Pressefreiheit? Nur solange sie der SPD paßt – TE-Wecker am 9. Mai 2026

Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.

 

Da ruft die einstige Parteichefin der einstigen Volks- und heutigen Splitterpartei SPD dazu auf, keine Anzeigen mehr in unliebsamen Medien zu schalten. Und unliebsam ist dabei alles, was nicht SPD ist. Konkret sprach sie den Podcast Ben Unscripted an, bei dem vor kurzem AfD-Mann Björn Höcke zu Gast war. Mehrere Millionen sahen das Gespräch – und Saskia Esken ärgerte sich wohl, dass ihr niemand mehr zuhört. Unternehmen, deren Anzeigen in einem solchen Podcast ausgespielt werden, sollen einmal prüfen, ob sich das nicht abstellen lasse, sagte sie schmallippig. Der eigentliche Skandal ist nicht, dass freie Medien regierungskritisch berichten. Der Skandal ist, dass Politiker offenbar glauben, sie dürften festlegen, wer überhaupt noch gehört, gelesen und finanziert werden soll. Ein Gespräch mit Roland Tichy, der sich sicher ist, dass eine Maulkorbgesellschaft der SPD nicht überleben kann.

Hören Sie auch Tichys Börsenwecker, täglich ab 6 Uhr >>>

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Kommentare ( 13 )

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13 Comments
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Franz Guenter
1 Monat her

Der monatliche Beitrag von mir ist nach m. M. gut angelegtes Geld. Eine freie Presse ist ein Wesensmerkmal einer freien Gesellschaft. Ich danke Allen bei TE für ihre Arbeit.

Reinhard Peda
1 Monat her

„Da ruft die einstige Parteichefin der einstigen Volks- und heutigen Splitterpartei SPD dazu auf, keine Anzeigen mehr in unliebsamen Medien zu schalten.“
Sehr schön, da brauche ich ja nicht mehr zu suchen. Wenn Anzeigen von den „etablierten“ Parteien irgendwo erscheinen, dann ist es für mich einfacher Anzeigen von Produktanbietern, die dort auch erscheinen, links liegen zu lassen.

h.milde
1 Monat her

Die Hirne vieler „c“DU/SUler wurden von einer richtigen „Expertin“ auf diesem Gebiet verMARXt & verkäst, bzw. lobotomiert, von einer sehr talentierten ehem. FDJ-Sekretärin für „Agitation & Propaganda“.
Auch Brandmauermeister Merz wurde & wird anscheinend weiterhin von „ihr“ beeinflußt & gesteuert. Man sagt ja, daß er kein Rückgrat habe, brauch er auch nicht, hängt er doch wohl auch an den Fäden des sensiblen Lars & „Bullshit“-Bärbel & in/direkt auch Merkel, seiner „Mutti“ & wer weiß von wem noch.

DM
1 Monat her

Mit strammen Schritt geht es in Richtung DDR 2.0+. Und dafür müßen auch noch Zwangsgebühren bezahlt werden. Mehr Verachtung geht nicht mehr. In Nordkorea gibts den Schund wenigstens für lau.

Kassandra
1 Monat her

4.4 Millionen haben jetzt schon geklickt – und welche bedanken sich bei der streng blickenden spdFrau, weil sie auf das Höcke Interview erst aufmerksam machte: https://www.youtube.com/watch?v=VO3QuFZ5rFg
Oh ja! Es gibt AlternativProgramm zur AgitPropSchleuder örr!

Kassandra
1 Monat her

Esken ist nicht allein – sie haben wieder eine ganze Garde zum Diffamieren am Start – unter anderem einen gewissen Florian Schröeder: https://www.youtube.com/shorts/2gqWK-W5u_E
Hört man aber genau zu und betrachtet, wie u.a. der örr sendet, kommt man drauf, dass Schröder wohl diesen „spiegelt“ und die Vorgehensweise der Besendung der Anstalten gegen uns alle offen legt.

Eklig – oder?

Udo Zimmermann
1 Monat her
Antworten an  Kassandra

Florian Schröder … ? Mit allem Vorbehalt, wenn dieser Kabarettist einem Moderator Laberei vorhält, dann ist das schon eine sachliche Wertung. Wenn einer auf diesem Gebiet Sachverstand besitzt, dann er. Florian Schröder ist für mich einer der größten Laberer des Polit- Kabarett. Dabei, immer stramm auf Regierungslinie.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Udo Zimmermann

Wenn ich bedenke, dass der mit dem eisig gezeigten Blick auch noch eine Uniform und Stiefel trüge, dort vor der Kamera, fühlte ich mich echt in ganz andere Zeiten zurück versetzt. Damals gab einer zu Protokoll: „Die Macht haben wir nun in Deutschland gewonnen, nun gilt es das deutsche Volk zu gewinnen. Der Reichspropagandaleiter der NSDAP gibt für alle Gaue folgende Anordnung bekannt: Der Rundfunk gehört uns! Niemandem sonst.“ Von Anfang an ließ Reichspropagandaminister Joseph Goebbels keinen Zweifel an den totalitären Zielen der Nationalsozialisten. Wenige Wochen nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler sprach er im März 1933 zu den… Mehr

Nibelung
1 Monat her

Pressefreiheit ist zugleich Meinungsfreiheit und die kann nie gänzlich unterdrückt werden und sucht sich immer neue Wege und selbst wenn die medialen Verkünder das direkt durch Beschränkungen spüren würden, bleibt es immer noch Millionenfach in den Köpfen der Leute hängen und ist nicht aus der Welt zu schaffen, was seit Erfindung von Gänswein seinen freien Lauf genommen hat und nur zeitweilig unterbrochen oder so beschränkt wurde, daß es zu Informationsstaus gekommen ist, was man bis heute nicht ausschließen kann. Wenn es doch dazu käme, den Leuten geistige Schranken im Sinne des Sozialismus aufzuerlegen, so wäre es der entgültige Beweis, daß… Mehr

Fatmah
1 Monat her

Die Führung der SPD toppt in Punkto Naivität sogar noch die Genossen von der ehemaligen Mauermörder Partei. Sogar Erich Honecker hat gewusst wie weit man mit dem Volk gehen darf. Davon kann man bei der momentanen Chaosregierung nur träumen. Ein Kanzler der seinen Amtseid ernst nimmt, würde längst den Stecker ziehen aber es geht ja offenbar nur darum, soviel Steuergeld wie nur möglich für Blackrock zu erbeuten.

Deutscher
1 Monat her

Vor 9 Jahren: Esken erklärt der Welt, dass man Social Media nutzen muß, um Massen von Leuten zu erreichen.
https://youtu.be/S_hB19_i4QI?si=hUL7YlR_cUQ8btBp

Heute: Eskens Youtube-Kanal 56 Abonnenten und im Schnitt so 200 Aufrufe pro Video und reichlich Spinnweben angesetzt

Noch Fragen? 😄

Last edited 1 Monat her by Deutscher
Wilhelm Roepke
1 Monat her

Tja, zwischen Chinesen und Russen, zwischen Linkspartei und EU, zwischen Algorithmen und Hatespeechfans ist es für die SPD offensichtlich leichter, sich am weltweiten Zeitgeist zu orientieren als an den Freiheitsartikeln im Grundgesetz und der eigenen Vergangenheit. Was würde Otto Wels dazu sagen oder August Bebel?