Dieselben, die das Fenster erlaubter Meinung immer enger mauern, öffnen ein anderes Fenster extra weit: das »Fenster akzeptabler Idiotie«. – Mal ehrlich: Wie viel davon, was heute ernsthaft diskutiert wird, sollte man rationalerweise einfach nur auslachen?
Gillette appelliert an die Männer, sie sollten sich besser benehmen. Wissenschaftler kommen zum Schluss, die traditionelle Männlichkeit sei schädlich. Nur in gewissen Situationen soll sie weiter gestattet sein. So nach dem Motto: Männlichkeit an- und abknipsen, je nach Bedarf.
Darf man das Geld des Steuerzahlers sparen und Zuwanderer in sicheren Ferienressorts in Tunesien unterbringen, statt viel teurer in deutschen Heimen und Turnhallen? Es wäre sowohl komfortabler als auch preiswerter.
Nicht alle Länder sind gleich leistungsfähig und können es auch nicht sein. Aber auf dem Altar der Wettbewerbsfähigkeit werden im System Euro die Schwächeren geopfert.
Heiko Maas erklärt bei Illner den Brexit – und das hätte er lassen sollen. Aber auch Alexander Gauland wäre vielleicht besser zuhause geblieben...
Theresa May hat Geschichte geschrieben - eine Geschichte der Niederlagen. Der britische Autor Tom Slater erwartet jetzt eine zweite Abstimmung über den Brexit.
In seinem neuesten Werbespot räumt Gillette auf: Mann-Sein heißt jetzt gefühlvoll sein, Männer sind nur mangelbehaftete Frauen. So Gillette. Wenn Werber die Welt verändern wollen, endet es im realen Wahn-sinn.
Spanisches Busunternehmen bestätigt Flüchtlingstranspsorte Richtung Deutschland. Damit erhärtet sich der Vorwurf, dass die spanische Regierung Beihilfe zur Weiterreise von Flüchtlingen nach Nordeuropa und insbesondere Deutschland leistet.
Niedersachsen schiebt zwei Männer nach Afrika ab - in einem gecharterten Privatjet. Die Kosten sollen sich auf 165.000 Euro belaufen. Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt aus Hannover der Boris daher...
Einige Tage erregte sich das Land über die angeblich ungerechtfertigte Abschiebung - jetzt verspricht Tunesien, nicht zu foltern und schafft damit den Grund, Sami A. nicht abzuschieben, aus der Welt. Aber die Gerichts-Posse wird weitergehen.
In Theresa Mays Niederlage liegt eine Chance: Zölle abschaffen. Es kann doch nicht sein, dass wegen der vertrackten Zoll-Bürokratie der EU ganz Europa leidet.
In der verlöschenden Kanzlerschaft von Angela Merkel sichtbare Verzweiflung: Wer die Wähler über viele Jahre systematisch entpolitisiert und demobilisiert hat, erntet heute die Früchte: Eine Schlagwort-Partei namens AfD reüssiert.
Sandra Maischberger erstmals im Neuen Jahr, und es fängt so an, wie es aufgehört hat: mit dem Grünen-Chef Robert Habeck. Entsprechend lahm war die Nummer und die Argumente altbekannt.
Die gute Nachricht geht angesichts der Tatarenmeldungen von einem „harten Brexit“ quasi unter, aber sie ist bedeutend. Die älteste und traditionsreichste Institution westlicher Demokratie – sie lebt. Die Abgeordneten des britischen Parlaments lassen sich von niemandem sagen, wie sie abzustimmen haben. Das ist seit den Zeiten der Magna Charta so. Und es gilt auch im Jahre 2019.
Wenn es in einer Firma heißt, der Chef oder die Chefin mache etwas selbst, dann kann man davon ausgehen, dass es sich um ein hinreichend wichtiges Problem handelt. Diese führende Person wird nun mit einiger Wahrscheinlichkeit durch Kenntnisreichtum, Weisheit und Autorität das Problem einer Lösung zuführen.
Tatsächlich wird die Meinungsfreiheit immer weiter eingegrenzt – auch juristisch. Dafür sorgt das Netzwerkdurchsetzungsgesetz und weitere Sanktionen bis hin zum Jobverlust.
Der Jugendstadtrat Falko Liecke (CDU) aus Neukölln riet von der Nutzung der "Ene, mene, muh"-Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung ab. Nun verklagt die Stiftung das Bezirksamt.
Eine Jury gibt den Meinungszensor und scheidet die Korrekten von den Unkorrekten. Was gewinnt man, wenn zugespitzte Formulierungen geächtet werden?
Eine Exklusiv-Umfrage von INSA für TE zeigt bedenklich hohe Zustimmung für Gewalt gegen AfD-Politiker bei Anhängern der SPD mit 9,9 %, gefolgt von Anhängern der Grünen (7%). Anhänger von Union und Linken zeigen weniger (6,5%) Verständnis; von den Wählern der FDP nur 2 %. Die Anhänger der AfD zeigen wenig Verständnis für Gewalt, sowohl jener, die sich gegen die AfD (2 %) richtet wie gegen die Linke (3%).
Döpfner lässt nicht zu, den Fall Relotius als Einzelfall abzutun, sondern stellt klar: „(E)ine große Chance zur Katharsis. Der Fall geht die gesamte Medienbranche an, nicht nur eine Zeitschrift.“























