Um die Integration steht es noch viel schlechter, als die Mehrheit und vor allem jene Deutschen, die auf einer Demo gegen Terror anstelle der Muslime ihre Schilder für den Frieden und die multikulturelle Gesellschaft hochhalten, wahrhaben wollen.
50 Jahre nach dem Vorfall auf der Porzescharte wäre es höchst an der Zeit, dass Österreich für die völlige Rehabilitierung der damals zu Unrecht in Italien Verurteilten sorgte.
Allzeithochs in New York und Frankfurt, Brexit-Verhandlungen, niedrige Volatilität, Argentinien zurück am Anzeigenmarkt.
Eigentlich ist der Umgang mit Kohl die Tragik des SPIEGEL: Sie haben den Mann schlicht falsch eingeschätzt und den Lesern buchstäblich jahrzehntelang ein falsches Bild vermittelt. Sich zu korrigieren, wäre Größe. Nachzutreten ist billig.
Abgesehen davon, dass sich Maas und Co. ihre "vertrauenswürdigen Löschpartner" selbst gebastelt haben, schaut eigentlich niemand durch im Löschgewerbe. Neben immer mehr Twitter-Nutzern trifft es jetzt auch erste Politiker und Journalisten.
Die neue Realo-Formel lautet: „Ich will Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden.“ Nicht mehr: „Ich werde Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland“. Nur scheinbar ein kleiner Unterschied.
Früher war sie die Schutzmacht der kleinen Leute. Heute lässt sie die Masse der Zuwanderer ebenso alleine im Anpassungsdruck und Verdrängungswettbewerb wie jene, die schon länger da sind und um ihre Existenz kämpfen müssen.
Am 17. Juni machten die Grünen die "Ehe für alle" zur Koalitionsbedingung, FDP und SPD verkündeten kurz danach, auch sie würden ohne diesen Schritt keine Koalition eingehen. Sie tun das nicht der "Ehe für alle" wegen, sondern treiben koalitionstaktische Spielchen.
100%-Schulz ist auch nur ein Mensch und Bobbele gilt in England als zahlungsunfähig. Selbst Kretschmann verzweifelt an den grünen Mohikanerinnen. Und Merkel plant, in der Virtuellen Realität zu verschwinden.
Welt-Chef Ulf Poschardt lobt das „maßvolle Steuerprogramm“ der SPD, in „feiner Rechenarbeit“ erstellt, das Handelsblatt spricht von nur „kosmetischen Korrekturen“, die FAZ sagt „fein austariert“. Das Lob wundert, es ist ganz unklar, was die SPD tatsächlich will.
Warum sind junge Menschen heute so überempfindlich? Ein neues Buch von Claire Fox beschäftigt sich mit den Ursprüngen der „Generation Schneeflocke“.
Unser Markenzeichen war, dass sich „der Deutsche“ an Regeln hält und damit ein verlässlicher Partner ist. Das ist ein unbezahlbarer Wettbewerbsvorteil, der – ist der Ruf erst einmal verspielt – so schnell nicht wieder hergestellt werden kann.
Wenn nun mittlerweile drei von vier Migranten einen einladenden Bescheid bei der Wohnungssuche bekommen, blicken wir offensichtlich auf eine positive Entwicklung. Und nicht auf das, wovon manche Journalisten schreiben.
Beck beschimpft ausgerechnet die Presse, weil sie den SPD-Traumkandidaten abkanzelt, statt Schulz zum Kanzler zu schreiben. Eher ein Danaer-Geschenk: Timeo Genossos et dona ferentes. Ich fürchte die Genossen, selbst wenn sie Geschenke bringen.
Kurt Beck kommt als Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung viel in der Welt herum, ruht in sich selbst und redet einer in jeder Hinsicht ausgewogenen Politik das Wort.
Als KdE ist Helmut Kohl gar kein deutscher Trauerfall mehr. Kein Staatsakt in Berlin. Der große Tote wird nie mehr rechtsrheinisches Gebiet berühren. Außer Landes wird er geschafft zum ersten Europäischen Staatsakt. Macht KdEs Tod Europa zu einem Staat?
Sind autoritäre Systeme den demokratischen grundsätzlich überlegen? Insbesondere dann, wenn Demokratie bloss ein Wort ist, in Wirklichkeit jedoch Parteien herrschen, die die Auswahl der Elite steuern und zwar nicht nach Effizienz-Kriterien?
Obwohl der Rassismus in den USA stetig abnimmt, behaupten deutsche Medien das Gegenteil. Eine empirische Spurensuche.
Welches Deutschland wird in knapp einer Generation nach Helmut Kohl in der Mitte Europas noch existieren? Ein europäisches Land deutscher Sprache, reich an Geschichte und Gedanken? Unkenrufe gehören nicht zum Programm von Trauerreden ...
Die CDU-Werbeagentur einen Hashtag entwickelt, auf den man erst man kommen muss: #fedidwgugl. Dabei kann man sich die Zunge brechen. Vielleicht kann man das auch singen. Oder soll man darauf nach dem Zähneputzen gurgeln?


















