Corona wirkt: Das Märchen vom reichen Deutschland wird bald nicht mehr glaubhaft sein. Die Anti-Grenzen-Doktrin ist es schon jetzt nicht mehr. In der EU wird noch mehr gestritten - und der Euro endgültig zu einer Ramschwährung. Wehe dem, der keine realen Vermögenswerte besitzt.
Mit jeder Moschee, die in Deutschland erbaut wird, und mit jedem staatlich unterstützten „Kulturverein“ wird nicht die Toleranz, sondern Erdogan gestärkt. Atatürk würde sich im Grabe herumdrehen. Von Selma Ceylan
Josef Kraus erörtert im Gespräch die Frage, wer bei uns die vielen umwälzenden Massnahmen zur Corona-Krise beschließt und durchsetzt.
Die jüngste Debatte um den Muezzin-Ruf zeigt: Nicht der Islam selbst, sondern ein falsch verstandener Säkularismus ist der Brandbeschleuniger abendländischer Zerfaserung.
Großanleger, die für die Entwicklung der Aktienkurse ausschlaggebend sind, verharren erst mal in der Warteposition. Denn was sie beobachten, hat es so noch nie gegeben: Notenbanken, die Fiatgeld in Billionenhöhe schaffen. Also Augen zu und Aktien kaufen!
Die Politik will oder kann Konzerne wie die Lufthansa nicht zugrunde gehen lassen im Gegensatz zu Kleinbetrieben. Großunternehmen werden also relativ an Gewicht gewinnen. Und die Grenze zwischen Wirtschaft und Politik wird sich noch schneller auflösen.
Wolfgang Herles, Journalist, Literat, Opernlibrettist, Romancier, Kulinarik-Kritiker und Gourmand beginnt heute ein neues Lebensjahrzehnt.
Wenn dieser Tage zahlreiche Narrative den 75. Jahrestag der militärischen Kapitulation begleiten, sollten diese den Bick auf die Tatsachen trotz aller öffentlich vorgetragenen Erzählungen nicht verstellen.
Berlin hat sich in diesem Jahr einen neuen Feiertag genehmigt – den „Tag der Befreiung“ am 8. Mai. Grüne, FDP und Linke möchten ihn bundesweit einführen. Damit würde nicht nur eine DDR-Tradition wiederbelebt, sondern Deutschland würde sich aus seiner historischen Verantwortung stehlen.
Wer nach der Coronakrise zur Normalität zurück will, den verhöhnt ARD-Chefredakteur Rainald Becker als »Wirrkopf« und »Spinner«, als Verschwörungstheoretiker. Die drohende düstere Prophezeiung: »Es wird keine Normalität geben wie vorher.« Die weltweite Pandemie müsse »zu etwas Neuem führen«.
Zuerst die schlechte Nachricht. Wieder Corona. Faktenfrei und meinungsstark. Jetzt die gute: Karl Lauterbach war nicht dabei, Peter Altmaier nicht (der kam dafür bei Lanz) und auch kein Grüner.
Was die in der täglichen Ernährung nachgefragten Gerichte angeht, ist Deutschland einig Küchenland. Und auch wenn es bei der Qualität der Speisekarten deutliche regionale Unterschiede gibt, sind deutsche Esser schon lange ungemein offen für das Fremde. Noch jedenfalls.
Die Mehrheit der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland hat Bedarf nach staatlicher Förderung. Dabei geht es vor allem um die Bezahlung von laufenden Fixkosten und Löhnen – zusätzliche Wertschöpfung können sie mit den Krediten nicht gewährleisten.
Wer als Kirchenhierarch den Sozialismus predigt, der vergreift sich nicht nur am Glauben. Er führt die Gläubigen in die Irre und schädigt so die Kirche im doppelten Wortsinn. Die Krise ist für die Kirchen auch die Chance, sich auf ihre eigentliche Aufgabe zu besinnen.
Was für eine Tragödie. Was für ein verschwendetes Talent. Aber auch: was für ein trauriges Scheitern von freiwilligen Integrationsbemühungen auf allen Seiten.
Die Grünen und die Linken wollen, dass der Staat dem Journalismus mehr als anderen Wirtschaftsbranchen helfe. Man fragt sich, was mit dem Begriff "systemrelevanter Journalismus" gemeint sein könnte.
Das Bundesverfassungsgericht erklärt das Anleihenkaufprogramm der EZB für in Teilen verfassungswidrig und kanzelt eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs ab. Jetzt müssen sich Bundesregierung und Bundestag endlich ihrer Verantwortung bewusst werden.
Wirtschaft und Gesellschaft brechen durch den Lockdown in nie gekanntem Maße ein. Das Schlimmste kommt noch auf die Deutschen zu.
Kritische Mediziner außerhalb der traditionellen Standesvertretung kritisieren Jens Spahn und seine Vorgänger im Amt des Gesundheitsministers. An die Stelle Spahns drängelt sich Karl Lauterbach von der SPD.
Das Bundesverfassungsgericht kritisiert die EZB und den Europäischen Gerichtshof: das großzügigen Drucken von Geld für die südeuropäischen Staaten verstößt vermutlich gegen das Grundgesetz. Auch die EZB ist an Recht und Gesetz gebunden und kann nicht beliebig deutschen Bürgern wirtschaftlich Schaden zufügen.

































