An Europa wendet sich die neue Amerikanische Strategie der Terrorismusbekämpfung sowohl als Ziel von Terroranschlägen als auch Brutstätte terroristischer Bedrohungen.
IMAGO / ZUMA Press
Die „Strategie der Terrorismusbekämpfung“ der Vereinigten Staaten folgt nun im Mai ihrer National Security Strategy vom November 2025. An Europa wendet sich die Strategie sowohl als Ziel von Terroranschlägen als auch Brutstätte terroristischer Bedrohungen.
Die 16 Seiten der „United States Counterterrorism Strategy“ beschreiben die Ziele des Counterterrorism in der amerikanischen Hemisphäre, im Mittleren Osten, in Europa, Afrika und Asien. Zu Beginn der Seite über Europa steht ein Zitat aus der Nationalen Sicherheitsstragie vom November:
»Amerikanische Regierungsvertreter haben sich daran gewöhnt, europäische Probleme in unzureichenden Militärausgaben und wirtschaftlicher Stagnation zu sehen. Das stimmt zwar, aber Europas wahre Probleme reichen noch viel tiefer.«
Auf der offiziellen Website des Weißen Hauses heißt es zur „United States Counterterrorism Strategy“: »America is our homeland – and it will be protected. The 2026 Counterterrorism Report prioritizes: • Eliminating cartel networks • Targeting foreign terrorist organizations • Cracking down on domestic extremist groups like Antifa • Peace through strength.« – Prioritäten: • Zerschlagung von Kartellnetzwerken • Bekämpfung ausländischer Terrororganisationen • Vorgehen gegen inländische Extremistengruppen wie Antifa
Die Seite Europa lautet:
»Europas Nationen bleiben unsere wichtigsten und langfristigen Partner im Kampf gegen den Terrorismus. Die Welt ist sicherer, wenn Europa stark ist, doch Europa ist selbst stark bedroht, als Ziel von Terroranschlägen und Brutstätte terroristischer Bedrohungen.
Terroristen versuchen oft, europäische Nationen anzugreifen, deren demokratische Institutionen und Beziehungen zu den Vereinigten Staaten zu untergraben. Ein Gemisch skrupelloser Akteure – al-Qaida, der IS, Kartelle und staatliche Akteure – hat Europas schwache Grenzen und die geschwächten Ressourcen im Kampf gegen den Terrorismus schamlos ausgenutzt, Europa zum leichten Operationsfeld für Anschläge gegen Europäer und Amerikaner zu machen. Es ist inakzeptabel, dass wohlhabende NATO-Verbündete als Finanz-, Logistik- und Rekrutierungszentren für Terroristen dienen können. Europa hat immer noch die Chance, sein individuelles und kollektives Schicksal im Kampf gegen den Terrorismus zu verändern, wenn es die tatsächliche Bedrohung erkennt und jetzt handelt.
Ungehinderte Massenmigration hat Terroristen als Einfallstor gedient. Europa kann wieder stark werden, wenn es die traditionellen Prinzipien der Meinungsfreiheit wiederentdeckt, ehrlich über den Islamismus spricht, ausreichende Ressourcen zur Bekämpfung von Terrorismus und Kartellbedrohungen in seinen Ländern bereitstellt und dann seine Bedrohungsanalysen weltweit aktiv teilt und die Lastenteilung in der Terrorismusbekämpfung voranbringt, um mehr Verantwortung für die eigene Sicherheit zu übernehmen. Dies schließt Operationen zur Terrorismusbekämpfung in Afrika ein.
Europa muss seine Bemühungen zur Terrorismusbekämpfung unverzüglich deutlich verstärken. Es ist allen klar, dass gut organisierte feindliche Gruppen offene Grenzen und damit verbundene globalistische Ideale ausnutzen. Je mehr diese fremden Kulturen an Einfluss gewinnen, und je länger die gegenwärtige europäische Politik fortbesteht, desto wahrscheinlicher wird Terrorismus. Als Wiege der westlichen Kultur und Werte muss Europa jetzt handeln und seinen vorsätzlichen Niedergang stoppen.
Mit Präsident Trump hat Amerika zu einer realistischen Terrorismusbekämpfung in gesundem Menschenverstand zurückgefunden. Wir arbeiten mit Verbündeten und Partnern zusammen, die unsere Bedrohungsanalyse von Kartellen, Dschihadisten und gewaltbereiten Linksextremisten teilen. Wir koordinieren Operationen der Terrorismusbekämpfung, tauschen verwertbare Informationen aus und stellen Expertise zur Verfügung. Wir werden weiter mit jenen Nationen zusammenarbeiten, die die Bedrohung verstehen, die selbst die erforderlichen Maßnahmen ergreifen und die die Prinzipien unserer gemeinsamen Zivilisation nicht untergraben. Wir werden auch eng mit unseren engagierten Partnern im Kampf gegen Terrorismus in Europa zusammenarbeiten, um gemeinsam verdeckte staatliche Aktionen zu bekämpfen, die terroristischen Akten ähneln – einschließlich Sabotage- und Attentatsplänen – und von ihnen als „hybride Bedrohungen“ eingestuft werden.«



Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein