Er lauscht andächtig und nickt viel

Selten wurden die Worte „Diskrepanz“ und „Kluft" anschaulicher in Szene gesetzt. Die Diskrepanz zwischen Wissen und Wunschdenken, die Kluft zwischen Fakten und Phrasen. „USA gegen Iran – nicht unser Krieg, aber unser Problem?“ fragt Miosga. Dazu sitzen die üblichen Experten im Stuhlkreis. Und Hubertus Heil. Der hat kaum mehr als ein paar Parolen. Von Brunhilde Plog

VON Gastautor | 27. April 2026
Mehr als 3 Mio. $ zweckentfremdete Spenden

Das Southern Poverty Law Center, das sich vorgeblich gegen „weiße Vorherrschaft“ einsetzt, soll über Jahre Millionen Dollar u.a. an führende Ku-Klux-Klan-Mitglieder gezahlt haben. Das US-Justizministerium wirft dem SPLC Betrug an Spendern vor. Statt Extremismus zu bekämpfen, habe es ihn mitfinanziert, um den Kampf gegen Rechts zu rechtfertigen.

VON Matthias Nikolaidis | 26. April 2026
40 Jahre Tschernobyl

Vier Jahrzehnte nach der Tschernobyl-Katastrophe hält sich das Schreckensbild vom atomaren Weltuntergang – obwohl er nie eingetreten ist. Technische Fakten, reale Folgen und politische Instrumentalisierung klaffen weit auseinander. Was bleibt, ist eine Angst, die mit der Wirklichkeit nur noch wenig zu tun hat.

VON Holger Douglas | 26. April 2026
Lage der Nation

Kanzler Friedrich Merz verspricht Reformen – und meint damit, dass die Fleißigen noch weiter bluten müssen für diejenigen, die nicht arbeiten. Geschont werden nur die Beamten, deren Gehalt und Pension als besondere Privilegien geschützt sind. Das Ergebnis sind Nicht-Reformen, die die Situation nur noch schlimmer machen.

VON Roland Tichy | 26. April 2026
"Aufgeben ist keine Option"

Dem Aufruf von Michael Kyrath und Trauerwache Deutschland folgend, versammeln sich Hinterbliebene in Dresden und durchbrechen das Schweigen über Opfer migrantischer Gewalt, die sonst namen- und gesichtslos bleiben. Während Medien das Ganze vollständig ausblenden, rechnet Waldemar Hartmann schonungslos mit Politik, Justiz und Berichterstattung ab.

VON Sofia Taxidis | 26. April 2026
Warum sind denn die Plakate auf Arabisch?

Berlin hat viele Problem. Ganz besonders problematisch ist die fortschreitende Vermüllung der Stadt. Jetzt wirbt die Stadt auf Plakaten für Müllvermeidung, vergisst aber zu definieren, wann etwas zu Müll wird. Nämlich in dem Moment, in dem man etwas, das man nicht mehr braucht, einfach auf die Straße wirft. Aber warum auf Arabisch?

VON Thomas Punzmann | 26. April 2026
IM RETTUNGSBOOT MIT VATER STAAT

Aufmerksamen Medienkonsumenten ist nicht entgangen, dass der Richtungsstreit in Deutschlands Wirtschaftspresse entschieden ist. Die Etatisten haben die Freiheitlichen auf die Plätze verwiesen. Glaubt man der deutschen Presse, bleibt uns als letzte Hoffnung in der Krise nur noch Vater Staat und der wuchert wie eine Schlingpflanze.

VON Thomas Kolbe | 26. April 2026