Kurt Beck: Meist ruhig, gelegentlich lutherisch grob

Kurt Beck kommt als Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung viel in der Welt herum, ruht in sich selbst und redet einer in jeder Hinsicht ausgewogenen Politik das Wort.

 

Kurt Beck fragt im Gespräch mit Achim Winter: „Sind Rüstungsaufträge von Saudi-Arabien an US-Firmen in Höge von 110 Milliarden nicht die Flüchtlingswelle von morgen?“ Beck sagt auch: Deutschland braucht Einwanderungsregeln wie Kanada, wer zuhause nicht verfolgt ist, muss wieder gehen. Dass die Medien Martin Schulz nach seinem Programm fragen, Angela Merkel aber nicht, ordnet er dem Zug der Medien zu, Politiker rauf zu loben und runter zu ziehen, wie es ihnen passt.

Zuerst erschienen bei WinterSchreyer.

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Kommentare

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  • Steuerzahler

    Ihn kann keiner mehr „rauf loben“. Wir hatten genug Beck. Man möchte ihm seine eigenen Worte vom 4.10.2012 zurufen: „Einfach mal das Maul halten“.

  • Camperking

    Soll hier Kurt Beck ein Denkmal gesetzt werden?? Allein seine Rolle im Nürburgringskandal kann hier nicht relativiert werden.

    Der Journalist Wilhelm Hahne hat sich mit dem Thema lange auseinandergesetzt.

    https://www.motor-kritik.de/

  • Gerd Sommer

    Au Backe, der Beck!

  • Fiete Fahnderbildt

    Moin moin,

    Jooo, da halte ich es ‚mal wie Frank Zander:
    Hier spricht Kurt, ganz einfach Kurt, ohne Helm und ohne Gurt!

  • GMNW

    Herr Beck ist jetzt doch auch noch Pharmareferent bei Boehringer in Ingelheim. Die Firma achtet sehr auf Etikette und Erscheinungsbild ihrer Mitarbeiter.

  • Frank Stefan

    „Eine bewusste Lügenpresse, die gibt es in Deutschland Gottseidank nicht…“ (Minute 10 plus, Kurt Beck). Naja, bis dahin kam er ja recht sympathisch rüber (einschließlich der verwegenen Frisur des Interviewten: Folge der Profession seine Ehefrau oder einer Operation?), aber besser wäre es, nicht aus Angst vor der Medienmacht die Misere der Medien runterzuspielen. Ist es nicht viel schlimmer noch als Lügen zu verbreiten, wenn Journalisten den Medienbetrieb als Vehikel zur Verbreitung ihrer eigenen politischen Ansichten dergestalt benutzen, dass Nachrichten zu Agit-Prop-Veranstaltungen degenerieren? War das nicht schon auch hier auf TE ausführlich Thema? Sollen wir denn alle uns dermaßen geirrt haben oder den Fake-News des Klassengegners aufgesessen sein? Nein Herr Beck, es bleibt dabei: in unseren Medien werden Tatsachen unter den Tisch gekehrt, Dinge, die man nicht mag einfach weggelassen. Oder wie sonst kommt diese absolute Einseitigkeit der „Berichterstattung“ über Trump oder über Orban zustande, wenn nicht durch Absicht? Wie hoch hatte man Frau May bejubelt, Herrn Rutte oder Herrn Macron, nur um schon die erste wieder jüngst fallen zu lassen? Das ist nicht einmal Beliebigkeit, das ist absichtliche Darstellung! Oder wie würde Herr Beck denn die Angelegenheit um die versuchte Verhinderung des Antisemitismus-Beitrages und die Rolle „der Medien“ nennen, um nicht immer wieder die Kölner Silvesternacht erwähnen zu müssen? Dahinter steckt System! Das sind nicht einfach nur plumpe Lügen, das sind fein gesponnene, absichtsvolle Konstrukte, da wird die Hermeneutik bemüht, wie sage ich was um im Gehirn des Rezipienten das Geeignete auszulösen? Welche Bilder konstruiere ich, wie verschweige ich die Nichtteilnahme der Muslime an einer erwünschten Demo und, und, und!! Es ist eine manipulative und hochriskante Angelegenheit, die in der Verantwortung der Medien hier abläuft und wenn einem das Wort Lüge nicht gefällt, dann wähle man bitte ein anderes, aber das dürfte dann in der Bedeutung nicht milder ausfallen dürfen! Herr Beck, als Politiker, der ernst genommen werden will (und muss) stehen Sie in der Pflicht, diese Misere beim Namen zu nennen!
    Was dann über „Pack“, Pegida usf. kommt, verstärkt den unguten Eindruck noch. Von da bis zu aufgestachelten Typen, die Anschläge auf den politischen Gegner oder wen die dafür halten verüben ist es nicht mehr weit; ich erinnere an das abgefackelte Auto des Dresdner Soziologen Werner Patzelt. Und ich erinnere an die Infamie des Feuilletons, die gerade gegen Rolf Peter Sieferle (RIP) im Gange ist, hört mir doch auf!

  • Randall Flagg

    Herr Beck… na ja…
    Und das viel beschworene Einwanderungsgesetz ist nichts weiter als eine Nebelkerze und ein Strohmann Argument.
    Hätten wir eines, würde sich nichts, aber auch gar nichts ändern. Denn die Grenzen sind weiterhin sperrangelweit offen und jeder der kommt, der könnte trotzdem bleiben.
    Zumal Deutschland völlig unattraktiv für die high potentials und andere gut ausgebildete Zuwanderer ist.
    Die könnten doch jetzt schon kommen.

    Übrigens: Die „Flüchtlingswelle von morgen“ ist der Islam und seine Auswüchse.

  • ijoe

    Er hätte ihn mal fragen können, wie er den Nürburgring in den Ruin getrieben hat. Ob er sich daran noch erinnert? Politikerhaftung?

  • hansl

    Herr Beck? Ist das nicht derjenige, welcher seinerzeit beim öffentlich-rechtlichen Staatsfernsehen zwischen den zahllos absolvierten Talkshow-Termine immer in der Garderobe übernachtet hat?
    Jedenfalls eine chice neue Frisur! Spielt Herr Beck jetzt in einer Senioren-Boygroup und/oder in einer Senioren-Fußballmannschaft mit?
    Die Frisur von Winter ist über jeden Kommentar erhaben. Einfach klasse.

    Inhaltlich kann ich noch nichts zum Interview sagen, weil ich abgelenkt war. Das muss ich jetzt noch nachholen.

    • Randall Flagg

      Herr Beck ist auch derjenige, welcher einem Arbeitslosen geraten hat, sich mal zu waschen und zum Friseur zu gehen, dann würde es schon mit dem Job klappen.
      Völlig indiskutabel, dieser Mensch.