Bis zu 60.000 Invasoren sollen Ceuta innerhalb weniger Stunden gestürmt haben. Für TE berichtet Marco Pino seine Eindrücke aus der belagerten Stadt und schildert eine Lage, wie selbst er sie weder auf der Balkanroute noch auf Lampedusa erlebt hat.
Tichys Einblick
Mehr als 60.000 illegale Migranten sollen innerhalb weniger Stunden die spanische Exklave Ceuta gestürmt haben. Spaniens Innenministerium spricht von rund 50.000, der Regierungschef der Stadt, Juan Jesús Vivas, von bis zu 60.000. Damit drang an einem einzigen Tag eine Menschenmenge ein, die einem Großteil der Bevölkerung Ceutas entspricht. Die Invasion von 2021 mit rund 8.000 Grenzbrechern wirkt dagegen wie eine Vorübung. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez sprach inzwischen selbst von einem Angriff und einer Verletzung der territorialen Integrität seines Landes. Damit nähert sich sogar Madrid endlich dem zutreffenden Begriff: Invasion.
Reporter Marco Pino berichtet für Tichys Einblick exklusiv aus der belagerten Stadt. Nach Gesprächen und eigenen Beobachtungen hält er die höhere Schätzung für plausibel: „60.000 ist eine realistische Einschätzung.“ Pino hat zuvor an der Balkanroute und auf der italienischen Migranteninsel Lampedusa recherchiert.
Sein Urteil über die Lage in Ceuta fällt eindeutig aus: „So etwas habe ich noch nie gesehen.“
Erste Bilder aus der belagerten Stadt:
Pino beobachtet inzwischen eine erste Gegenbewegung. Teile der Invasoren gehen wieder zurück nach Marokko. „Die hatten offenbar keinen Plan, was sie machen sollen, sobald sie in Ceuta angelangt sind“, berichtet Pino. Einige erklärten ihm sogar, „in Marokko sei es schöner“. Das widerspricht den Erzählungen jener Eingedrungenen, die vor Kameras von auswegloser Not sprechen. Viele folgten offenbar dem Gerücht von einer geöffneten Tür nach Europa, ohne zu wissen, was sie hinter der Grenze erwartet.
Tausende sind nach Angaben der spanischen Behörden offenbar inzwischen nach Marokko zurückgekehrt. Dieser Rückzug ist kein Ergebnis einer entschlossenen Grenzverteidigung. Viele finden in Ceuta weder Unterkunft noch Versorgung und schlafen im Freien. Ansonsten wirkt die Szenerie teilweise grotesk an. Wie ein ausgedehnteres Badeausflug-Happening. Manche entsteigen den Fluten mit ihrem Fahrrad auf dem Arm. Gepäck hat soweit erkennbar niemand dabei.
Polizei und Militär versuchen zugleich, den Zustrom zurückzudrängen und die Kontrolle über die Grenzübergänge wiederherzustellen. Die Aufnahmezentren waren bereits vor dem Massenansturm überfüllt. Danach verteilten sich zahllose Invasoren weiterhin über Straßen, Parks und Strände. Einwohner schlossen Geschäfte und sicherten ihre Häuser.
Auch Melilla geriet zeitgleich unter Druck. Die Grenze bei Beni Enzar wurde geschlossen, nachdem Gruppen an mehreren Stellen einzudringen versuchten. Spanien mobilisierte das Militär. Marokko setzte seine eigene Bevölkerung erneut als Druckmittel gegen Europa ein. Schon 2021 hatte Rabat seine Grenzkontrollen gelockert und Tausende Menschen nach Ceuta passieren lassen.
Die Bilder aus Ceuta zeigen auf engstem Raum, was sich an Europas Grenzen seit Jahren vollzieht. Die Landnahme verteilt sich gewöhnlich über zahllose Städte Westeuropas. Diesmal geschah sie geballt innerhalb eines Tages an zwei neuralgischen Punkten, offenbar konzertiert. Dadurch wird unübersehbar, welche Dimensionen die fortgesetzte Einsickerung längst erreicht hat. Ein weiterer Unterschied zu vorherigen Krisensituationen in Ceuta ist aber markant: Waren es in vergangenen Jahren zumeist Männer aus Subsahahara-Staaten, die über Ceuta nach Europa gelangen wollten, sind die Invasoren in diesem Fall fast ausschließlich Marokkaner.
In den nächsten Tagen dokumentiert Marco Pino für Tichys Einblick die Lage unmittelbar vor Ort. Berichterstattung ohne Zwangsgebühren ist und bleibt für ein unabhängiges Medium aber auch eines: aufwendig. Wir freuen uns darum sehr, wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist und Sie TE unterstützen. Vielen Dank!











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Wenn ich mit unserer Jugend sehe, interessieren die sich mehrheitlich null für das Thema, weil sie zu doof sind, die Konsequenzen für sich selbst zu extrapolieren. Tja, so ist das, wenn der Geschichtsunterricht völlig umsonst war.
Es ist nun überaus angemessen, dass die hierzulande so angesehene Holznase aus dem Sauerland Marokko herzlich dafür dankt, dass es für die beiden Schurkenstaaten so gewissenhaft diese „Drecksarbeit“ erledigt.
Invasion unter Ausnutzung der Tatsache, dass die Europäer nicht schießen. 60.ooo Mann, das sind 60 Divisionen à 10.ooo Mann. Die BW hat weniger … .
Korrigiere: 6 Divisionen.
Wo sind denn eigentlich die ganzen Frauen und Kinder von denen der ÖRR sabbert?
Hinter der Trommel her
Trotten die Kälber
Das Fell für die Trommel
Liefern sie selber.. (Brecht)
Wer wählt denn einen solchen Erzsozialisten mit kommunistischer Prägung.
Die Spanier sind auch nicht schlauer als die Deutschen! Wer wählt denn hier die ganzen Jahre über gegen sich selbst, seine Familie, Kinder und Enkel, ohne je den Verstand einzusetzen?
Laut Studien liegt der IQ in Deutschland bei 100, aber viele Institute vermelden bereits einen IQ von leicht unter 100 – welch Wunder!
In Spanien liegt er nach den Studien bei 95, ohne die Einwanderer!
Ist natürlich „Hass und Hetze“ nach den Grünlinken, aber es sind eben die Studienergebnisse der Psychologie-Institute! Die Einwanderer verfügen, wieder laut Psychologie-Instituten und deren Studien, zw. 70 und 85. Genau mit denen können wir in D. und in der EU die Zukunft prosperierend gestalten!!! Man glaubt ja auch weithin, dass wir bald verbrennen werden, wegen CO2 – und nicht erst in ein paar Milliarden Jahren!!!
Es kann sein, dass die Gegenseite noch schlimmer ist. Das kann man nicht wirklich wissen aber schauen wir doch hier in D. – der Blackrock A.geige macht alles um den Sozialstaat zu sabotieren bzw unmöglich zu machen. Das tun auch die Sozis auch wenn sie denken, sie sind die sozialen (lächerlich nicht wahr?).
Das war ein #Happening#. D. i. eine Demonstration der Ohnmacht gegen die Macht. Was sollen 60.000 auf der Straße ohne Versorgung? War nur ein Kurztripp Spanien zu erschrecken.
Die Koryphäe Anthony Fauci und was er der Welt antat ist durch den zufälligen Einfall der Marokkaner in Spanien vollkommen aus der Schusslinie gekommen? https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/fauci-verweigert-aussage-zu-seiner-corona-politik/ . Und damit natürlich alle seine Kombattanten in der EU – durch so gut wie alle Länder hinweg. . Kann man das noch mal hochköcheln – denn in den USA folgen sie ihm weiter: @Dr_AnthonyFauci gets confronted by Fox News Digital outside his D.C. home over the way he handled his Senate hearing where he took the Fifth Amendment 111 times. Fauci was also pressed on if there was anything he would do differently with… Mehr
Ich glaube nicht, dass Fauci ein Muslim ist, der irgendwelchen „Koran-Kampfbefehlen“ folgte – wie Ihre bevorzugte Verschwörungstheorien lauten. Laut Wikipedia geboren 1940 in NYC, studierte am College of the Holy Cross. Keine marokkanische oder sonstwie arabische oder zumindest muslimische Spur im Lebenslauf.
Die Aluhut-Fraktion behauptet sicherlich, er hätte heimlich zum Islam konvertiert?
Marodierende Massen sind kein Spaß, normalerweise holen sie sich, was sie brauchen, ohne jede Rücksicht! Stellen Sie sich eine deutsche Stadt oder Großstadt vor mit ihrem Potential an allem, was man so gebrauchen kann, nicht nur Lebensmittel! Mögliche Gewalt gegen Einwohner noch nicht angesprochen. Natürlich war das auch hochpolitisch mit verschiedenen Ausgangsszenarien und Absichten!
Es sollen etliche der illegalen Landnehmer dort durch Messermänner gestorben sein.
Es ist wohl weniger ein „Selbstmord“ Europas als vielmehr eine Selbstaufgabe. Wie ein Kranker auch irgendwann zu kämpfen aufhört und nur noch den Tod herbeisehnt. Oder ein Bergsteiger schließlich den Felsvorsprung losläßt, an den er sich anklammert.
Über die Ursachen und die seelische Verfassung solcher Menschen könnte, wenn überhaupt, wohl nur eine tiefschürfende (massen-) psychologische Analyse Aufschluß geben.
„Sich aufzugeben, ist Genuß…“ wie es in einen Gedicht von Goethe heißt….
Langfristig gedacht ist der blühende Kontinent ja auch aus der Asche des von Barbaren überrannten Westroms entstanden.
Und die französische Hochkultur und Ethnie ist der Mix aus Römern und dabei verschwundenen Kelten, mit weiteren Beimischungen später.
Also mit reichlich Geduld kann das mit Europa später wieder etwas (neues) werden, bloß mit den Deutschen etc un der Rolle der Kelten.
Träumen Sie weiter. Mit Turnschuhen für 300EUR, Geburtstag am 1,1, handy für 1k und Lese- und Rechtschreibschwäche wird das auch in 500 Jahren nichts. Hoffentlich haben die Omis ihren Spaß.
> Also mit reichlich Geduld kann das mit Europa später wieder etwas (neues) werden, bloß mit den Deutschen etc un der Rolle der Kelten.
Das schreibe ich auch öfter – wobei ich die Blaupause des Neuen weniger in Nordafrika als in Osteuropa und in Ostasien sehen würde. Wobei in Osteuropa die Auswahl eng wurde, nachdem Polen und Ungarn Wahnsinn wählten – geht es dort vorüber? Auch wenn es hier nicht gefallen mag, am ehesten noch verbindet Russland europäische Tradition und etwas Normalität.
Vielleicht bin ich ungerecht gegenüber kleinen Ländern wie Slowakei oder Bulgarien.
Wenn man schon nichts ändern kann, kann man immer noch zu verstehen suchen.
Darum geht es mir. Ist wohl auch altersbedingt.
Sieferle zitiert in diesem Sinne Spinoza in seinem Buch
„Epochenwechsel – Die Deutschen an der Schwelle zum 21. Jhdt.“
(auf deutsch etwa: „Nicht betrauern, nicht verlachen, nicht verabscheuen .- sondern verstehen.)
Natürlich ist es Ihr gutes Recht, sich zu empören. Aber was bewirken Sie damit?
Zu Goethes Zeiten, um 1800, gab es gerade mal eine Milliarde Erdenbewohner.
Man kann vermuten, dass das erst der Anfang ist, wenn man sich die Bevölkerungsentwicklung in Afrika anschaut und die vorhandene Perspektivlosigkeit der Jugend tut ihr übriges. Selbst, wenn viele erst mal zurückkehren, die werden nicht in Marokko bleiben, die formieren sich neu, dann kommt die nächste Welle. Was haben die zu verlieren? Nichts! Das ist ein hausgemachtes Elend. Sanchez hatte sie doch eingeladen zu kommen. Deutschlands Linke tun das nun auch und die Politik in der EU und besonders in Deutschland ist unfähig, dagegen etwas zu tun. Ich glaube, wir können uns noch ein Pfeifchen anzünden, wenn nicht schnellstmöglich ein… Mehr
Pedro Sánchez hat Trump die Unterstützung verweigert, sowohl was den Völkermord an den P. angeht als auch was die Nutzung von Infrastruktur und Flughäfen für Angriffe auf den Iran angeht. Kurz: Er macht nicht mit bei den Expansionsphantasien einer antiken Sekte die sich immer offener und aggressiver als neue Herrenrasse aufspielt. Michael Rubin vom American Middle East Enterprise Institute rief daher im März dazu auf, die USA sollen Ceuta formal als von Spanien besetztes marrokkanisches Terroritorium anerkennen. Das House Subcomittee on National Security griff diese Idee kurze Zeit später öffentlich auf: Die USA sollen die spanische Enklaven offiziell als kolonial… Mehr
Was ist Gibraltar dann?
Und die Falkland Inseln?
Das jüdisch-angelsächsische Imperium wird völlig zurecht als „Imperium Of Lies“ bezeichnet .
> Dass zeitgleich 50.000 junge Männer auf die Idee kommen, diese Grenze zu überrennen, ist unwahrscheinlich.
Es ist plausibel, leider passt nicht ins Weltbild mancher Leute. Wobei ich gerade diese Aktion USrael nicht übel nehme – nicht gegen extrem linkes Spanien, wo Mietnomaden mittlerweile mehr Rechte als Wohnungsbesitzer haben und jeder Erdbewohner eingebürgert werden kann. Da könnte etwas Aua-Aua durchaus Nachdenken beflügeln.