Die EEG-Umlage für 2018 ändert sich wenig: 6,792 Cent pro Kilowattstunde (plus MWSt) werden gleichmütig zur Kenntnis genommen. Solide 0,088 Cent weniger, die auf der Stromrechnung nicht auffallen. Der künftige Preistreiber ist ein anderer Rechnungs-Posten.
"Konrads Erben" ist ein Merkel-kritischer Zusammenschluss von CDU-Anhängern und früheren Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wir dokumentieren einen Beitrag, der sich über die "Wahlanalyse" aus dem "Konrad-Adenauer-Haus" der CDU lustig macht.
Der mutige Kampf von vier (oder fünf) Studenten „im Großraum Berlin als erster Versuch zur Umsetzung des Ansatzes „zur Förderung einer offenen, toleranten und gerechten Gesellschaft“ droht vorerst seit dem 24.09.2017 zu erlahmen. Oder Auftrag erfüllt?
Falls die Neulinge von der AfD wissen wollen, wie das „Hohe Haus“ mit unerwünschten Schmuddelkindern umgeht, könnten sie das von altgedienten Kollegen der Grünen und der Linkspartei alias PDS erfahren. Auch die wurden erst einmal ausgegrenzt.
Wieder mal eine Bertelsmann-Studie – aber als Staatsbürger sollte man etwas gegen eine weitere Verstaatlichung, gegen ein weiteres „Outsourcing“ der Erziehung haben. Nein, Deutschland darf kein totaler Erziehungsstaat sein.
Ohne verflixte 7, zwischen Goldlöckchen und hartem, aber verdaubarem Brexit können die Anleger wohl optimistisch nach vorn schauen.
Ich plädiere dafür, die verdummende politische Gesäßgeographie nicht mehr mitzumachen, das Gedankengefängnis „links und rechts“ zu verlassen. Wer die Gesäßgeographie mitmacht, bleibt in ihr gefangen.
Houellebecq sagt dem Spiegel, dieses sei sein letztes Interview. Er mag keines mehr geben. Seine Intuition befände sich gewissermaßen „auf der Suche unterhalb des Vernünftigen.“
Die keltischen Spukgeister gehen um in Berlin: Minister, die keine mehr sind, reden zu allem zwischen Himmel und Erde. Was darf ein "geschäftsführende Bundesregierung" die keine Mehrheit findet?
Männer ekelhaft, alle Frauen Opfer? DER SPIEGEL widmet dem einen Titel - BamS schreibt über drei Mädchen aus Kroatien, die in Diensten eines Roma-Clans "zehntausend Wohnungen ausgeraubt" haben. Publizistisches Wochenende des Geschlechterkampfs.
Absurd: Eben hat die SPD ihren Wahlkampf mit „sozialer Gerechtigkeit“ haushoch verloren und jetzt erklären Vertreter von CDU und Grünen, das „Soziale“ solle im Mittelpunkt einer Jamaika-Koalition stehen.
In „Die Welt aus den Angeln“ und „Was auf dem Spiel steht“, in Österreich auf Platz 1 der Bestsellerlisten bietet der Historiker nicht das übliche Weltuntergangsszenario, sondern ein kühles Plädoyer für Vernunft.
Die Kanzlerin winkt huldvoll vom Balkon, aber noch ist unklar: Bleibt Horst? Wird Göring-Eckardt Ministerin? Warum bieten Buchmacher keine Wetten auf Jamaika an?
Nach drei Wochen zähem Schachspiels setzt der spanische Premier den katalanischen Carles Puigdemont mit der Anwendung des Verfassungsartikels 155 erstmal schachmatt. Die Regionalregierung wird suspendiert, Neuwahlen werden angekündigt. Gelöst ist nichts.
Es wäre für Linke wie Rechte hilfreich, wenn apokalyptische Endzeithysterie und Fünf-nach-zwölf-Schreckgespenster außen vor bleiben würden. Nein, es geht nicht ohne Dialog.
Migration und Globalisierung sind Prozesse, die Europa tiefgreifend verändern - und insbesondere Deutschland, das seine Grenzen so entschlossen geöffnet hat. Voraussetzung dafür ist das Wachstum der Bevölkerung in Afrika und die Vorstellung dass Gleichheit keine Grenzen kennen darf.
Im SPIEGEL-Interview mit Joschka Fischer sieht dieser die AfD in der Tradition der NSDAP. Seine Diagnose: Die „Nazi-Opas“ sind wieder da.
Alles wird Merkel bedauern und keine Verantwortung übernehmen. Sie hat ja gar nichts getan – dürfte sie sagen, wenn sie traurig auf die Ruinenlandschaften blickt, die sie den Europäern hinterlassen hat. Sie hat ja gar nichts getan. Da hat sie allerdings recht.
Die ARD bietet den besseren TV-Journalismus. Mehr Vielfalt, weil dahinter keine zentralistische Organisation steckt wie der Mainzelmännchengesangsverein auf dem Lerchenberg.
Achim Winter am Atlantikstrand! Wie lässt es sich so leben im deutsch-französischen Gemeinschaftsraum? Da schlägt er hoch, der Pulse d'Europe!






























