AUFSTAND IN BERLINS HINTERHOF

Peinlich, dass für Viktor Orbáns Referendum gegen EU-Migrationsquoten nur 43 Prozent der Wähler an die Urnen eilten. Aber wer glaubt, dass Orbán klein beigibt, täuscht sich – die Reste des Habsburger-Reichs sammeln sich zur „kulturellen Konterrevolution“.

VON Daniel Kaiser | 8. Oktober 2016
Handeln statt reden

Wenn Merkel und andere Anführer Europas in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Wirkungsvolles tun wollen, müssen sie ein paar Singapurs und Hongkongs errichten: Sonderwirtschaftszonen mit Millionen guter Jobs. Statt wohlfeiler Sprüchen auf Gipfeln.

VON Fritz Goergen | 7. Oktober 2016
Sonne, Mond und Sterne ziehen ihre Bahn

Der Weltklimavertrag ist in Wahrheit ein zahnloser Tiger in Bezug auf den Klimaschutz. Als diplomatisches Werkzeug für Forderungen an andere Vertragspartner (man denke an die Geldgier vieler Drittweltpotentaten) eignet er sich aber schon.

VON Peter Heller | 7. Oktober 2016
Gefahr für die Demokratie?

Wer hätte gedacht, dass unsere Bundesoffiziellen so tief getroffen sind von den Demos in Dresden? Die hatten tatsächlich Applaus für ihre Politik erwartet. Kein Wunder, dass Maybrit Illner nacharbeiten musste. Ein Streitgespräch mit Justiz-Heiko gab es auch noch.

VON Stephan Paetow | 7. Oktober 2016
Am deutschen Grundgesetz soll die Welt genesen?

Die politische Agenda der Kanzlerin ist heute auf eine Weise offen gegen das Wohl des deutschen Volkes gerichtet, dass ein Verzicht auf die härteste Form des rechtlich gerade noch zulässigen politischen Widerstandes – lassen Sie mich es bitte ausnahmsweise so pathetisch formulieren – einer Verletzung der Bürgerpflicht gleichkommen würde.

VON Alexander Wallasch | 6. Oktober 2016
Der Schwachsinn der „neuen deutschen Lernkultur“

Ohne öffentliche Diskussion senken Politik und Pädagogik die Bildungs- und Unterrichtsqualität ganz bewusst auf ein unverantwortliches Niveau und verwandeln die ehemalige Bildungsrepublik Deutschland in eine Bildungswüste. Dokumentiert eine Bildungsstudie von Prof. Dr. Reinhard Franzke, die einen Vergleich mit Schulen und Kindergärten Kenias einschließt.

VON Gastautor | 5. Oktober 2016
Anspruch und Wirklichkeit

Es geht hier nicht um die Aktualität der Schlagzeile zum politischen Jubelfest der Wiedervereinigung, wo die Polizei ausgerechnet der Gegenseite einen erfolgreichen Tag wünscht, sondern vielmehr um den inneren Zustand der Sicherheitsinstitution. Der nämlich wurde in Dresden bei der Einheitsfeier unabsichtlich etwas sichtbarer gemacht.

VON Gastautor | 5. Oktober 2016
Plötzlich sinkt die Zuwandererstatistik

2015 wanderten insgesamt rund 2 Millionen Menschen nach Deutschland ein, gut eine Million EU-Bürger und 0,9 Millionen Asylsuchende. Dazu kamen aber lediglich 82.000 aus Drittstaaten, um hier eine qualifizierte Arbeit aufzunehmen. Darunter waren ganze 5.867 Hochqualifizierte, die mit Hilfe der „Blue Card“ kamen. Das traurige Fazit: Deutschland ist für Asylsuchende attraktiver als für hochqualifizierte Arbeitssuchende.

VON Hugo Müller-Vogg | 5. Oktober 2016
Ursprünge des Sonnensystems

Zum ersten Male in der Geschichte der Menschheit wurde ein Komet direkt vor Ort untersucht und die Ergebnisse zur Erde gefunkt. Das Faszinierende daran: Dessen chemische Zusammensetzung hat sich seit seinen Ursprüngen nicht verändert.

VON Holger Douglas | 5. Oktober 2016
Merkel und ihr "Volk"

Merkel sagte in ihrer Interview-Videobotschaft vor den Feierlichkeiten zur deutschen Einheit, gefragt, was sie von der Pegida-Parole, wir sind das Volk, hält, den etwas merkwürdigen Satz: "Alle sind das Volk". Dann bleibt sie die Antwort, was sie da meint, schuldig.

VON Bettina Röhl | 4. Oktober 2016
Schon alles vergessen?

Die neue politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Führungsschicht im "Beitrittsgebiet" hat sehr schnell die Weltsicht jener im Westen weitestgehend übernommen. Die gerufen hatten, "Wir sind ein Volk", überwiegend nicht. In der politischen Krise, die aus dem Unvermögen entstand, mit der plötzlich viel größeren Zuwanderung seit 2015 umzugehen, brach der unsynchrone Prozess der Weltsicht zwischen "Oben" und "Unten" unübersehbar und unüberhörbar auf - ein Prozess, der sich zweifelsohne noch lange fortsetzen wird.

VON Fritz Goergen | 4. Oktober 2016