Nadine Schön, MdB aus dem Saarland, fragt auf Twitter, wie kurz das Kleid zum Empfang aus Anlass des Bundespräsidentenwechsels sein muss oder soll.
Während sich Parteien zu professionellen Medienunternehmen entwickeln, die ihre "Narrative" auf Plattformen für Zielgruppen ausspielen, werden Medienunternehmen politische Kampfgruppen, die die Richtung der Politik bestimmen wollen und können.
Zu neueren und älteren Unterbringungs- und Besiedlungsplänen rauscht es heute im Blätterwald online und offline.
Wenn der Gläubige noch so fest meint, der Höchste spräche durch ihn, bleibt es seine Pflicht, die Möglichkeit des Irrtums einzuberechnen. Wer seine Religion benutzt, um sich selbst von der eigenen Unfehlbarkeit zu überzeugen, missbraucht und missversteht sie.
Die geplante Fusion der Deutschen Börse mit der Londoner Stockexchange scheitert - wie alle paar Jahre wieder. Klar ist: Weder Aktionäre noch Staat wollen das Technologie-Unternehmen. Es soll irgendwie wegfusioniert werden und möglichst verschwinden.
Staatspräsident Erdoğan sagte in einer Rede in Istanbul den deutschen Behörden: „Eure Praktiken unterscheiden sich nicht von den früheren Nazi-Praktiken.“ Das kann man nicht akzeptieren. Herr Präsident, in Deutschland leben wir tagtäglich Demokratie.
Diese Bundesregierung hat sich in einem von Robin Alexander in der WamS exemplarisch vor uns ausgebreiteten, schwerwiegenden Fall als gewogen und zu leicht befunden erwiesen. Die ganze GroKo hat versagt.
Die Bundesregierung eiert herum und erklärt nicht, warum Erdoğan und seine Minister in Deutschland nicht sprechen dürfen. Die Opposition in Person von Cem Özdemir begreift es noch weniger: Erdoğan führt die Regierung Merkel vor.
Stunden zuvor hatte Erdoğan die rote Linie so deutlich überschritten, dass es vollkommen überflüssig wäre, noch eine zu ziehen. Das Verstörende daran: Offensichtlich wird er damit in Berlin durchkommen. Wieder und wieder.
Eine Seite wie TICHYS EINBLICK schenkt einem auch das Privileg, Ereignisse nicht unter Zeitdruck, sondern mit etwas Abstand zu bewerten. Das wollen wir heute mal tun und uns der Südtribüne von Borussia Dortmund widmen.
Zwölf Jahre lang setzte die CDU auf Orange als Erkennungsfarbe. Neue Plakatentwürfe, berichtet die BamS, zeigen wieder Schwarz-Rot-Gold. Macht die CDU nun auf konservativ - zumindest im Wahlkampf? Die Konservativen in der CDU begehren auf.
Rot spielt bei Erdogan und Schulz in ihren politischen Farben eine große Rolle, in Zukunft bei Merkel im neuen Wahlkampfauftritt wieder - wie im alten Schwarz-Rot-Gold der alten CDU. Ob es etwas bedeutet? Roland Tichy und Fritz Goergen lasen für Sie.
Die 51. Verleihung des deutschen Film- und Fernsehpreis verhedderte sich hoffnungslos zwischen den Kategorien: eine Zuschauer und internationale Gäste beleidigende Mischung aus deutschem Betroffenheitstheater und WOK-WM-Kasperlparade.
Nation, das war damals mehr eine große Idee denn ein wirklich eindeutig definierbarer Begriff. Nation berief sich auf eine gemeinsame Sprache, eine gemeinsam empfundene Kultur, auf gemeinsam empfundene geschichtliche Erfahrungen.
DER SPIEGEL spielt mit seinen Titelgeschichten seit Wochen Themen-Pingpong: Trump, Schulz … jetzt ist wieder Trump dran. Diesmal mit Putin. Es geht eben wild durcheinander mit den Kategorien.
Shams Ul-Haq zog los zum ultimativen Test: Dortmund, Unna, Bremen, Karlsruhe, schnell waren vier Identitäten registriert. Erst in München funktionierte das Fingerabdrucksystem tatsächlich. Merkels Auskunft ist also falsch.
Die Wörter „Faschist“, „Rassist“, „Nazi“, „Rechtsradikaler“ und „Populist“ werden massenhaft gebraucht. Was ist „Faschismus“? Und wo versteckt er sich überall?
Wer behauptet, Migranten seien nicht krimineller als Deutsche, der muss das belegen können. Darum hat Ines Laufer in den Tiefen der Statistiken Belege gesucht. Wir dokumentieren das Ergebnis. Es provoziert die sonstigen Beruhigungsversuche.
Sozialdemokraten verlieren ihre einstige Arbeiterklasse als Wähler, "Faschist" ist leeres Schimpfwort geworden, Schulz ist ein vergänglicher Medien-Hype, Merkel wird in Washington erwartet und der Brexit kostet London vielleicht nichts.
In diesem Jahr war der Aschermittwoch der erste Wahlkampfhöhepunkt. Das rhetorische Duell hieß: Schulz gegen Seehofer. Geld ausgeben gegen Steuern senken. Witz haben gegen Witz sein. Es ist nicht unbedingt dasselbe.



























