewährleistet wird“, begründete Nobel seine Entscheidung. Die Sprachkenntnisse seien wichtig, aber nicht allein entscheidend: „Wenn das Deutsch eher schlecht ist, wir aber das Gefühl haben, dass die Menschen wissen, wie man sich am Wasser verhält, dürfen sie natürlich baden.“
Sofort kam Rassismus-Vorwurf
Die Bademeister seien bereits „an der Grenze“, sagt der Freibad-Geschäftsführer. Übersetzungs-Apps oder einzelne Erklärungen in anderen Sprachen lehnt er ab: „Mein Personal ist so schon überlastet.“ Besonders wichtig sei, dass Kinder die Regeln verstehen und unter Aufsicht von Erwachsenen stehen, die Anweisungen der Rettungskräfte verstehen. Durchsagen zur Schließung oder Warnungen würden häufig ignoriert.
Kritiker auf Social-Media-Plattformen werfen dem Freibad-Betreiber „Rassismus in Ostdeutschland“ vor, Nobel erhielt auch Hassnachrichten: „Ein verärgerter Besucher ist besser als ein vermeidbarer Badeunfall.“ Unterstützung für die Deutsch-Pflicht kommt von den Badegästen vor Ort und Rettungskräften. Die neue Regelung gilt seit wenigen Tagen und hat bereits zu vereinzelten Abweisungen geführt. Die Preise bleiben bei fünf bis sieben Euro, das Bad hat bis Mitte September geöffnet.

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In einer Zivilisation verschwinden die Mechanismen der natürlichen Auslese nicht, sie verlagern sich nur.
Wenig überraschend trifft das insbesondere diejenigen, die nicht über die erforderliche Mindestqualifikation verfügen, um an der fraglichen Zivilisation sinnvoll teilzunehmen.
Ich bin ein Rassist, weil ich kein Rassist bin, mir aber stetig gesagt wird, ich wäre ein Rassist, so bin ich eben Rassist und meine Sicherheit wird dadurch eher erhöht!
Eben gelesen, die Stadt Halle hat bereits die Rücknahme der Einlassregel gefordert! Noch Fragen?
Rassismus bedeutet, dass ich einen Menschen als weniger wert erachte und auch so behandle, weil er eine bestimmte ethnische oder rassische Herkunft beziehungsweise Abstammung hat. Das ist die Definition von Rassismus. Das liegt dem Wort inne. Wenn ich Menschen anders behandeln weil sie andere Fähigkeiten besitzen, die für etwas Bestimmtes wichtig sind, dann handle ich nicht rassistisch. Ich handle absolut sachlich. Wenn es nötig ist, dass ich zu meiner eigenen Sicherheit und der Sicherheit anderer verbal geäußerte Anweisungen verstehe, dann ist es absolut sachlich, wenn diese Fähigkeit kontrolliert wird. Dem Betreiber dieses Bades ist ja nach eigener Aussage die Herkunft… Mehr
Warum lässt man der Natur nicht einfach ihren Lauf?
Weil der Betreiber Herr Nobel den Kopf hinhalten muß, nicht aber Halles OB oder sonst irgendein Sesselfurzer.
Sicherheit vor Gleichmacherei.
Klasse!
Man kann doch sicher auch eine Alternative anbieten: ein Uffer für jene, die kein Deutsch können – betrieben von denen, die kein Deutsch können. Das wäre doch sehr gleichberechtigt.
Wenn ich im SELBSTBEDIENUNGsladen alles einpacke, was mir gefällt und meine, dass es genau so gehört, werde ich auch eines besseren belehrt…
Wen interessiert es eigentlich noch, wenn laute Spinner irgendwas von Rassimus quatschen.
„Deutschland“ ist nun mal politisch korrekt bis ins eigene Grab. Statt „schwierige Personen“ per Hausrecht draußen zu halten lieber um die Sicherheit selbiger sorgen.
Frauen und alle Anderen belästigen geht allerdings klar und stellt offensichtlich keinen „Rassismus“ dar.
In Groß Brittanien gab es allein durch Grooming 250.000 Opfer. Da hat man über Jahrzehnte lieber auch nicht das eigentliche Problem angesprochen sondern dafür gesorgt, dass das „das große Schlachten“ weiterläuft.
Bevor es zu einer Eskalation kommt, könnte es der Freibadbetreiber mit Pictogrammen versuchen. Die kennt jeder . Zum Beispiel in Olympia ( Sport) Geländen.
Und noch etwas: Wer schonmal Absolute Panik erlebte,(Egal ob Aktiv oder Passiv) weiss, das betroffene Nichts von dem Vestehen was man ihnen zuruft. Egal in welchen Sprache.
Das ein Elternteil dem gerade ein Kind „ertrinkt“ das richtige tut, darf und kann bezweifelt werden…
In solchen Situatiionen ist nicht die Sprache das Problem…
Sie haben den Artikel missverstanden. Es geht nicht darum wie jemand der in Panik ist reagiert. Es geht darum, dass keine Panik entstehen soll, wozu der Badegast in der Lage sein muss die Warnzeichen und Texte, als auch das gesprochene Wort des Bademeisters zu verstehen.
Der für alle Zeiten vollallimentierte „Badegast“ ? Ihm gilt unsere ganze Sorge.
Am Besten noch die Kosten für einen oder mehrere Schwimmkurse ins Bürgergeld einpreisen um „unserer Verantwortung nachzukommen“.
Ich denke, Sie verkennen hier das Problem. Denn wer die Landessprache nicht beherrscht, wird sich im Notfall auch nicht entsprechend bemerkbar machen können. Im Übrigen verstehen Menschen selbst in Panik noch Zurufe. Es ist sogar sehr wichtig, mit ihnen zu sprechen, wie jeder Rettungssanitäter oder Feuerwehrmann Ihnen gerne erklären wird. Ob sie dann immer angemessen reagieren, ist natürlich eine andere Sache. Übrigens lehnen inzwischen bereits die ersten Ärzte die Behandlung von Menschen in ihrer Praxis ab, wenn die Deutschkenntnisse für einen eindeutigen Informationsaustausch nicht ausreicht und kein zuverlässiger Dolmetscher mitgebracht wird. Denn wenn etwas schief läuft, wird der Betroffene den… Mehr
Ihrer Behauptung nach wäre es grundsätzlich sinnlos, mit in Panik geratenen Leuten zu kommunizieren. Völlig absurd, aber Hauptsache, irgendwas dagegengeschwafelt.
Warum sollen wir uns um diese Menschen kümmern? Was ist bitte so schwer, Deutsch zu lernen, wenn man schon mal hier ist….
Das wäre nicht passiert, wenn sie trotz des fehlenden Deutsch sich an die Regeln gehalten hätten. Diese Regeln sind ziemlich gleich überall auf der Welt – pass auf dein Kind auf.
Richtig. Nennt sich Eigenverantwortung. Aber genau die sprechen wir diesen Leuten ab. Ähnlich wie in der fehlgeleiteten Justiz.
Also müssen die Nutzlos Migranten auf unsere Kosten „rundum betreut werden“.
Ich hebe das Thema mal weg von der infantilen Hassebene auf eine Intelligenzebene.
Natürlich ist DIE Regel: Pass auf dein Kind auf.
Das gilt auch für Deutsche im Ausland (dessen Sprache sie nicht sprechen (wollen/können und dessen Regeln sie nicht kenne).
@Deutscher: Sie bekommen ja bereits beim Schreiben Panikanfälle. Da hilft keine „Ansprache“ mehr. In keiner Sprache. Ausser vllcht in Latein: „homo perditus“. Freundschaft !
Zudem hat sich diese “ Angelegenheit “ bereits erübrigt. Der Betreiben wurde von der Verwaltung aufgefordert, diese Regeln nicht anzuwenden.
Wenn es Personalmangel gibt, das Freibad einfach schliessen. Und Gut iss…
Mit Vorgaben die man nicht wirklich kontrollieren kann und schon gar nicht durchzusetzen vermag, sollte man besser zurückhaltend sein.
Andererseits wäre es für mich ein Heidenspaß, würde das Schwimmbad von Massen lebenslustiger Neupässler gestürmt werden, während der Bademeister sowie die Polizei verdattert daneben stehen und sich bemühen, das alles „friedlich“ (friedlich = keiner wehrt sich) ablaufen zu lassen.
So wie die Kinos, Theater, Kirmesfahrgeschäfte gestürmt werden? Es handelt sich um einen See, dessen Betreiber die Verantwortung für die Sicherheit der zahlenden Badegäste übernimmt. Und der merkt, dass er mit der Verantwortung für Badegäste nicht übernehmen kann, wenn diese aufgrund ihrer Sprachbarriere (und offenbar auch mangelndem Sicherheitsbewußtseins), sich immer wieder in extrem gefährliche Situationen begeben. Ein System funktioniert eben nur solange, wie alle mitmachen.
Ihre Freude an dem von Ihnen geschilderten Szenario, kann ich deshalb nur als Schadensfreude bezeichnen. Denn am Ende sind es nämlich die „Neupässler“, die die Zeche bezahlen.