Sollen sie ihre Sensationen haben in den Redaktionen, wenn sie wenigstens zusätzlich Zusammenhänge beleuchten, bewerten und weiter schauen als bis nächste Woche. Ohne Scheuklappen am besten.
Sieht man sich die linke und linksliberale Reaktion auf Immigrationskritik in Deutschland oder auf das Brexit-Votum in England näher an, dann liegt Autor Guilluy mit der Vermutung, dass die Eliten eine gelenkte Demokratie dem jetzigen System vorziehen würden, wohl nicht ganz falsch.
Hugo Müller-Vogg geriet in die Rolle, die bisher üblichen Macht-Deals als "part of the game" zu erklären. Während Rainer Brüderle den Systemkritiker gibt, soweit das einem aus der Mainzer Idylle Gonsenheim über die Lippen kommen kann.
Die Woche der Fragen: Wer wird The Biggest Loser bei der SPD? Wer kennt alle Weihnachtslieder? Und wer will Sex mit Madonna? Ansonsten reden alle von den Clowns mit Maske - wir von denen ohne Maske.
Freiheit, Toleranz und Offenheit sind Null-Werte, wenn ihre Grenzen und ihr Gegenteil nicht klar definiert sind. Sich wegducken, zustimmen oder schweigen sind keine Garantie für das Verschontwerden. Wehren wir uns! Verweigern wir uns!
Der Stromverbraucher muss für jenen »grünen« Strom zahlen, der gar nicht erzeugt wird, weil in die Netze wirklich nichts mehr passt oderweil noch keine Leitungen gebaut sind, um den Strom abzutransportieren. Doch den Betreibern sind 20 Jahre Einnahmen garantiert - ob sie Strom liefern oder nicht.
Bengt Holmström wurde mit dem Wirtschaftsnobelpreis 2016 ausgezeichnet. Eines seiner bekanntesten Modelle zu „Moral Hazard in Teams" behandelt die Frage, wie Menschen in Teams sinnvoll zusammenarbeiten. Grunderkenntnis: Kapitalismus funktioniert besser als Sozialismus.
Erst wenn Cryan einen Aufsichtsrat bekommt, der diesen Namen verdient und der bereit ist, die ehemaligen Vorstandvorsitzenden zur juristischen Verantwortung zu ziehen, hat er die Einkesselung erfolgreich gesprengt.
Die offene Gesellschaft war der APO kein Vorbild. Und so ist es noch heute. In schwarz-rot-grünen Köpfen spukt die Vorstellung, Deutschland (und am besten auch der Rest der Welt) könne nach ihren Maßstäben genesen.
Trump, sagen die Freunde meines Freundes in seinem Stamm-Diner weit weg von Washington, sei ein Kotzbrocken, aber alles, was er über Hillary sage, sei die reine Wahrheit.
Wir müssen dafür sorgen, dass diejenigen, die zu uns gekommen sind, Unruhe stiften und unsere Gesetze nicht akzeptieren können oder wollen und gegen sie handeln, kein Teil unserer Gesellschaft werden, sondern unser Land verlassen.
Der Multikulturalismus, die Willkommenskultur, die „Sehnsucht“ nach mehr Vielfalt, von der die Kanzlerin spricht, sind lediglich Instrumente zum Zwecke der Auflösung des Nationalstaats in einer europäischen Superstruktur. Ist Barbara Kösters These.
Macht Schluss mit dem Urteils-Terror, fordert Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann.
Was die ARD hier – noch hochgeputscht zu einer “Eurovision” mit Österreich und Schweiz ablieferte, war Volksgerichtshof als Schmierentheater: weil es der Seriosität, mit der solche Grenzfragen sehr wohl diskutiert gehören, nicht gerecht wurde.
Die Entwicklung weg von der Marktwirtschaft und hin zu immer mehr „Verkumpelung“ von Regierung, Großindustrie und Banken droht, sich fortzusetzen. Das fördert Kungelwirtschaft, die nicht auf den Befehl der Konsumenten hört, sondern den der Bürokraten.
Die dritte und letzte TV-Debatte ging komplett an Hillary Clinton. Am Ende der Debatte verließen die nächste US-Präsidentin und ein geschlagener Donald Trump den Saal.
Der Mandatsträger der Demokratie hat ihre Ordnung strikt einzuhalten: Er hat buchstäblich Diener des Volkes zu sein. Obwohl wir unser Herrschaftssystem weiter Demokratie nennen, ist dieser Konsens aufgekündigt. Was bleibt, ist ritualisierte Demokratie-Show.
Weltweite Handelsliberalisierungen und Freihandelsabkommen dürften zweifelsohne das Wachstum des Welthandels unterstützen. Aber Strukturreformen und zugleich expansive Fiskalpolitik und expansive Geldpolitik passen nicht zusammen. Von Norbert F. Tofall
Haben Sie den Mut, ungeliebt zu sein! Merkel hat Interessen. Karrierejournalisten mögen Ihnen hierzu ein diffuses Blasphemie-Bauchgefühl eingeimpft haben. Aufgeklärte Erwachsene wägen Merkels Interessen gegen die eigenen ab.
Die großzügige Förderung von E-Autos zu Lasten der Steuerzahler greift nicht. Offensichtlich sind die Fahrzeugkonzepte schlicht falsch. Und Überraschungssieger ist die Deutsche Post. Eine Killer-Applikation wird in Aachen vorbereitet.
























