Man will das Fleischessen vermiesen

Verteuert der Staat Fleisch künstlich, ohne dass es eine Verschiebung von Angebot und Nachfrage gibt, werden Preisaufschläge erst mal beim schwächsten Glied in der Kette eingespart, und das heißt beim Tier selbst.

VON Gastautor | 20. August 2019
NGO-Schiffe

Was soll da anderes demonstriert werden als ein Angriff auf die Politik von Matteo Salvini, keine NGO-Schiffe mit Migranten mehr in italienische Häfen einfahren zu lassen? Aus Spanien ließ Vize-Premier Carmen Calvo verlauten: „Es ist merkwürdig, Open Arms hätte Malta ansteuern können, aber dies wurde abgelehnt - Spanien zeigte auch früh Bereitschaft“, aber die NGO habe wieder gleich Italien angesteuert.

VON Giovanni Deriu | 20. August 2019
Als ich in die SPD eintrat …

Die Angst der SPD vor dem großen Wurf, vor dem Risiko, vor der gesellschaftlichen Vision mag in den begrenzten Denkräumen der Bonner Republik richtig gewesen sein, aber in Zeiten der allumfassenden Umbegrenztheit von Wirtschaft, Kommunikation und Kultur geht es wieder darum, das „Große und Ganze“ im Blick zu haben.

VON Oliver Errichiello | 19. August 2019
Deutschland-Ungarn im 30. Jahr des Mauerfalls

Ungarn wird von vielen Medien und Politikern fast schon als Despotenstaat dargestellt. Der 30. Jahrestag der Grenzöffnung in Sopron ist Anlass, im Gespräch mit Ungarns Botschafter in Deutschland, Péter Györkös, das deutsch-ungarische Verhältnis nüchtern anzuschauen.

VON Olaf Opitz | 19. August 2019
Mediziner unter Beschuss

„Es gibt etwas, das sehr widersprüchlich ist, oder das nicht zusammenpasst, weil von den 13, aus gesundheitlichen Gründen ausgestiegenen Migranten, nur einer eine Ohrenentzündung hatte, während es den anderen recht gut ging.“, so Francesco Cascio, der Leiter der Lampedusa-Klinik gegenüber "Il Giornale". Es habe keine ernsthaften oder gar lebensbedrohliche Krankheiten gegeben. Also keine, die eine Weiterfahrt direkt nach Spanien unmöglich gemacht hätten.

VON Giovanni Deriu | 19. August 2019
Soll man mit Neonazis reden?

Eine Podiumsdiskussion des Mitteldeutschen Rundfunks zu „Chemnitz – ein Jahr danach“ findet nicht statt. Auch ein Neonazi sollte teilnehmen. Nach Protesten dagegen sagt der Sender die ganze Veranstaltung ab. Schlimmer kann man der freiheitlichen Gesellschaft kaum schaden. Ein Essay on Alexander Fritsch.

VON Gastautor | 19. August 2019