Die Staatsanwaltschaft entscheidet nach eigenem Ermessen ohne justitiable Rechtsgrundlage darüber, welche Straftat als „Hasskriminalität“ gewertet wird und welche nicht. Ob dies mit den Grundsätzen eines Rechtsstaates vereinbar ist, mögen Juristen erörtern.
Ausgangspunkt von Hamed Abdel-Samad ist nicht die Islamkritik, sondern die Freiheit des Menschen in der Tradition von Humanismus und Aufklärung.
Die Bundesregierung hat verantwortungslos nicht gehandelt im September 2015, weist Robin Alexander lückenlos nach. Und was tun viele Kollegen? Totschweigen oder Schönfärben.
Ach, Sie wollen nicht Nazi genannt werden? Das beliebte Gesellschaftsspiel in Deutschland und dieses Gesellschaftsspiel ist wirklich nicht neu, ist primitiv, von jedermann auch im wenig nüchternen Zustand leicht spielbar und geht so: Du bist ein Nazi!
Ist es Tenor einer Familienpolitik in einem der wirtschaftlich erfolgreichsten Länder der Welt, weniger Kinder zu bekommen und stattdessen als fertige Erwachsene zu importieren?
Das System der Direktwahl der deutschen Demokratie im 19. Jahrhundert würde auch heute dem Bürgeranspruch nach Unmittelbarkeit viel mehr gerecht werden.
Merkel oder Schulz? Entscheidend wird für die kommenden Jahre vielmehr sein, wie die Mehrheitsverhältnisse zwischen SPD, Grünen und der Partei Die Linke auf der einen und CDU/CSU, AfD und FDP auf der anderen Seite sind.
Wäre nicht gerade aktuell Wahlkampf in Frankreich und in Deutschland und in den Niederlanden gewesen, hätte der Philo-Erdoganismus überall weiter Hochkonjunktur.
In den 1990er Jahren, nach dem Fall der Mauer, gab es einen schleichenden, nicht reparierten Bruch in der Entwicklung des Verhältnisses zwischen Deutschen und Türken.
Die bundesweite polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) erscheint voraussichtlich erst im Mai, aber die Zahlen der ersten drei Quartale des Jahres 2016 zeigen bereits eine deutliche Tendenz.
Mit Sebastian Kurz hat die ÖVP, was CDU und CSU fehlt. Jemanden, der seine Parteianhänger ziemlich geschlossen hinter sich versammeln kann. In der ORF-Pressestunde agierte der Außenminister angespannt und souverän.
Merkel werden im Gegensatz zu Trump keine unangenehmen Fragen von Journalisten gestellt. Kurden dürfen gegen Erdogan demonstrieren, Petry in Frankfurt nicht auftreten, in der geschützten Werkstatt. Roland Tichy und Fritz Goergen lasen Sonntagsblätter.
Hätte Schulz gewollt, hätte er nach seiner Krönung die paar Kilometer zum Kanzleramt auf der Spree wandelnd zurücklegen können. Er tat es nicht. Aber bis zur Wahl am 24. September sind es ja noch sechs Monate.
Die selbstkochenden SPIEGEL-Leser werden die acht Seiten Titel ohne nennenswerten Gewinn überfliegen, die Bringdienst-Köche, Tütenaufreisser und Mikrowellenknopfdreher werden es eher bleiben lassen.
Für 500 Bußgeldverfahren sind geschätzt 4 Mio. € an Kosten für den Steuerzahler und 28 Mio. € für die Unternehmen doch gar nichts. Wer würde das nicht als verhältnismäßig ansehen! Oder?
Angela Merkels Reise zu Donald Trump wurde von deutschen Journalisten zunächst als Erfolg gefeiert. Nun zeigt sich: Nichts ist gewonnen. Im Gegenteil.
Warum Angela Merkel ein Direktmandat in ihrem Wahlkreis verfehlen, auf ein Ausgleichsmandat wegen Überhangmandaten der CSU in Bayern hoffen und es am Ende noch zur Wahlanfechtung in ihrem Wahlkreis kommen kann.
Angie bei Donald war ja nur der erste Kuschelangriff, die neue Liebe der SPD für die früher als "populistisch" eingestufte "rechtsliberale" VVD, das Schweigen über den Totalabsturz der PvdA und die demoskopische Mehrheit für Kraft-Lindner, was für eine Woche.
Am 18. März ist "Equal Pay Day", mit dem eine gleiche Entlohnung für Männer und Frauen angemahnt werden soll. Die frühere Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) fragt sich, ob der Unterschied nicht ganz unspektakulär erklärt werden kann. Ein Gastbeitrag von Kristina Schröder.
Wenn der Weltmarkt durch Niedrigkosten-Länder besetzt wird, nehmen die produktiven Kräfte anderer Länder Schaden. Doch genauso verheerend wirkt eine allgemeine Hebung der Umwelt- und Sozialnormen. (Die Neuverhandlung der Weltwirtschaft, Teil II).



























