Die hitzige Debatte um die Zukunft Grönlands überlagert bereits die US-amerikanische Intervention in Venezuela. Dabei zeigt sich hier der Hauptstrang der sich abzeichnenden neuen Ordnung der Welt. Diese wird zwischen den USA und China entschieden. Europa bleibt derzeit nur die Rolle eines zunehmend nervös agierenden Statisten.
Vom „historischen“ Iran-Deal bis zur Brandmauer-Rhetorik: Steinmeiers außen- und innenpolitische Bilanz ist ein Lehrstück des Irrtums. Wer die Mullahs stärkt, Putin verharmlost und dann die eigene Opposition delegitimiert, dem kann man die jetzige vorgebliche Empörung nicht abnehmen.
Spanien steht unter Schock: Bei der Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge im Süden des Landes sind nach offiziellen Angaben bislang 40 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 170 weitere wurden verletzt. Unter den Opfern befinden sich nach Angaben des Auswärtigen Amtes auch deutsche Staatsangehörige. Die Identifizierung der Toten dauert noch an.
Darf ein AfD-Abgeordneter Vertretern der Regierung „Inkompetenz“ vorwerfen? Offensichtlich nicht. CDU, CSU, SPD, Grüne und Linke haben sich das Präsidium des Bundestags so aufgestellt, dass solche Kritik zu empfindlichen Strafen führt.
Am Donnerstag will die EU wieder gipfeln. Am Donnerstag, weil nach der morgigen WEF-Trumpshow in Davos. Nicht weil der Imperator ihnen dort den Marsch blasen dürfte, sondern weil Macron-Merz-Starmer auf Audienzen am Rande des Geschehens hoffen.
Ab sofort jeden Tag ab 6 Uhr morgens: Tichys Börsenwecker mit Weltreporter Philipp Mattheis. Heute schaut er nach Hongkong: Dort werden viele Transaktionen ab dieser Woche nicht mehr in Dollar, sondern Gold verrechnet. Das hat weitreichende Konsequenzen für Anleger und Goldkäufer.
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
Ein Stuttgarter „Tatort“, der lieber Elendsfantasien über "Reiche" pflegt, als nur einen Hauch der Realität abzubilden. Reiche als Monster, Arme als moralische Instanz, Identitäten als Baukasten. Viel Haltung, wenig Logik. Ein Krimi, der noch nicht einmal einen klitzekleinen Moment aus dem Neckar der Klischees auftauchen kann.
Gewalt, Terror und Messerangriffe lassen auch im neuen Jahr nicht auf sich warten. Auch mehrfache Gewalttäter werden oft nicht abgeschoben – im Heimatland könnten sie schließlich Gewalt erfahren.
Die trotzige Reaktion von Wirtschaft und Politik auf Donald Trumps Zollstrafe im Grönland-Konflikt zeugt von einer bemerkenswerten Realitätsverweigerung. Es wird immer deutlicher, dass man in Brüssel und Berlin eher bereit ist, erhebliche Kollateralschäden im Streit mit den USA in Kauf zu nehmen, als nach rationalen Lösungen zu suchen. Es ist höchste Zeit, die eigenen Schwächen offen anzuerkennen.
Ein „Beben in der deutschen Hospitality-Wirtschaft“ nennen es Branchen-Fachmedien. Die Berliner Revo Group betreibt europaweit 260 Hotels, allein bei uns 125 Häuser mit 5.500 Mitarbeitern. Jetzt ist kein Geld mehr da.
39 Menschen starben bisher in Folge des Zusammenstoßes zweier Züge in der Nähe von Córdoba. Spanien steht für ein hochqualitatives, sicheres und pünktliches Bahnnetz. Dessen Ruf steht jetzt auf dem Spiel.
Die Regierungen in Europa haben die ersten zwölf Monate von Trumps zweiter Amtszeit oft als so etwas wie einen politischen Orkan in den USA und weltweit wahrgenommen, begleitet von heftigen ökonomischen Nebenwirkungen. Die aktuelle Empörung über Trumps Grönland-Ansprüche belegt erneut die unterschiedlichen Vorstellungen.
3 Milliarden Euro Steuergeld gibt die Regierung Friedrich Merz aus, um den grünen Wunschtraum der Elektromobilität durchzusetzen. Vieles spricht dafür, dass CDU, CSU und SPD damit vor allem die chinesische Wirtschaft beleben – zu dem Punkt kann der zuständige Minister nur stammeln.
Wenn bestimmte Organisationen Musik spielen, zahlt im kleinsten Flächen-Bundesland künftig der Staat die GEMA-Gebühr. Das Saarland ist zwar nun wirklich fast komplett pleite – aber wofür gibt es den Länderfinanzausgleich?
Der Konflikt um den Iran erinnert ebenso an das Great Game wie an den Kalten Krieg. Auch heute geht es aus Sicht vieler nur um imperiale Macht und Ressourcen. Ein Konflikt der Systeme, der letztlich um Werte wie die Freiheit des Einzelnen geht, wird Trump kaum zugetraut. Das könnte ein Fehler sein.
Nach dem schriftlichen Dividieren wurden nun auch Goethe, Schiller und Lessing entsorgt. Berlins Gymnasien kapitulieren vor den eigenen Aufgaben und unterrichten Klassiker in „leichter Sprache“. Das Abitur schrumpft zur betreuten Lesehilfe.
Beim Neujahrsempfang der IHK Halle-Dessau bezeichnete der Bundeskanzler den Atomausstieg als großen Fehler. Um das Energienetz vor dem grünen Flatterstrom abzusichern, will die Bundesregierung künftig massiv in Gaskraftwerke als Backup investieren. Reflexe aus einem Paralleluniversum.
Mit seiner Ablehnung des Mercosur-Abkommens isoliert sich Frankreich zunehmend. Für die EU wird das zum Problem. Sie musste eine Abwägung zwischen Agrarwirtschaft und Industrie treffen. Die Handelspolitik ist indes nicht das einzige Thema, bei dem Frankreich für die EU zum Hemmklotz wird. Frankreichs Finanzen befinden sich in einem dramatisch schlechten Zustand.
Trumps Griff nach Grönland und die Frage, ob vielleicht die ganze NATO mit in die Gletscherspalte rutscht. Caren Miosga, frisch aus der Winterruhe gerissen, geht der Sache gewohnt holprig auf den Grund. Große Weltpolitik und seichtes Berliner Studiogetue – der vertraute Mix startet unverändert ins Jahr 2026. Von Brunhilde Plog












































