Der Ex-BDI-Chef sieht keine Chance für Reformen in der Koalition mit SPD und CSU. Deshalb sieht Henkel nur für Friedrich Merz nur noch in einer Expertenregierung eine Chance, sein Reformprogramm durchzubringen – und so den „sonst unvermeidlichen Absturz des Landes in eine wirtschaftliche Katastrophe verhindern“.
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Frankfurt. Um Deutschland endlich auf Reformkurs zu bringen, rät der frühere BDI-Chef Hans-Olaf Henkel Bundeskanzler Friedrich Merz zur Bildung einer Minderheitsregierung und die Besetzung der Ministerposten mit ausgewiesenen Experten. Deutschland sei in so einer schweren Wirtschaftskrise, dass Merz ein klares Reformprogramm wie der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder vorlegen müssen. Merz brauche jetzt seinen „Schröder-Moment“, sagt Henkel im Gespräch mit der Mai-Ausgabe des Monatsmagazin Tichys Einblick. „Er sollte eine Minderheitsregierung bilden und sein gesamtes Kabinett durch Experten und ausgewiesene Reformer ersetzen“, so der langjährige IBM-Manager.
In der Koalition mit der SPD sieht Henkel keine Chance mehr für durchgreifende Reformen. Auch die CSU stuft Henkel als Bremser ein. „Friedrich Merz wird mit einer SPD, einer durch Merkel teilweise sozialdemokratisch und grün degenerierten CDU und einer durch Söder populistisch geführten CSU in seiner Regierung die nötigen Reformen nicht durchführen können. Mit einer AfD, die ein zum Teil ökonomisch selbstmörderisches Wirtschaftsprogramm verfolgt, schon gar nicht. Ich meine, es sollte bald sein ‚Schröder-Moment‘ folgen.“
Deshalb sieht Henkel nur für Friedrich Merz nur noch in einer Expertenregierung eine Chance, sein Reformprogramm durchzubringen. „Mit Ausnahme der Linken gibt es in allen Parteien Vernünftige, die er von Fall zu Fall zur Zustimmung zu Reformen auffordern könnte“, glaubt Henkel. „Ich denke da vor allem an die längst überfälligen Reformen zur Rente, zur Kranken- und Pflegeversicherung, zur Reduzierung der Unternehmensteuern und zur Vereinfachung unseres grotesk komplizierten Steuersystems. Er könnte dadurch versuchen, nicht nur sein eigenes Reformversprechen einzulösen, er würde vor allem den sonst unvermeidlichen Absturz des Landes in eine wirtschaftliche Katastrophe verhindern.“


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war es nicht Henkel,der zusammen mit der Professorenschar 2014 die AFD bei der Gründung unterstützt hat?
und heute kloppt er auf die AFD ein,weil Sie keine FDP 2.0 geworden ist….
Nein, er war kein Gründungsmitglied.
Wenn ich das realitätsferne Geschwätz des Herrn Henkel lese, bin ich heilfroh, dass die AfD ihn seinerzeit elegant losgeworden ist. Dieser Wichtigtuer hat nicht einmal im Ansatz sowas wie Menschkenntnis, sonst würde er Merz nicht attestieren, er wolle ein Reformprogramm durchbringen. Das ist haarsträubender Unfug, denn Merz sind Inhalte sch….egal, Merzens einziger Programpunkt heißt Merz. Ach so, er hat weitere? Klar, Punkt 2 Merz, Punkt 3 Merz, Punkt 4 Merz ……. Der Mann will so lange regieren wie irgend möglich, sich trotz seiner realen Schwäche im Machtrausch stark fühlen und ist dazu zu jeder – ich widerhole: JEDER! – Konzession… Mehr
Wieso wird so ein Unsympath wie Henkel immer wieder aus der Gruft der wohlverdienten Bedeutungslosigkeit hervorgeholt? Immerhin konsistent ist sein Plädoyer für die Holznase. Diese beiden Widerlinge verstehen sich sicherlich bestens.
Henkel hält Merz für einen Hoffnungsträger.
Ist das durch sein Alter entschuldbar?
Und der ist bekannt für was nochmal genau? Ich komm nicht drauf. Irgendwas außergewöhnliches muss es ja wohl gewesen sein. Kann ja nicht sein, daß der seine Zeit beim BDI mehr oder weniger gemütlich abgesessen hat.
Wer hat den denn vom Rollator gezogen ?
Sieht sich wohl selber als der Nestor seiner „Expertenregierung“, dieser „Experte“ der diskontfähigen Unterschrift zu Lasten der Steuerzahler.
Olaf möge seine Dinge ordnen und in der „Seniorenresidenz“ dem Ende seiner Tage entgegenschlummern, statt das Publikum mit Anfällen seniler Logorrhoe zu belästigen.
Schaden hat dieser Chef-Lobbyist genügend angerichtet.
Eine Minderheitsregierung aus Experten – wie soll das in Deutschland gehen?
Die wuerde doch fuer jeden Gesetzesentwurf in diesem Bundestag fast 100% Gegenstimmen bekommen. Einschliesslich der dieses Bundeskaanzlers.
Ich hab den Henkel ganz anders in Erinnerung – und wundere mich, da so ein ganz fremdes Gesicht im Bild zu sehen?
Böses Medium heute: „Merz-Knaller beim Bankenverband: „Rente wird nicht mehr ausreichen, den Lebensstandard zu sichern““
Wenn die „Reform“ bedeuten sollte, dass ich nach Jahrzehnten Ingenieur höchstens Sozialhilfe bekomme, dann bin ich natürlich nicht begeistert. Egal, wie wichtig das hehre Ziel der BlackRock-Gewinne sein mag – lieber ein wenig „links“ als Mülleimer nach Pfandflaschen durchwühlen.
Wenn Sie nach Jahrzehnten als Ingenieur auf die gesetzliche Rente angewiesen sind, dann waren Sie entweder ein verdammt schlechter Ingenieur oder haben keine Ahnung, wie man mit Geld umgeht. Oder beides.
In den letzten 30 Jahren gab es haufenweise Möglichkeiten für Gutverdiener, mit wenig Einsatz Millionär zu werden. Mit Immobilien, mit Gold und mehrfach mit Aktien.
Und was ändern diese „Gelegenheiten“ daran, dass der „Staat“ sie um Ihre in Jahrzehnten zwangsweise zu erbringenden Rentenbeitragsleistungen betrogen hat ?
Macht das den Betrug besser ?
So quasselt doch nur ein mutmaßlich verbeamteter, vollkaskoversorgter Staatsnettoprofiteur in seiner Blase, dem „Leistung“ äusserstenfalls vom Hörensagen bekannt ist.
falsch geraten, Rasparis.
Bin Ingenieur und Millionär. Das bisschen Rente nehme ich mit. Und ich hoffe, Sie sind nun richtig neidisch, wie es für so Leute wie Sie typisch ist.
„Vasa vacua maxime sonant.“
V.a. scheinen Sie mir -auch ohne an dieser Stelle raten zu müssen- ein Zeitgenosse zu sein, der es nötig hat, weil es offenbar im Leben sonst oder überhaupt zu nicht sehr viel gereicht hat.
Mir wäre jedenfalls in meinem Bekanntenkreis niemand bekannt, der -noch dazu in „sozialen Medien“- offen verkündet, er sei Millionär, selbst wenn das bei einigen -auch durch Erbschaft- der Fall sein dürfte, zumal die Zahl der Millionäre in untergehenden Finanz- und Gesellschaftssystemen historisch besehen tatsächlich zunimmt – und damit eben auch die allgemeine Geltungssucht.
Ich sah und sehe immer noch keinen gegen dieses wie andere Vorhaben „des Staates“ auf der Straße.
Untereinander Streit zu streuen wird Absicht sein – hilft aber auch nur denen weiter.
Mein Tipp: am 1 September 2029 hat Merz seinen „seit 5:45 wird zurück geschossen“ Moment, und wieder wird ein ganzes Volk aufwachen, sich die Augen reiben, und fragen: „wie jetzt, die jahrelange Kriegsvorbereitung und ständige Provokation münden tatsächlich in einen Krieg mit Russland“?
Beten Sie, dass es nicht 01.09.2026 sein wird oder noch früher: https://anti-spiegel.ru/2026/das-spiel-der-europaeer-mit-dem-feuer/
Keine Angst, die kriegen keine Panzer mehr vollgetankt..ausser, die Russen schicken Tankfahrzeuge, Personal und was man sonst so alles braucht, um Krieg zu führen.
Zum fehlenden Geld kommt die fehlende Substanz, und dann noch die Politische Blödheit als Kriegshindernis dazu.
Etwas Glück doch noch im sozialistischen Unglück.
Henkel hatte in der AfD seine Chance Politik zu machen, das Land mitzugestalten.
Jetzt aus dem Hintergrund schlaue Sprüche abzusondern, das kann ich auch.