Europa zerfällt

Migration und Globalisierung sind Prozesse, die Europa tiefgreifend verändern - und insbesondere Deutschland, das seine Grenzen so entschlossen geöffnet hat. Voraussetzung dafür ist das Wachstum der Bevölkerung in Afrika und die Vorstellung dass Gleichheit keine Grenzen kennen darf.

© Philippe Huguen/AFP/Getty Images
Men sit outside tents on October 6, 2017 in Lille, northern France at a migrants and refugees makeshift camp in the former station of St Sauveur

Der 2016 verstorbene Historiker Peter Rolf Sieferle hat in seinem Buch „Das Migrationsproblem“ die Flüchtlingskrise aus Sicht des Wissenschaftlers analysiert und ist zu interessanten, logisch begründeten Schlüssen gekommen. Er zeigt dabei die weitreichenden Konsequenzen der Migrationspolitik mit unerbittlicher Logik und Konsequenz. Er geht an die Problematik mit nüchterner Distanz heran, eine Methode, die in erster Linie aus Naturwissenschaften bekannt ist. Die wesentlichen Gedanken des Buches sind in diesem Artikel zusammengefasst.

Migrationsursachen

Als Hauptursache der Migration macht Sieferle die Geburtenrate in Afrika und im Nahen Osten aus. Dort haben der Kampf gegen Hunger und die verbesserte Medizin Wirkung gezeigt, und so werden die Afrikaner älter und die Kindersterblichkeit geht stark zurück. Da Maßnahmen zur Geburtenkontrolle weitestgehend fehlen, wächst der afrikanische Kontinent um derzeit eine Million Menschen alle zehn Tage. Die afrikanische Wirtschaft kann diese Wachstumsraten nicht verkraften und das treibt junge aktive Afrikaner in die Ferne.

Auf der anderen Seite hat sich auch in Afrika eine Informationsgesellschaft entwickelt. Ihnen ist also bekannt, wie wir in Europa leben und sie verfügen über die Informationskanäle, wie man Europa erreichen kann. Eine Familie kann so einen Sohn vorschicken, der bei Erreichen seines Ziellandes die Aufgabe hat, die Familie nachzuholen und/oder Geld zu schicken.

Situation in den Zielländern

Sieferle betrachtet abstrakt die ökonomische Situation der westlichen Demokratien im 20. Jahrhundert und zeigt auf, dass die Steigerung der Produktivität in der Welt der Nachkriegszeit ein massives Steigen der Löhne mit sich brachte. Allerdings stiegen auch die Löhne für Arbeit, die nicht direkt mit der Produktivität zu tun hatte. Damit verdiente ein Busfahrer oder Angestellter der Stadtverwaltung in den USA ein Vielfaches eines Kollegen aus der Dritten Welt, der im Grunde die gleiche Arbeit verrichtete. Das lag schlicht und einfach an der Mobilitätsbeschränkung für Arbeit und führte zur Prosperität der ganzen Gesellschaft eines Landes. Die USA profitierten am stärksten von dem Effekt, da der Dollar die einzige Weltwährung war. Migration in die USA war damals schwierig und zu ca. 90% Europäern vorbehalten. Selbst ein einfacher Arbeiter konnte sich mit seiner Lebensleistung oft ein Eigenheim leisten und eine Familie ernähren.

Die Situation änderte sich schleichend ab den 70er Jahren. Zunächst fing der Aufstieg anderer Wirtschaftsmächte an, wobei der ostasiatische Raum derzeit dabei ist, unsere Produktivität nicht nur einzuholen, sondern zu überholen. Früher galt das insbesondere für Japan, nun aber auch für China, das zehnmal mehr Einwohner hat als Japan. Sowohl auf den Absatzmärkten als auch bei den Rohstoffen findet eine zunehmende Konkurrenzsituation zwischen diesen Ländern statt, wobei der Auftritt von China als Wirtschaftsmacht durch die schiere Menge an Personen entscheidend sein wird, die weit größer ist als in EU, USA, Kanada, Australien und Russland zusammen.

„Droht ein globaler Konflikt?“ – alles Humbug
USA, China und Russland - die neuen "großen Drei"
Dieser Globalisierungsprozess führte dazu, dass der Arbeiter in Europa und den USA mit fernen Arbeitern z. B. in Japan konkurrierte und durch Verlagerung von Produktion und Fertigung plötzlich ein Heer von Arbeitslosen entstand. Die verbleibenden Arbeiter mussten sinkende Reallöhne hinnehmen, da ansonsten der Standortnachteil des Westens die Ware zu teuer machte. Genau wie vorher die relativ zur Welt steigende Produktivität im Westen auch die Löhne aller Arbeitnehmer steigen ließ, rutschten im Nachgang zu den sinkenden Löhnen im produktiven Bereich auch die Reallöhne für Erzieher, Ärzte, Lehrer und Angestellte ab. Heute haben 40jährige Arbeiter und Angestellte oft kein Eigentum und selbst Ärzte kommen erst in den Genuss von Wohlstand, wenn sie die Lebensmitte erreichen. Dieses Phänomen hängt mit der unsichtbaren Konkurrenz anderer Länder eng zusammen und hat insbesondere in den USA und Westeuropa zum Abstieg weiter Teile der Mittelschicht geführt.

Durch die Migration vieler Menschen aus der dritten Welt entsteht sogar ein Strohfeuer an Beschäftigung, da eine gewaltige Industrie zur Versorgung der Migranten entsteht, die es ohne sie nicht gab. Paradoxerweise müssen die Migranten also gar nicht selbst arbeiten, sondern erzeugen ein „Wirtschaftswunder“ in den Zielländern, das allerdings rein durch Umverteilung aus Steuermitteln finanziert wird und einen Wertschöpfungsbeitrag von exakt Null hat! Da die Migranten auch die Infrastruktur nutzen, spüren Einheimische vor allem steigende Mieten und überall steigende Kosten, da ihre Kosten auf die Allgemeinheit umgelegt werden und sie Wohnraum belegen, den ansonsten Einheimische hätten nutzen können. So ergibt sich in meiner Wohnregion am Bodensee die kuriose Situation, dass Saisonarbeiter aus ganz Europa kommen und oft weit entfernt winzige Zimmer zu Höchstpreisen anmieten, während Asylbewerber in der ganzen Stadt verteilt leben, sich im Sommer meist wie Touristen im Freien aufhalten, aber am Arbeitsprozess nicht beteiligt sind.

Es gibt natürlich Gewinner der Globalisierung und der veränderten Wettbewerbsbedingungen. Zum einen sind das hoch spezialisierte Arbeitskräfte, aber auch global agierende Firmen und ihre Aktionäre. Allerdings ist diese Gruppe verschwindend klein und kann den Verfall der Mittelschicht nicht aufhalten. Jedoch ist diese Gruppe sehr mächtig und übt in Form von Lobbyismus Einfluss auf den Staat aus.

Das Ende des Sozialstaates

Sozialstaaten sind Errungenschaften, die auf dem Prinzip der Genossenschaft funktionieren. Die Teilnehmer sind begrenzt auf eine definierte Gruppe, ähnlich wie die Mitglieder eines Vereins oder die Versicherungsnehmer einer Versicherung. Das Rentensystem baut sogar auf dem Generationenvertrag auf, bei dem die jungen Leute die Alten finanzieren, bis sie selber Empfänger werden. Das Ganze funktioniert nur, wenn politische und ökonomische Räume deckungsgleich sind. Wenn aber nun Migranten einfach in den Sozialstaat einwandern können, wie es ihnen beliebt, sind die erbrachten Leistungen an eine weit größere Gruppe zu verteilen, als vorgesehen war. Wandern Unqualifizierte ein, die noch dazu wesentlich mehr Nachwuchs als die Einheimischen in die Welt setzen, dann wird der Sozialstaat zum Anachronismus.

Früher war er gedacht, um Kranke, Alte oder Behindere zu unterstützen, nun wird er zum Versorgungsvehikel für jeden, der ins Land kommt. In Deutschland stiegen die Kosten des Sozialstaats bis 2016 auf über 900 Milliarden Euro, ohne dass es eine Krise gab oder mehr Arbeitslosigkeit. Wie bereits erwähnt, löste die Migration am Arbeitsmarkt sogar ein Strohfeuer aus.

Sieferle kommt zum gleichen Schluss wie Milton Friedman, dass man eben Sozialstaat oder offene Grenzen für Migranten haben kann, aber nicht beides zusammen. Der Zusammenbruch kann zwar etliche Jahre dauern, ist aber unvermeidbar.

Rationalität des Protestes gegen Migration

Sieferle sieht drei grundsätzliche Positionen, wie Zielländer mit dem Phänomen der Massenmigration umgehen können:

  1. Totale Abschottung (Japan, China)
  2. Selektive Migration (Australien, Kanada, Neuseeland, USA)
  3. Unbeschränkte Migration auch ohne Pass (Deutschland, EU mit Einschränkungen)

Sieferle zeigt zunächst auf, dass Zielländer der Massenmigration grundsätzlich diese drei Möglichkeiten gewählt haben und erwartet, dass es in den Ländern einen demokratischen Diskurs über diese Alternativen und deren Ausprägungen gibt. Er versteht deshalb auch nicht, warum in Deutschland Kritiker der gewählten Lösung als „rechtspopulistisch“, „rückständig“ oder „ausländerfeindlich“ verschrien werden.

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Kommentare

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  • Jochen Heistermann

    Die Krise wird gar nicht so erlösend werden. Wenn wir die Leistungen im sozialen Bereich zurückfahren, dann werden die Migranten mobil und in Gruppen recht hemmungslos zu Werke gehen. Wir stecken in einer Falle, da wir nicht bereit und wohl auch kaum fähig sind zur Verteidigung.

  • Medley63

    Naja, Merkel war auf die osteuropäischen Nachbarstaaten eigentlich garnicht wütend. Sie musste allerdings so reden wie sie es tat, weil sie bei einem Lob von Orban und Co. in der Öffentlichkeit einen vorherigen politischen Fehler(Grenzöffnung im Sep. 2015) ihrerseits eingestanden hätte. Merkel hat sich den Nymbus einer weisen Staatsmännin, die souverän über den Dingen schwebt, durch kluge Taktiererei hart erarbeitet und will ihre quasi „Gottgleichheit“ nicht durch eingestandene allzu menschliche Schwächen selbst zerstören.

  • Medley63

    Die Intelligenz ist zu 80% erblich und zu 20% von der unterstützenden oder auch vernachlässigenden Umwelt abhängig, obwohl diese Definition eigentlich auch irreführend ist, da die intellektuelle „Höchstgeschwindigkeit“, also die absolute Grenze, die ein Mensch mit noch soviel „Gaspedaltreten“, also mit schulischer Förderung und sonstigen Maßnahmen nicht überwinden kann, praktisch zu 100% erblich ist.

    • Dieter Kief

      Steve Sailer – er rangiert weltweit unter den besten fünf Fachjournalisten über IQ und verwandte Themen, vermutet, dass es eine realistische Annahme ist, dass man schwache Schüler bei gutem bis sehr gutem Unterricht eine halbe Standardabweichung anheben kann; dass sie also die Schule ca. 6-8 IQ-Punkte besser verlassen können, als sie in sie eingetreten sind – bei optimaler Förderung. Ich habe hie und da auch unterrichtet – alle Leute, von superschlau bis einfältig, und mein Gefühl sagt: Das könnte stimmen; wie gesagt, Sailer kennt sicher hunderte einschlägiger Studien und er kommt aufgrund dieser Kenntnis zu seiner Einschätzung.

      Ich denke, das ist auch das, was viele Nicht-Fachleute so bauchgefühlsmässig sagen würden.

      Ausserdem noch wichtig: IQ ist nur eine notwendige, keine hinreichende Voraussetzung für den Erfolg im Leben; auch das ist unter Fachleuten ziemlich durch. Auch Sailer sagt das sehr unumwunden und unmissverständlich.

      Es scheinen sich nur all diejenigen zu irren, die glauben, der IQ sei sozusagen völlig arbiträr.

      Wenn ich mir die Sache mit diesem Abstand ansehe, bin ich immer wieder vollkommen erstaunt, dass man solche nun wirklich tausendfach experimentell gezeigten Sachverhalte noch immer wie hinter vorgehaltener Hand vorbringen muss.

      Ich such‘ immer noch händeringend nach Foren und einer qualifizierten Öffentlichketi, die sich diesen simplen Tatsahcen stellt. Es sieht fast so aus, als müsste irgendwo ein soziapsychologischer Luther auf den Plan treten, und wenigestens den simpelsten Fakten in Sachen IQ Gehör verschaffen.

      PS

      Wenn ich James Thompson auf unz.com richtig versstehe, gibt es auch Neuigkeiten in Sachen Frauen-IQ, die der herrschenden Gleichstellungseuphorie von Barley und Peters usw. einen erheblichen Dämpfer verpssen müsste. Wie es aussieht, sind Frauen nicht nur beim Billiard und beim Schach den Männern genetisch ein wenig hinterher, sondern auch in einigen anderen Disziplinen.

      Das könnten Welt-Neuigkeiten sein, wenn sich die Berichte, auf die Thompsons vorletzte Woche verwies, als haltbar herausstellen sollten.

      PPS

      Ich rede hier am See hie und da mit retirierten Natwisslern, die diese Dinge blicken, die sich aber resigniert aufs Altenteil zurückziehen – u. a. weil sie einfach nicht gerne Rassist genannt werden. Das verstehe ich, aber ich würde mir dann doch ein wenig mehr Mut von den alternden Heroen wünschen.

      PPPS

      Wünschen wird man ja noch dürfen…

      PPPPS

      Ich meine in der Tat, dass man die oben angesprochenen Dinge nur um den Preis unsinniger (=unproduktiver) gesellschaftlicher Spannungnen als rassistisch brandmarken oder am besten überhaupt tabuisieren kann.
      Nochmal anders gesagt: Ich glaube, auf die Länge schürt man den gesellschaftlichen Unfrieden, wenn man solche Fakten ignoriert oder als unmenschlich brandmarkt. – Es hilft glaub ich alles nix – es gilt nach wie vor: Sapere aude – habe Mut, dich Deines Verstandes zu bedienen!

      Ja: Mut.

  • Medley63

    Ohne die Fachkompetenz der rund 5 Millionen „Weissen“ würde in SA die Wirtschaft kollabieren. Das weiß auch die Regierungspartei ANC, denn ansonsten hätte man sich wohl so wie die Hardcore-Sozialisten unter Mugabe in Simbabwe verhalten.

  • Dieter Kief

    Zur Frage der Asugrenzung Sieferles ein paar Bemerkungen:

    Ich stimme zu, Herr Heisterman, die Ausgrenzung Sieferles ist ein überaus interessantes Thema.

    Immerhin war Sieferle Professor in der Elite-Uni Sankt Gallen. Auf dem Groh-Ticket über Konstanz (Dieter Groh) und – Peter Glotz! – bekam Sieferle in Sankt Gallen einen Lehrstuhl.

    Glotz dürfte Sieferle auch deswegen nach Sankt Gallen geholt haben, weil er interessiert war an vernünftigen (=klugen/belesenen/argumentationsstarken) intellektuellen Gegnern. Glotz wollte Dinge wissen – und sich nicht in erster Linie mit Seinesgleichen „wohlfühlen“ / gegenseitig beweihräuchern).

    Nun ist es leider so, dass die Groh/ Glotz / Sieferle -Spur in unserer Öffentlichkeit langsam zuwuchert / verschwindet.

    Glotz ist in der SPD verschunden und hat nur noch einen regelmäßigen publizistischen Fürsprecher, soviel ich sehe, nämlich den Spiegel-Schreiber Nils Minkmar. Der aber ist ein reiner WWohlfühl-Sozialdemokrat ohne weitere Reflexionskraft.

    Die ganze Angelegenheit ist so aufgedröselt ein intellektuelles Versagen auch der SPD und ihrer intellektuellen Begleiter.

    Wenn man sich weiter vor Augen hält, dass Sarrazin etliche Sieferle-Gedanken bereits ziemlich klar ebenfalls artikuliert hat, und dass sowohl von Dohnani als auch Helut Schmidt in wichtigen Punkten ganz nah bei Sarrazin sind, dann wird die Causa Sieferele noch unheimlicher. Es hängt hie und da an Kleinigkeiten, wie selbst wichtige (!) Gedanken öffentlich verfangen….

    (Hier noch der Einschub, dass Sieferle leider ein wenig monoman war, und dass das auch für Sarrazin gilt, wie ich fürchte – und selbst für HM Enzensberger und Siegfried Kohlhammer – die waren sich ca. 2010 ff. ziemlich einig in ihrer Islam-Kritik, aber soviel ich sehe, hat keiner je den anderen zitiert oder auf ihn verwiesen. Es gab keine Vermittlung zwischen diessen ziemlich weitsichtigen Einzelgängern. – Die aber ist nach wie vor ein Desiderat ersten Ranges! – Einschub beendet).

    Zurück zur SPD: Schmidt z. B. war eindeutig gegen die Verharmlosung der sozialen Probleme, die der islamische Zuzug bereitet. Er hat das auch hie und da in ziemlicher Schärfe gesagt. Aber es gab (u dgibt…) in der Führung der SPD keine(n), der diese Hinweise/ Argumente angemessen bearbeitet hätte. Es regiert nach wie vor Ignoranz/ Angst, intellektueller Kleingeist in dieser Sache.

    Meine systematische Vermutung ist, es wird auf die Länge nicht gehen, ohne Murray/Herrnsteins „The Bell Curve“.

    Dass Sieferle (und Enzensberger!) ausgerechnet dieses Buch für verfehlt hielt, ist eine Ironie am Rande. Er ist immerhin einer, der zeigte, dass man auch ohne die „The Bell Curve“ eine ordentliche /produktive Gegenwartsdeutung leisten kann.

    Herr Heistermann, mein Fazit lautet – es gibt noch viel zu tun! Ihnen einstweilen vielen Dank für Ihren soueränen Beitrag zu diesem spannenden und wirklich drängenden Thema.

  • Medley63

    Thailand? Namibia? Paraguay? Südafrika???? Ungarn???????????

  • Jochen Heistermann

    Es ist nicht so einfach. Die AFD kann ehrlich gesagt nicht wirklich überzeugen, die FDP drückt sich um die kritischen Fragen herum und sosnt gibt es keine echte Kraft gegen die Politik, die im Grunde das umsetzt, was Sieferle so dystopisch beschreibt. Die Medien lassen kaum Diskurs zu (abgesehen von Achse oder Tichy oder einigen Blogs). Die Situation ist ähnlich wie in Schweden, wo es auch so ein Meinungskartell gibt.

  • reinerhanskurt

    Dieses Volksversagen ist aber in erster Linie der einseitigen linkslastigen Medienberichterstattung geschuldet. Nach wie vor bezieht Lieschen Müller ihre politische Weltsicht vom ZDF, ARD oder den traditionellen Printmedien und ist von deren Glaubwürdigkeit überzeugt. Eine wesentliche Änderung ist mittelfristig nicht zu erwarten. Die Missstände müssen erst noch deutlicher werden, um eigenständiges Denken zu bewirken.

    • Cornelius

      Prinzipiell zwar richtig: aber noch nie war es so einfach wie heute „Feindsender“ zu hören.

      Und positiv: diejenigen, für die alternative Informationskanäle Neuland sind, sterben langsam weg.