Als wär‘s ein Stück von gestern: Sahra (Nachfolgeorganisation der SED) und Maurike (Nachfolgeorganisation der SED), Olaf (Sozialdemokrat) und Armin als Vertreter einer Blockpartei erklären uns die schöne, neue Welt.
Die Gemeinschaftswährung sprang über die Marke von 1,19 US-Dollar und stieg bis auf 1,1941 Dollar. Das war der höchste Stand seit Anfang 2015.
In dieser Woche gedenkt der SPIEGEL zweier Ereignisse, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Hier die Titelgeschichte 40 Jahre Deutscher Herbst, dort 20 Jahre Tod von Lady Diana.
Die deutschen Zeitungen sind ihrer Pflicht mehr schlecht als recht nachgekommen, diesem für die deutsche Politlandschaft – mit Ausnahmen - augenfälligen Armutszeugnis gnädig eine „5 minus“ zu bescheinigen.
Eine deutsche Touristin ist das 16. Todesopfer der jüngsten Terror-Anschläge in Spanien. Die katalanischen Separatisten nutzen diese, um sich vom spanischen Staat abzugrenzen. Das gelingt vor allem mit ihrer Polizei, den Mossos. Ihr Chef ist der neue Held der Bewegung.
2017 sind wir wieder da, wo wir 1968 schon einmal waren: Pöbeln und Bedrohen als Wahlkampfmittel. Nur dass die Anti-Demokraten und Anti-Diskutanten nicht mehr ausschließlich links stehen, sondern auch ganz rechts.
Das einstige Sturmgeschütz der Demokratie ist mittlerweile eine Krabbelgruppe gesinnungsethischer Weltretter, die fünf Wochen vor der Wahl in Tiefschlaf gefallen ist.
Märchen-Gabriel stiehlt 100%-Schulz mit Fake-News die Schau. Misere-Thomas macht auf Starker Mann. Und die Welt fragt sich: Wie sieht Macron ungeschminkt aus?
Scharf protestiert die AfD gegen das Verbot einer rechtsterroristischen Website, auf der zu Gewalttaten gegen Ausländer und zum Angriff auf Flüchtlingsheime aufgerufen wurde.
Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) wirft der Bertelsmann-Studie über die gute Integration von Muslimen in den Arbeitsmarkt massive methodische Mängel vor. Bezeichnend: Viele Medien folgen unkritisch den erkennbaren Fake-News.
Wie das nächste Kabinett Merkel in einer schwarz-gelben Koalition aussehen könnte. "Spökenkiekerei", wenn es schon keinen Wahlkampf gibt.
Die uralte Demokratie USA reibt sich an Trump. An Merkel reibt sich nicht einmal die parlamentarische Opposition. Von den Medien ganz zu schweigen.
Stickoxide in den Städten sein zu hoch, sagt zwar die Bundesumweltministerin gerne immer wieder laut. Doch mit dieser Aussage steht sie im Widerspruch zu den Fakten, die das ihr unterstellte Umweltbundesamt veröffentlicht.
Wenn jemand behauptet, es mangele an Themen, über die sich zu diskutieren und zu streiten lohne – die Wirtschafts- und Finanzpolitik böte ein weites Feld.
Nun kämpft also der SPIEGEL an vorderster Front gegen Donald Trump. Etliche Titelgeschichten allein in den vergangenen paar Monaten, eine schlimmer als die andere. Trump ankläffen, um die heimische Politik-Misere für sich selbst zu übertönen? Pure Tapferkeit.
Die vom US-Senator Joseph McCarthy zu Beginn des Kalten Kriegs entfachte Kommunistenjagd verblasst vor den direkten und indirekten Wirkungen der "Political Correctness". Wie hier in Virginia.
Keine Woche ohne eine Studie der Bertelsmann-Stiftung - und wie es sich gehört: Hier wird das Flussbett für den regierungsoffiziellen Mainstream vertieft. Heute: Die Einheimischen sind das Problem bei der Integration.
Loriot hätte den Sketch nicht schöner dekorieren können. Außen-Siggi vor Tischlampe und Bonsai-Busch. Wäre auch schön für eine Weihnachtsansprache. Leider gab’s nur den O-Ton Gabriel.
Gehe ich in ein Geschäft auf der Suche nach einem mich überzeugenden Produkt, im Wahlladen nach dem der Freiheit, und finde keines, verlasse ich diesen Marktplatz, ohne zu kaufen.
Wie die StZ angesichts der selbst erhobenen Zahlen und der auch ihren Journalisten zugänglichen amtlichen Arbeitslosenstatistik auf die Headline („Immer mehr Jobs für Flüchtlinge“) kommen kann, bleibt ein Geheimnis ihrer Redaktion.


















