Manuel Ostermann schlägt Alarm: Fast 80 Messerdelikte pro Tag, bekannte Gefährder auf freiem Fuß - und Polizisten, die morgens nicht wissen, ob sie abends nochmal heimkehren. Auch der Berliner Anschlag auf den CSD ist das Ergebnis einer Politik, die Täter schont und ihre eigenen Sicherheitskräfte verheizt.
Der Attentäter von Berlin war polizeibekannt. Er wurde vom Verfassungsschutz beobachtet. Trotzdem konnte er sich frei in Deutschland bewegen. Er war Teil einer gescheiterten Politik, die bereits bekannte Gefährder zu oft nicht konsequent stoppt.
Nicht nur die Strafen sind zu lasch – auch die Polizei wird im Stich gelassen: durch zu wenig Rückendeckung, zu geringe Ausstattung und zu wenig politischen Willen, konsequent durchzugreifen.
Dazu Manuel Ostermann, der stellvertretende Bundesvorsitzende der Bundespolizeigewerkschaft: „Eine Polizistin verabschiedet sich heute ganz bewusst von zu Hause“ […]. „Es war immer schon ein gefährlicher Job, aber so gefährlich wie jetzt musste er nicht sein“ […]. „Nahezu 80 Messerdelikte pro Tag“ […], so Manuel Ostermann.
Im Interview mit Tichys Einblick kritisiert er den fehlenden Schutz derjenigen, die jeden Tag für die Sicherheit der Bürger einstehen.
Zudem gebe zu wenige Abschiebehaftplätze. Zu wenig politische Konsequenz. Zu viel Bürokratie. Zu viele Zuständigkeiten, die im Ernstfall niemanden schützen.
Wer ausreisepflichtig ist, darf nicht im Niemandsland zwischen Justiz, Behörden und politischem Wegsehen verschwinden.



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Bundesvorsitzende „der Bundespolizeigewerkschaft“: Bitte benennen Sie die Polizeigewerkschaft doch vollständig. Es gibt nämlich drei von ihnen. Bei Ihnen klingt es, als gäbe es nur eine.
Hier werden diese drei Gewerkschaften neutral beschrieben: https://polizei-versicherungen.de/die-polizeigewerkschaften-gdp-dpolg-und-bdk/
Leider hat die DPolG nicht die meisten Mitglieder. Und ich glaube nicht, dass diese Gewerkschaft nur die Bundespolizei vertritt.
Der Herr Ostermann gehört zu den Vernünftigen. Aber von denen wollen unserePolitiker nichts wissen. Ich hoffe, er behält seinen Job, wenn er anfängt, sich vermehrt in diese Richtung zu äußern. Es fängt ja bereits an, wenn wikipedia „Kontroversen“ aufführt.
Ursache -> Wirkung… ist dieser einfachste Intelligenztest wirklich so unfassbar schwer zu bestehen. 1. Demokratie = Herrschaft des Volkes 2. Deshalb gibt es freie und geheimer Wahlen. 3. Die überwältigende Mehrheit der Bürger, der Souveräne dieser Republik wählt immer und immer wieder, frei und geheim: Genau diese selbstvernichtende Politik. Das ist Alles: Dieser Mehrheit, morgen wären es immer noch 71%, ist das Wohl der Polizei sch… egal. Das ist Alles. Glasklar.
Leider sind viel zu wenige Polizisten in der AFD, weil sie um ihre Karriere fürchten müssen.
Die Polizei ist nicht zum Schutz der Bürger da, sondern zum Schutz der Politikern vor den Bürgern. Man sieht es ja wo die Polizei die Verfolgungsschwerpunkt setzt. Jeden Morgen werde Türen von der Polizei eingetreten, weil irgendein Bürger etwas über einen Politiker geschrieben hat was diesem nicht gefâllt. Die Gewaltenteilung gibt es nicht mehr. Alle 3 Gewalten haben sich gegen die Bürger verbündet. Der Bürger ist nur noch der Zahlsklave der aufgenommen wird für die ideologischen Phantasien der Politik. Wenn Bürger wie in der Coronazeit gegen den Staat protestiert, wird er aufs übelste von diser Polizei verdroschen. Mit dem Staat… Mehr
Diese Erkenntnis ist absolut richtig, kommt aber recht spät. Darüber hinaus: wer Solidarität von den Bürgern erwartet, sollte sich auch mal Gedanken darüber machen, ob sich Teile einer demokratische Polizei in der Vergangenheit, gerade in der Corona-Zeit, nicht oftmals eher als reine Befehlsempfänger aufgeführt haben und dabei in vorauseilendem Gehorsam gegen Bürger gehandelt wurde, ohne dieses Handeln zuvor einer eigenen Überprüfung nach Verhältnismäßigkeit zu unterziehen, Stichwort Remonstration. Natürlich waren das eher Einzelfälle, aber in diesem System hätte eine organische Fehlerkultur besser greifen müssen. Dazu kommt, man gewinnt bei Gewerkschaften immer mehr den Eindruck, dass die tatsächliche Interessenvertretung eher auf die… Mehr
Dass Herr Ostermann sich bedingungslos vor die Polizei stellt ist lobenswert. Und es ist richtig, dass die Polizei oft/meist gute Arbeit macht, für die Ihr Respekt gebührt. Aber es gibt eben auch hier Lichtund Schatten – ich werde beispielsweise die Bilder von auf eine alte Frau einprügelnde Beamte, von Jugendliche jagenden Polizisten und anderer Ausschreitungen vor allem während C nicht mehr los. Auch persönliche Erlebnisse (nicht nur) aus dieser Zeit mit „unseren Freunden und Helfern“ bleiben mir im Gedächtnis. Man hatte das Gefühl, da wurde seitens der Polizei viel Frust auf den Bürgern abgeladen, was angesichts der Schilderungen Ostermanns vielleicht… Mehr
Sehr geehrter Herr Manuel Ostermann, sehr geehrte Frau Sofia Juwien, liebe lesende Menschen, ein gutes Interview, Fakten knackig benannt und eine vorbereitete, neutrale Autorin. Der Zuschauer bekommt den Eindruck, hier wird mit Rückgrad benannt, was viel zu lange schon quietscht.. Ohne Zweifel glaubt Herr Ostermann an die Sache, für die er einsteht und täglich kämpft. Doch mit „Lobpudelei“ kommen wir ja nicht weiter, drum schreibe ich ein paar Worte.. Ist der Glaube an eine unabhängige, deutsche Justiz haltbar? Warum hat Merkel noch eben einen neuen obersten Verfassungsrichter vor ihrem politischen Ableben ins Amt gestellt? Was hat das Urteil vom EUGH… Mehr
Alles schön und gut. Es sind aber dieselben Polizisten, die Jugendliche durch den Park jagten und Omas bei Demos auf den Boden drückten. Bei Corona. Es sind dieselben Polizisten, die einem morgens die Tür eintreten für das Reposten eines Tweets. Dafür habe ich keinerlei Verständnis. Die Polizei ist nichts anderes als der lange Arm der Exekutive. Die machen genau das, was man ihnen sagt. Die Mär von „Die Polizei, Dein Freund und Helfer“ ist die grösste Lüge überhaupt. Es gibt im Polizeigesetz einen Paragraf, der Widerstand der Beamten bei unrechtmässigen Einsatzbefehlen erlaubt. Ist das schonmal passiert? Glaube nein. Die Feixenden… Mehr
Unser Land wird von … regiert.. Herr Ostermann hat recht Nicht nur die Polizei wird in Stich gelassen. Wir werden flächendeckend rund um die Uhr vera.. Rein verfassungsrechtlich hat die Kanzlerpartei CDU keine Handhabe, den amtierenden Kanzler in der laufenden Wahlperiode einfach abzusetzen. Denkbar wäre aber, dass der Unmut in der CDU über Merz nach einem schlechten Abschneiden bei den drei Landtagswahlen im September übermächtig wird und sich etwa in Rücktrittsforderungen führender CDU-Vertreter manifestiert. In einem solchen Fall könnte Merz zu dem Schluss kommen, dass seine Kanzlerschaft nicht mehr über genügend Rückhalt verfügt, und er könnte sich zu seinem Rücktritt… Mehr
Danach käme Wüst, eher schlimmer als besser
Und wer hat heute in Frankfurt seine Frau aus dem 22. Stock eines Hochhauses gestoßen?
Das werde ich in den nächsten 2 Tagen hoffentlich recherchieren können.