Besonders zynisch ist der Automatismus der Mehrwertsteuer: Steigen die Rohölpreise global, klingeln beim Staat über den prozentualen Aufschlag automatisch die Kassen. SPD-Finanzminister Klingbeil profitiert direkt von der Krise, die den Bürger ausblutet.
picture alliance / Rene Traut Fotografie | Rene Traut
Die Spritpreise steigen rasant in astronomische Höhen und sorgen kurz vor Wahlen für Panik in der Politik. Für viele sind die exorbitanten Preise kaum mehr bezahlbar, vor allem für Pendler wird die Lage kritisch.
Aber ebenso mittlerweile für Speditionen und Landwirte. Für eine 250 Liter Füllung eines mittleren Traktors müssen rund 650 Euro hingeblättert werden.
Deutschlands Autofahrer tanken deutlich teurer als die meisten Nachbarländer; vor allem der Staat kassiert kräftig ab. Energiesteuer, CO2-Abgabe und darauf dann noch die Mehrwertsteuer machen mehr als die Hälfte des Benzinpreises aus. Am Montagabend kostete Super E10 bundesweit im Mittel 2,26 Euro, Diesel 2,39 Euro.
Markus Söder – die Nase fein im Wind – fordert neue Beratungen der Regierung über Entlastungen: „Es kann nicht sein, dass am Ende wieder nur der Staat von den hohen Spritpreisen profitiert.“ Als Vorbild nennt er Österreich, das zusätzliche Steuereinnahmen zurückgeben will. Einen konkreten deutschen Entlastungsbetrag nennt Söder bislang nicht.
Besonders zynisch ist der Automatismus der Mehrwertsteuer: Steigen die Rohölpreise global, klingeln beim Staat über den prozentualen Aufschlag automatisch die Kassen. SPD-Finanzminister Klingbeil profitiert direkt von der Krise, die den Bürger ausblutet.
Wie groß die Unterschiede sind, zeigt der jüngste EU-Vergleich von Destatis für den 7. September: Diesel kostete in Deutschland 2,33 Euro, in Tschechien 1,96 Euro, in Polen 1,98 Euro und in Luxemburg 2,02 Euro. Das sind bis zu 37 Cent Unterschied – bei 50 Litern immerhin 18,50 Euro.
Als Grund für den Preisanstieg werden Angriffe auf saudische Ölinfrastruktur und die bedrohten Schifffahrtswege im Nahen Osten genannt. Außerdem arbeiteten derzeit etwa acht Prozent der weltweiten Raffineriekapazitäten nicht. Das treibt die Kosten für Rohöl derzeit wieder auf über 100 Dollar pro Barrel.
Allerdings gab es auch früher schon Phasen mit horrenden Rohölpreisen über 100 Dollar, so 125,45 Dollar je Fass im März 2012. Damals kosteten Super E10 durchschnittlich 1,646 und Diesel 1,522 Euro. Damals war Brent also in Dollar sogar etwas teurer. Trotzdem lag E10 rund 20 Cent, Diesel rund 36 Cent unter den jetzigen Werten.
Der Rohölpreis allein erklärt diese Tankrechnung also nicht. Selbst bei höheren Dollarpreisen für Öl war Tanken früher deutlich günstiger. Ein erheblicher Teil der deutschen Spritkosten wird durch die Politik verursacht. Die CO₂-Abgabe soll fossile Kraftstoffe ausdrücklich verteuern. Diese Zusatzbelastung bleibt bestehen, obwohl die internationale Energiekrise die Preise ohnehin nach oben treibt. Allein der CO₂-Preis verteuert Diesel laut ADAC in diesem Jahr rechnerisch um rund 17 bis 21 Cent je Liter einschließlich Mehrwertsteuer.
Steigt der Bruttopreis um 30 Cent, entfallen davon knapp fünf Cent auf zusätzliche Mehrwertsteuer. Die Energiesteuer je Liter steigt dabei nicht mit.
Allerdings sitzt Söders CSU selbst mit am Regierungstisch. Die Koalition ließ den Tankrabatt Ende Juni auslaufen – damit entfiel eine rechnerische Entlastung von rund 17 Cent je Liter. Bei 50 Litern sind das 8,50 Euro. Wer jetzt niedrigere Spritpreise fordert, muss sich deshalb auch fragen lassen, warum die eigene Regierung diese Entlastung beendet hat.
Dramatisch wirken sich jene Unsinnskosten für CO₂ aus. Die Weltbank beziffert die weltweiten Einnahmen aus CO₂-Steuern und Emissionshandel für 2025 auf 107 Milliarden Dollar. Die Zahl zeigt, welche Bedeutung diese Einnahmen für öffentliche Haushalte haben.
CDU/CSU und SPD zocken die Bürger weiter ab, während Pendler sich fragen, wie sie ihren Arbeitsweg noch bezahlen sollen. Allerdings brauchen die Bürger keine Geschenke der Regierung in Form von Preisdeckel oder zeitweilig reduzierten Steuern – sie brauchen eine Politik, die den Staat nicht zum Profiteur von Notlagen macht und ihnen beim Tanken weniger von ihrem hart erarbeiteten Geld abnimmt.
In den USA hingegen macht Präsident Trump Schluss mit dem CO₂-Wahn und hat CO₂-Vorgaben aufgehoben. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AP hat die Umweltbehörde EPA den Schritt am Montag verkündet. Washington will damit die Stromversorgung stärken und regulatorische Belastungen für Kraftwerksbetreiber senken.
Washington will Produktion ermöglichen und nicht in die Knie zwingen und regulatorische Kosten senken. Denn verfügbare und bezahlbare Energie ist die Grundlage einer leistungsfähigen Wirtschaft und einer sicheren Versorgung.
Damit hat Donald Trump einen weiteren zentralen Bestandteil der desaströsen Klimapolitik seiner Vorgänger beseitigt.


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Es ist drei Sekunden vor Zwölf! Die Regierung muss jetzt irgendetwas unternehmen, damit die Spritpreise sofort um mindestens 50 Cent pro Liter sinken.
Natürlich nur bis nächsten Montag.
Wann wird eigentlich frisches Gas eingekauft, um die Speicher (weit unter 40 % zurzeit) wieder aufzufüllen? Es ist 10 vor Zwölf und diese Nichtnutze in Berlin haben vermtl. noch nicht einmal ansatzweise daran gedacht, Vorsorge zu treffen.
Deutsche Bürger und ihre Sorgen sind denen unwichtig – Die Parteibonzen des Kartells haben nur Interesse an der elendigen Ukraine und dem fremden Krieg.
Der Russenhass ist es. Die Ukraine ist den Deutschen egal
Hohe Spritpreise: Merz verspricht Entlastungen:
Tanken ist in Deutschland so teuer wie nie. Bundeskanzler Friedrich Merz sieht deshalb Handlungsbedarf. Welche Lösung die Bundesregierung anstrebt, ist offen.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat einen neuen Tankrabatt schon mal abgelehnt. Jetzt sollen erst alle in Berlin und MV die CDU wählen damit die Spritpreise sinken.
Ähnliches kann man auch bei GMX lesen. Merz verspricht mal wieder irgendwas und allerhand, aber natürlich traut der sich nicht (oder will es auch gar nicht), Fakten zu schaffen und durchzugreifen. Ein devoter Schwätzer der besonderen Art!
Hauptsache ARD & Co. lullen die Wähler ein und bringen ein paar Prozentpunkte für die CDU. Und die Reiche kommt daher mit der linken Sozen-Masche, nur „bestimmte Bevölkerungsgruppen“ gezielt über Direktzahlungen zu „entlasten“. Dieses Gemurkse kann niemand mehr ertragen!!
Er verspricht schon wieder, was wahrscheinlich nicht gehalten wird. –
5 Tage vor dem verdienten Absturz der CDU in MV..
Doch, die Regierung tut was! Die Bevölkerung wird jetzt mit der Diskussion über die Übergewinnsteuer erfolgreich vom eigentlichen Thema abgelenkt! Die bösen, bösen Mineralölkonzerne, die sich an den hohen Mineralölpreisen bereichern, müssen als Sündenböcke herhalten ! Daß der Staat an jedem Liter Sprit – ohne auch nur einen Finger dafür krumm zu machen – fast die Hälfte des Preises mit Steuern und Abgaben abkassiert, wird tunlichst verschwiegen!
WUSSTEST DU:
DASS DER HOHE SPRITPREIS IM GRUNDE GENOMMEN NUR DEN BETRIFFT, DER ZUR ARBEIT DAS AUTO BRAUCHT.
DEN BÜRGERGELD EMPFÄNGER STÖRT DAS NICHT, ER HAT DIE WAHL, IN ZEITEN VON HOHEN BENZINKOSTEN EINFACH ZU HAUSE ZU BLEIBEN, EINKAUFEN GEHEN MIT DEM eSCOOTER ODER DEM E-BIKE.
HEIZKOSTEN INTRESSIEREN IHN SOWIESO NICHT, BEZAHLEN JA DIE, DIE ARBEITEN GEHEN,
FÜR IHN.
Deshalb verstehe ich nicht, warum die das alles hinnehmen….
Weil sie keine Alternative haben, Familie ernähren, Miete bezahlen, laufenden Kosten begleichen, usw.
Sie müssen ihren A…. zum Auto bewegen❗
Die hohen Spritpreise betreffen JEDEN, der ein Fahrzeug fährt – Privatpersonen, Unternehmen, Öffis!! Und die letzten beiden wälzen das natürlich auf den Kunden ab.
Genau. Der ein Fahrzeug fährt. Da gibt es aber nun jene, die das Auto auch mal locker in der Garage stehen lassen können, und jene, die auf das Auto zwingend angewiesen sind.
Und was heißt das? Weiter im Privatleben der Menschen herumschnüffeln, noch mehr Bürokraten beschäftigen, die Betrugsbereitschaft erhöhen, die Menschen gegeneinander aufwiegeln??
Deshalb – Pendlerstreik !
Etwas anderes hilft hier nicht mehr.
Als Grund für den Preisanstieg werden Angriffe auf saudische Ölinfrastruktur und die bedrohten Schifffahrtswege im Nahen Osten genannt „ Die Lage ist mEn schlimmer, als beschrieben. Speziell die USA benötigen Diesel direkt vom Golf, da Diesel (anscheinend) spezielles Rohöl aus dem Golf zur Verarbeitung braucht, die entsprechenden Kapazitäten standen am Golf. Hormuz und der Bab el Mandab sind für Amerikanische (bzw. westliche) Schiffe und Tanker dicht, große Raffineriekapazitäten zerstört. Durch die Angriffe der Ukraine hat Russland auch den Export von Diesel weitgehend eingestellt. Für die Europäer ist Diesel und Öl aus Russland pööhse, das will man nicht (mehr). China hat seine… Mehr
Alles selbst organisiert vom Wertewesten !
Keine weiteren Fragen !
tja,wenn der Staat süchtig wird,dann gibt es keine Lösung als einen anderen Staat
Die Widersprüche der grünen Politik von CDU/CSU, SPD, FDP, GRÜNE kommen endlich in der Geldbörse des Stimmviehs an. Das erklärte Ziel genannter Parteien ist es die Kohlenwasserstoffe immer teurer zu machen um somit den Umstieg auf „Erneuerbare“ zu „erleichtern“ (Euphemismus für erzwingen). Das blöde Volk versteht den Wahnsinn aber erst wenn es ans eigene Geld geht, und der Punkt dürfte jetzt erreicht sein….
Wären die Spritpreise doppelt so hoch,
die Künstler „unserer Demokratie“ würden nichts bewegen.
Sie können es nicht und sie wollen es nicht.
Das schwarze Peter-Spiel unserer Demokraten, die Welt ist böse, beeindruckt nicht mal schlichte Geister. Auch Geister müssen tanken.
Die Medien labern den Mist auch noch nach.
Hohe Spritpreise kurz vor den Wahlen! In Berlin werden sie jetzt aus Protest die Grünen wählen….
Leptosomales Geschmerz von Bundeskanzler Friedrich, dem Schmerzkanzler.