Dass Frauen sich gegenseitig zeigen, was sie zwischen den Beinen haben, das filmte der Bayerische Rundfunk. Dafür erhielt der öffentlich-rechtliche Sender nun den Stuttgarter Moderationspreis.
Screenprint: PULS Reportage
Die Journalistin Leah Nlemibe wurde für ihre Reportage „Vulva-Watching – Ich zeige fremden Frauen meine Vulva“ mit dem Stuttgarter Moderationspreis 2026 in der Kategorie „Beste Moderation Video“ ausgezeichnet. Der Beitrag, der im November 2025 auf dem BR-YouTube-Kanal „Puls Reportage“ veröffentlicht wurde, zeigt die Moderatorin beim Entblößen ihres Intimbereichs vor fremden Frauen. Für eine doch etwas irritierende Selbstdarstellung, die von den Gebührenzahlern finanziert werden musste, gab es nun in Stuttgart Applaus.
In der Reportage nimmt Nlemibe an einem sogenannten „Vulva-Watching-Kurs“ teil. Frauen sitzen im Kreis, entblößen nacheinander ihren Unterleib und lassen sich von den anderen Teilnehmerinnen kommentieren. Eine Frau bedankt sich ausdrücklich bei der entblößten Journalistin für die „Wertschätzung“. Nlemibe selbst sagte: „Ich bin echt froh, dass ich mich das heute getraut habe.“
Ergänzt wird das Format durch Straßeninterviews, in denen auch männliche Passanten zur weiblichen Anatomie befragt werden, sowie durch die Teilnahme an einem „Vulven-Zeichenkurs“, bei dem die Reporterin ein Bild ihres Intimbereichs malt.
„Souveräne Moderation“
Die Jury lobte laut DWDL.25 den Beitrag dafür, dass Nlemibe „persönliche Erfahrungen mit journalistischer Einordnung“ verbunden und einen Film geschaffen habe, „der informiert, unterhält und zum Nachdenken anregt“. Die Moderatorin agiere „souverän, glaubwürdig und nahbar“.
Ob es sich wirklich um seriöse Information oder eher um voyeuristische Selbstdarstellung unter dem Deckmantel von „Empowerment“ handelt, darüber lässt sich sicher diskutieren. Gerade weil der Bayerische Rundfunk mit Zwangsgebühren finanziert wird, wirft die Auszeichnung grundsätzliche Fragen auf: Ist es Aufgabe eines öffentlich-rechtlichen Senders, eine intime Körperbeschau zu produzieren?
Die Preise werden vom Institut für Moderation (imo) an der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) vergeben. Ingo Zamperoni (Tagesthemen-Moderator und Honorarprofessor an der HdM) ist der offizielle Pate des Preises. Eine interdisziplinäre Jury (unter anderem mit Thomas Lückerath von DWDL.de, Vertretern von SWR, Grimme-Akademie, Süddeutscher Zeitung und der HdM) wählt die Gewinner aus. Gesponsert wird der Preis durch die Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg. Es gibt insgesamt 6.000 Euro Preisgeld in verschiedenen Kategorien.

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Das ist wohl eher der „Dekadenz-Förder-Preis“.
Man fragt sich, warum solche Leute keiner anständigen und vernünftigen Arbeit nachgehen.
Worüber die ganze3 Aufregung. Unser Buprä hat sich ja eine Installation in seinen Diensteingangsbereich montieren lassen. Alles Kunst. Wer’s glaubt. Vermute mal ein bisschen Notgeilheit.
Kein Wunder, dass viele Widerlinge, solch Szenarien, als Einladung, zum sexuellen Kontakt sehen. Leiden müssen dann, unschuldige Frauen und Mädchen
Nun, auf der Biennale in Venedig durften Besucher doch ihren Urin dem „Kunstobjekt“ von Florentina Holzinger „zur Verfügung“ stellen (damit eine Performerin darin badete). Prinzipiell darf m.E. jeder seine sex. Vorlieben (Exhibitionismus hier, „Wassersport“ (oder auch Urophilie dort), div. andere Praktiken…) ausleben, sofern alle Beteiligten einverstanden sind. Das Problem fängt dann an, wenn die Öffentlichkeit unfreiwillig tangiert wird. Hier die „Berichterstattung“ im ÖRR über die „Auszeichnung“, dort (in Venedig) die Förderung diese „Kunst“ mit – man sagt – 600.000€ aus österreichischen Steuergeldern. DA hört dann bei mir sowohl das Kunst- wie Sexualverständnis auf!
Ein weiteres Beispiel wonach dieses Land intellektuell am Ende ist! Man fragt sich, welchen Mehrwert der Beitrag für den Zuschauer hat?
Ach wie toll ist das! Wenn eine Frau ihr Genital zeigt gibt’s einen Preis, wenn ein Mann seines zeigt gibt’s ein Riesengeschrei. Würde mich ja nicht wundern, wenn solche Veranstaltungen in evangelischen Kirchen stattfinden. Dummheit ist tatsächlich unendlich.
Deutschland 2026: Moderationspreis für „Vulva Watching“
France 1866:
„L’Origine du monde“
(Umstrittenes Gemälde des französischen Realismus-Malers Gustave Courbet, das er 1866 als Öl auf Leinwand (46 × 55 cm) schuf)
https://www.musee-orsay.fr/fr/oeuvres/lorigine-du-monde-69330
Also „Im Westen nichts Neues“
Apropos Medien – eine Meldung, die dem liberal-konservativen Michel kaum auffällt, doch ich erfuhr davon durch Top-Suchen bei Google: >>>Schock-Meldung: Sony löscht über 500 digital gekaufte Filme & Serien – ohne Rückerstattung<<< > „… Sony hat just angekündigt, über 500 digitale Filme und Serien auf der PlayStation-Plattform zu löschen. Auch wer die Titel digital gekauft hat, verliert den Zugriff. … Es ist der absolute Super-GAU, das denkbar schlimmste Szenario für den „Besitz“ digitaler Güter beziehungsweise digitaler Inhalte …“ Kein Geld zurück – was wer am Nutzungsrecht gekauft hat, wird einfach willkürlich abgeschaltet. Mittlerweile kehren Manche zu den physischen DVDs zurück,… Mehr
Zamperoni als Voyeur der oberen Hubraumklasse. Wie verkauft er uns jetzt das Zensurdiktat zum Film Citizen vigilante. Mit der freiwilligen Selbstkontrolle(FSK) scheint es nicht weit her zu sein.
Z. ist doch schwul, der Typ. Passt also!