Zwanzig gegen zwei: ein Alarmschrei

Die importierte Gewalt, ihre Ansteckungswirkung auf Einheimische und schon länger hier Lebende und die Wiederkehr politischer Gewalt aus den 1920eer und 1930er Jahre bilden eine explosive Mischung, die der Parteienstaat ignoriert.

IMAGO / Wolfgang Maria Weber

Zwei 15-Jährige wurden am Samstag in der Nähe des Neuen Brückenwegs in der Dresdner Heide (Bereich Klotzsche/Albertstadt) von etwa Zwanzig „Personen“ laut Polizei unvermittelt mit Schlägen und Tritten attackiert und verletzt. Die beiden mussten im Krankenhaus behandelt werden. Meldeten die Welt und die Sächsische – und: die Polizei vermute „Täter aus linkem Spektrum“. Ein Opfer wurde genötigt, sein T-Shirt ausziehen, Täter malten politische Parolen auf seinen Oberkörper: „161“ und „Fuck Nazis“. Die Zahlen 161 entsprechen der Position der Buchstaben im Alphabet – AFA – was Antifaschistische Aktion bedeutet..

Die Polizei habe später drei 16 Jahre alte Tatverdächtige verhaftet – einer trug ein Klappmesser bei sich. Die Ermittler gehen von einer politisch motivierten Tat aus, der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. Der Tatumstände wegen gehen die Ermittler von einer politisch motivierten Straftat aus. Der Staatsschutz hat deshalb die weiteren Ermittlungen übernommen.

Das sind die Meldungen. Wer schon ein paar Jahrzehnte lebt, vergleicht das ganz von selbst mit der Zeit, als er 15 Jahre alt war. Er konnte buchstäblich zu jeder Tages- und Nachtzeit allein, zu zweit oder zu mehreren sicher sein, nirgendwo gefährdet durch Zeitgenossen zu werden.

Geändert hat sich das mit der unbegrenzten Masseneinwanderung aus Ländern mit anderen Sitten, die es in der Geschichte auch in Europa gab, die aber überwunden waren. Wenn die Funktionäre des Parteienstaats SPD-Vorfrau Bas zur Seite treten, niemand wandere in die Sozialsysteme ein, bleibt die Frage außen vor: in die Kultur? Wenden sich Zwanzig gegen Zwei, kommt es nicht darauf an, ob die zwanzig Feiglinge Deutsche und/oder Zugewanderte sind, die beide in der Art der wieder nach Europa gebrachten Gewalt früherer Epochen Schwächere malträtieren. Mischt sich das Importierte mit den politischen Sitten der 1920er und 1930er Jahren, ist Feuer am Dach.

Der Parteienstaat hat nicht vor, dagegen etwas zu tun. Er ist selbst Mittäter. Das demonstriert er jeden Tag aufs Neue durch Wegschauen und Nichtstun. Doch der Tag kommt, an dem sich das ausreichend viele Deutsche, ebenso wie schon lange und weniger lange Dazugekommene nicht mehr gefallen lassen.

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Kommentare ( 75 )

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75 Comments
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moorwald
25 Tage her

Was heißt schon „politisch motivierte Tat“ bei 16jährigen?
Möglicherweise Schulabbrecher oder Analphabeten.
Die brauchen kein politishes Motiv, da genügen blinder Haß und Aggressivität.

Mr.Bolp
26 Tage her

Was sind das nur für kleine Wichte? Die Zeiten in denen zu zehnt Jagd auf zwei gemacht wurde, sollten eigentlich seit der Grundschule vorbei sein. Es sind nicht mehr als Feiglinge die so etwas tun, egal ob Antifa, Migranten-Gangs, Hammerbande oder wer sonst noch. Es spricht Bände, dass solche „Männer“ sich nicht entblöden, und auf diese Weise öffentlich ihre Hinterhältigkeit zur Schau stellen. Und noch merkwürdiger ist, dass das keiner benennt, und sich gewisse Milieus noch auf die Schulter klopfen, als gehöre da Courage dazu. Den Stolz auf Dummheit und Feigheit haben diese (linken/migrantischen) Gruppen perfektioniert.

Mausi
25 Tage her
Antworten an  Mr.Bolp

Die Zeiten in denen zu zehnt Jagd auf zwei gemacht wurde, sollten eigentlich seit der Grundschule vorbei sein: Seit Jahren werden Schon Länger Hier Lebende Jungs an den Schulen zur Gewaltfreiheit erzogen. Und jetzt? Nationalität bzw. kulturelle Herkunft der Täter wird nicht mehr erwähnt.
Neutrales Fazit: Entweder hat unsereErziehung nicht gewirkt, oder Gewalt gehört kulturell zum Alltag der Täter.
Wie geht der Politiker damit um? Renovierung des Bildungssystems? Nö, denn das funktioniert(e) bisher. Und alle Anderen sind traumatisiert. Sie benötigen ärztliche Hilfe. Ausweisung? Ginge am Problem vorbei. Wäre unmenschlich oder unverantwortlich.

Last edited 25 Tage her by Mausi
Siggi
26 Tage her

Verständlich, dass diese gewalttätigen und aggressiven Ölaugen denken, sie sollen das machen. Wer würde als Ortsfremder nach den Urteilen und dem Verhalten der Polizei, vor allem im Vergleich mit dem, was sie in ihrer Heimat erfahren würden, auf eine andere Idee kommen. Selbst nach schwersten Straftaten, kommen nur verständnisvolle Worte und linksextreme kollektive Unterstützungsversuche, die Strafe so gering wie irgend möglich ausfallen zu lassen. Und dass dies alles der linksextremen/islamischen Gemengelage zuzurechnen ist, die langsam unser Land unterwandern und aushöhlt, kann man seriös betrachtet kaum leugnen. Erstaunlich dabei ist, dass eine angeblich konservative Partei wie die CDU/CSU, sich fälschlich und… Mehr

Last edited 26 Tage her by Siggi
Jan Frisch
26 Tage her

Wären die politischen Einstellungen anders herum sortiert gewesen, hätten wir das in mindestens 27 Brennpunkten und Sondersendungen nicht verpassen können – so müssen wir einmal mehr auf TE vertrauen. Danke dafür!

Fatmah
26 Tage her

Also zu meiner Zeit mitte der achtziger ist man auch schon von türkischen Jugendgangs in Berlin überfallen worden. Nur das dort keine Messer eingesetzt wurden.

Konservativer2
26 Tage her
Antworten an  Fatmah

Mag sein, dass das in Berlin so war – in Deutschland jedenfalls nicht 😁

Verzeihtnix
26 Tage her

Vielleicht gibt es ja bald gibt es ein Gesetz, das intime Beziehungen mit „Nichtantifaschisten“ verbietet und sie zum Tragen einer Armbinde mit einem durchgestrichenen Hakenkreuz verpflichtet?

Koepenicker
26 Tage her

„Wer schon ein paar Jahrzehnte lebt, vergleicht das ganz von selbst mit der Zeit, als er 15 Jahre alt war. Er konnte buchstäblich zu jeder Tages- und Nachtzeit allein, zu zweit oder zu mehreren sicher sein, nirgendwo gefährdet durch Zeitgenossen zu werden.“ Sorry ,aber das ist eine komplette Verdrehung der Realitäten der letzten Jahrzehnte. Nun ist dies kein wirklicher Vorwurf ,den „Westen“ haben die gerne ignorierten „Baselballschlägerjahre“ kaum betroffen. Deshalb tauchen sie auch in den Medien (das meist westlich) kaum mehr auf. Aber sie waren da! Durch den Beitritt der DDR zur BRD verfiel der Osten Deutschlands in den 1990er… Mehr

bfwied
26 Tage her
Antworten an  Koepenicker

In welcher Traumwelt leben Sie denn? Ich selbst konnte in meiner Jugend völlig unbehelligt nachts in jeder Gegend laufen. Mein Sohn konnte sich ebenfalls absolut frei bewegen zu jeder Tageszeit. In den 70ern gab es die kommunistische RAF, die brandschatzend und auch mordend durch die Villengegenden der CDUler und Wirtschaftsführer liefen. Aber ansonsten, nein es war sicher damals.
Sie phantasieren sich die heutigen Umstände als normal! Alles andere als gut und integer!

Koepenicker
26 Tage her
Antworten an  bfwied

Und Sie blenden die von mir geschilderte Zeit einfach aus. Weil Sie sie nicht selbst erlebt haben und sie nicht vor ihrer Haustür passierten.
Ich schrieb bereits das dies ein Thema der „neuen“ Bundesländer war und den „goldenen Westen“ nicht betraf.
Anbei ein Link mit ein paar Beiträgen zum Thema. Die können Sie lesen und schauen. Oder Sie verharren weiter in Ihrer „Traumwelt“ von einer BRD ,die es schon lange nicht mehr gibt.
https://www.zeit.de/schwerpunkte/baseballschlaegerjahre

bfwied
26 Tage her
Antworten an  Koepenicker

Aber das ist ja gerade das, was ich ausdrückte. Es gibt diese weitestgehend sichere BRD nicht mehr.

Will Hunting
26 Tage her
Antworten an  bfwied

Das ist aber ein erheblicher Unterschied.

Koepenicker
25 Tage her
Antworten an  bfwied

Und ich schrieb über Gewalt in den ostdeutschen Bundesländern nach der Wende. Das was Westdeutschland heute erlebt ,ist nochmal ein anderes und sicherlich wichtiges Thema.

Will Hunting
26 Tage her
Antworten an  bfwied

Sorry. Ihre Erlebnisse müssen nicht unbedingt auf jeden übertragbar sein.

MariaundJosef
26 Tage her
Antworten an  Koepenicker

Ich stelle immer wieder fest, dass die sozialistische „DDR“ ein wunderbares Land gewesen war.;-) Grenzenlose Freiheit in Wort und Schrift, Massen-Tourismus in alle Welt, keine Grenzkontrollen, keine Schikanen durch die Vopo, Wohlstand überall, Supermarkt-Regale gut gefüllt mit hochklassigen Waren, neutrale Berichterstattung des „ Öffentlichen Rundfunks“, faires Miteinander der „ politischen Parteien“, absolute Sicherheit für den Bürger usw. Oh je, 🤦🏽‍♀️ da verwechsele ich gerade die „DDR“ mit der früheren, geliebten Bundesrepublik, sorry….

Koepenicker
26 Tage her
Antworten an  MariaundJosef

Die DDR war ein schrecklicher Unrechtstaat ,der ein Glück aufgehört hat zu existieren.

Britsch
26 Tage her
Antworten an  Koepenicker

Bertlin war schin immer eine Reise wert?
Berlin das Große Vorbild für ganz Deutschland?
In Berlin ist vieles anderst?
Vielleicht sollte man Belin zum Freistaat machen?
Der seine eigenen Gesetze machen kann aber auch keinerlei finanzielle Unterstützung von Deutschland, Anderen in Deutschland mehr bekommt
Dann mal sehen was in einer Weile ist in und mit Berlin
Die Derzeitigen Regierenden können auch mit abgekoppelt in Berlin bleiben und das Übrige Deutschland macht mit Anderer Regierung, weg von Berln und Berliner Fläir mit eionem Neuanfang weiter

Koepenicker
26 Tage her
Antworten an  Britsch

Was hat das mit meinem Beitrag zum Thema Gewalt im Ost-Deutschland der 1990er Jahre zu tun?
Nebenbei ,wissen Sie höchstwahrscheinlich nicht einmal warum Berlin heute ein nicht-Überlebensfähiger Stadtstaat und kein Teil Brandenburgs ist.
Und kommen Sie mir jetzt nicht schon wieder mit der alten Leier ,das die Brandenburger nicht wollten. Geschichte ist eine tolle Beschäftigungsmöglichkeit.

Jan Frisch
26 Tage her
Antworten an  Koepenicker

Ich glaube nicht nur, sondern ich weiß aus eigener Erfahrung, dass ich vor 15 Jahreb3 sternhagelvoll am Ebertplatz die Nacht auf einer Parkbank verbringen konnte, ohne auch nur einmal von dunkelhäutigen Drogendealern belästigt zu werden. Wollen Sie mir jetzt erklären, dass ich mir das nur einbilde? Naja, nicht jedem Mitmenschen ist eine Kinderstube vergönnt gewesen.

Koepenicker
25 Tage her
Antworten an  Jan Frisch

Ich schrieb über 1990er Jahre in den ostdeutschen Bundesländern. Soweit mir bekannt ist ,liegt der Ebertplatz nicht in der ehemaligen „SBZ“.

Last edited 25 Tage her by Koepenicker
yeager
26 Tage her

In der Kriminalstatistik wird sich das als eine Tat der Kategorie PMK links auswirken (falls die Kriminalisten sich dazu durchringen können das nicht als Lausbubenstreich zu kategorisieren).
Wenn irgendein „Anti“-Faschist irgendwo ein Hakenkreuz hinschmiert fällt das unter PMK rechts und die Statistik ist wieder ausgeglichen.

flo
26 Tage her

Das ist ein schockierendes Erlebnis, es dürfte die Opfer traumatisieren. Was mich jenseits der realen Brutalität aber auch interessiert, ist (keine rein akademische Frage!), wie solche Ereignisse in die Polizeiliche Kriminalstatistik („politisch motivierte Kriminalität“) eingehen. Wird überhaupt jemand das als linksradikale Gewalt einordnen? Wird das Ganze ein (=1) Fall von Gewalt, auch wenn 20 Täter mitmachten, und damit ggf. genauso gewürdigt wie ein Hakenkreuz an einer Hauswand (=1 Fall), bei dem man nicht weiß, wer es dorthin geschmiert hat? (Und wie geht es in die Statistik ein, wenn bei bunten Demos Groß-Gruppen sich der Polizei entgegenstellen? =1 Fall? Irgendwie muss ja… Mehr

Sozia
26 Tage her

Die Altparteien haben die Antifa geschont und gepampert und jetzt führen sich diese Leute auf wie die Herren im Land. Willkürliche Antifa-Drohungen gegen unbescholtene Bürger aufgrund irgendwelcher Annahmen sind längst Alltag. Man sollte doch deutlich sagen, wie es ist CDUCSUSPDFDPGRÜNELINKEBSW fördern die linke Gewalt im Land. Vorsätzlich.